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50PLUS - ARBEITSLOSIGKEIT

Entspannung bei der Altersgruppe 50plus


Arbeitslosigkeit: Gute Aussichten für 50plus.

Ende August waren zwar mehr Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren registriert als im Vormonat. Doch dies liegt daran, dass viele Junge nach der Ausbildung nicht sofort eine Stelle finden. Besser stehen die 50plus da, wie die «NZZ» schreibt.

Im August ist die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten Personen um 1652 auf 135 578 gestiegen. Vor allem die Jugendarbeitslosigkeit erhöhte sich deutlich (+19,7%), wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Dies ist jedoch ein typisches saisonales Muster. Im August nimmt die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen jeweils stark zu, weil sich viele zum Teil präventiv bei den RAV registrieren und nicht alle nach Ende ihrer Ausbildung sofort eine Stelle bekommen. In den Folgemonaten bildet sich die Arbeitslosigkeit aber wieder zurück, weil viele der Jugendlichen bald eine Anschlusslösung finden.

Besser als vor einem Jahr

Bereinigt um solche saisonalen Effekte, waren Ende August rund 1000 Personen weniger arbeitslos als noch einen Monat zuvor. "Das sind gute Nachrichten", sagte Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco. Im August 2016 war beispielsweise die Zahl der Arbeitslosen noch aus konjunkturellen Gründen gestiegen. Die Arbeitslosenquote verharrte im August im Vergleich mit dem Vormonat bei 3% (Vorjahr: 3,2%), und die saisonbereinigte Arbeitslosenquote lag weiterhin bei 3,2%.

Weniger Langzeitarbeitslose

Erfreulich ist vor allem der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich verglichen mit dem Vorjahr um fast 1500 Personen verringert. Noch immer sind aber fast 17% der bei den RAV eingeschriebenen Personen seit über einem Jahr arbeitslos. Eine leichte Entspannung zeigt sich auch bei der Altersgruppe "50plus". So ging die Zahl der Arbeitslosen hier gegenüber dem Vorjahr um 1,5% zurück. Die Arbeitslosenquote lag im August bei 2,6% und damit unter dem Durchschnitt. Bei den Jugendlichen (15- bis 24-Jährigen) betrug sie derweil 3,4%. Grundsätzlich profitieren Junge rascher von konjunkturellen Verbesserungen am Arbeitsmarkt als Ältere, sie werden aber auch schneller arbeitslos, wenn es konjunkturell abwärts geht. Für die Älteren ist das Risiko, die Arbeit zu verlieren, in einer solchen Situation zwar kleiner als bei den Jüngeren. Sind die Älteren aber erst einmal arbeitslos, brauchen sie in der Regel länger, um wieder im Erwerbsleben Fuss zu fassen.

Langsam, aber stetig

Wie das Seco weiter mitteilte, erhöhten sich die bei den RAV gemeldeten offenen Stellen um 233 auf 12 439. Insgesamt bestätigen die jüngsten Arbeitslosenzahlen die langsame, aber stetige Erholung am hiesigen Arbeitsmarkt. Auch die Frühindikatoren deuten auf eine leichte Abnahme der Arbeitslosigkeit hin. Der Frühindikator des Basler Arbeitsmarktexperten George Sheldon zeigt allerdings an, dass die saisonbereinigte Arbeitslosenquote die Marke von 3,1% kaum noch unterschreiten dürfte. Für das laufende Jahr geht das Seco von einer Arbeitslosenquote von 3,2% aus, und für 2018 wird ein leichter Rückgang auf 3,1% prognostiziert.


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