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AUKTIONEN

Äusserst erfolgreiche Dezember-Auktion bei Schuler


Reinhard, Josef / Keigel, Lorenz - Allegorische Darstellung der fünf Sinne

Was sich bereits an der Vorbesichtigung angebahnt hat, zeitigt sich auch an der Auktion: Das Interesse der Bieterinnen und Bieter an dem reichhaltigen und vielfältigen Auktionsangebot ist gross. Im Saal, am Telefon oder im Internet erhoffen sie sich den Zuschlag auf das begehrte Objekt oder Bild.

Bei der älteren Kunst sind es drei sehr originelle Lose, welche die Hände der Saalbieter in die Höhe schnellen lassen. Den Anfang macht Conrad Gessners Tierbuch aus dem Jahr 1563. Die Beschreibungen aller „vierfüssigen Thieren“ sind sowohl „in Latin“ als auch „in Teütsch“ verfasst und mit 149 Textholzschnitten - u.a. dem berühmten Nashorn von Albrecht Dürer - illustriert. Das komplette Exemplar der Erstausgabe geht für bemerkenswerte 19‘000.– Franken an einen Telefonbieter. Einen sehr realitätsnahen Stil pflegt auch der Luzerner Maler Josef Reinhard (1749–1824). Seine Trachtengemälde sind bald eine touristische Attraktion, so dass einige Werke als eigenhändige Repliken oder Werkstattkopien seines Assistenten Lorenz Keigel auftauchen. So auch das Gemälde mit der allegorischen Darstellung der fünf Sinne (um 1820). Es zeigt fünf Bauern aus Kerzers, die um einen Tisch im Freien sitzen und wechselt für 5‘500.– Franken den Besitzer. Ein spannendes Bietgefecht entflammt sich um die Serie von 24 Schweizer Trachtengruppen aus Zizenhausen. Die von Anton Sohn (1769–1841) nach Vorlagen des oben erwähnten Josef Reinhard geschaffenen, bemalten Terrakottafiguren in äusserst gutem Zustand finden für 9‘500.– Franken Eingang in eine Schweizer Privatsammlung.

 

Wüstenfuchs und Bachbett

Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit sind die funkelnden Juwelen ein Publikumsmagnet. Das umfangreiche und differenzierte Angebot vermag zu begeistern und nicht wenige der Schmuckstücke werden sich wohl als Geschenk unter dem Christbaum wiederfinden. Das französische Haus Van Cleef & Arpels ist für seine aparten Tierbroschen bekannt. Ein besonders schönes Exemplar mit der raffinierten Darstellung eines Wüstenfuchses (1965), dessen Augen aus Smaragden gebildet sind, erfreut für 8‘500.– Franken seine neue Besitzerin. Neben dem Schmuck finden auch die Accessoires de mode grossen Anklang. Besonders erwähnenswert ist der Zuschlag für eine „Malle à Chapeaux“ von Louis Vuitton. Der um 1920 gefertigte Hutkoffer geht für 10‘000.– Franken an einen sichtlich erfreuten Saalbieter. Bei der modernen Kunst sind es erfahrungsgemäss die bekannten Namen, welche für gute Preise sorgen. Diese Tatsache bestätigt ein Aquarell von Hermann Hesse (1877–1962) auf eindrückliche Weise. Seine Tessiner Landschaft von 1926 mit Blick auf das Seeufer kommt für mehr als das Doppelte des Schätzpreises, also für 15‘000.– Franken unter den Hammer. Aus einer Schweizer Privatsammlung stammt das Ölgemälde „Rushing Brook I“ (1990) von Alex Katz (geb. 1927). Der Künstler ist bekannt für seine Porträts, die der Pop Art verpflichtet sind. Daneben malt der Amerikaner aber auch Architekturbilder und Landschaften. Auf dem für 17‘000.– Franken versteigerten Bild hält er das Bachbett aus grossen Steinen bewusst in dunklen Grau- und Grüntönen, während er das reissende Wasser in weissen Pinselstrichen wiedergibt.

  

Nächste Auktion:

Ausstellung 10. – 16. März 2018

Auktionen 19. – 23. März 2018

Einlieferungsschluss 19. Januar 2018

Schuler Auktionen


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