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FREERIDE TRANSALP

Federleicht über Berg und Tal


Aufstieg zum Madrisahorn bei schönstem Sonnenschein. Fotos: Julian Bückers

Lassen sich die Alpen von Italien bis an die Grenze Bayerns mit Freeride-Skis und Fellen auf dem direkten Weg überqueren? Vier Bergführer und 13 Skifans haben das Abenteuer auf Einladung der Firmengruppe MDV (Marker, Dalbello, Völkl) gewagt. Etappe 3: Klosters nach Stuben am Arlberg.

Donnerstag: Vom Prättigau an den Arlberg

Im Familienskigebiet Madrisa ist Schülerrennen. Dutzende Kinder wuseln durcheinander, als wir drei Bahnen nutzen, um möglichst nahe ans Madrisahorn zu kommen. Wunderbar zieht sich unsere Spur im Zickzack den Hang hinauf.

Wir passieren einen Tourengänger, erschöpft von den Strapazen, zermürbt von den technischen Problemen mit seinem Splitboard. Unser eigenes Ziehen in den Waden ignorieren wir.

Heute wird auch für uns ein langer Tourentag. Die Etappe hat Marathonlänge. Die Abfahrt endet in Gargellen im österreichischen Montafon.

Wir fahren mit dem Skibus nach St. Gallenkirch auf nur 816 m. ü. M. hinab und nehmen die neue Grasjoch-Bahn, um zu noch mehr unberührten Hängen zu kommen.

Die Abfahrt ins Silbertal wird zum wilden Ritt zwischen Bäumen und auf Forststrassen. Die Anspannung weicht purer Euphorie. Der schneereiche Winter lässt die Transalp mit Freeride-Skis überhaupt erst zu.

In den letzten Jahren wäre das Experiment misslungen. Und in den nächsten Wintern? Der nächste Lift geht hinauf auf den Kirstbergsattel, unser letztes Hindernis vor dem Arlberg.

In Dalaas besteigen wir den Skibus und fahren zum Gästehaus Juliana in Stuben.

 

Zahlen zur Freeride Transalp Etappe:

Klosters nach Stuben am Arlberg
Strecke: 41 km
Dauer: 10:42 Std.
Aufstieg: 4027 m
Abstieg: 4308 m

 

 


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