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VORSORGE

Vorsorge-Check: Ist meine Rente sicher?


Eine Analyse der Rentensicherheit ist möglich.

Der Ruhestand – endlich tun, was man schon immer wollte. Nur, mit welchem Geld? Eine Analyse von AHV und Pensionskasse.

Die Erwerbstätigen tragen die Rentner – so funktioniert das Umlageverfahren der AHV. Illustration: Christophe Badoux

Das Müesli ist aufgetischt, der Saft gepresst. Ein Frühstück wie jedes andere - bis ich auf der Nase meines Sohnes den ersten Pickel entdecke. Da greife ich mir an die Stirn und bemerke: Schon wieder sind mir Haare ausgefallen!

"Älter werden fängt früher an, als man meint", heisst es in der UBS-Vorsorge-Werbung. Noch 22 Jahre und ich bin Rentner. Und das bleibe ich dann für gut 20 Jahre. Schweizer Männer werden nach der Pensionierung im Schnitt 86 Jahre alt, Frauen 88. Ob auch meine Rente so lange reicht?

Die AHV

Unsere Vorväter gründeten die 1. Säule der Altersvorsorge, die AHV, anno 1948. Leider ahnten sie nicht, wie alt wir dereinst werden würden. Sie rechneten mit 13 weiteren Lebensjahren nach der Pensionierung. Seither haben sich Lebens- und Rentenbezugsdauer fast verdoppelt. Damals zählte man 6,5 Erwerbstätige pro Rentner. Heute sind es noch 3,7. Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Rentner aufkommen.Wer 1948 die Mindestrente von 40 Franken pro Monat bekam, frohlockte. Hochgerechnet entspricht dies heute, inklusive Teuerung, 184 Franken. Tatsächlich liegt die Mindestrente aber bei 1175 Franken (Einzelperson). Warum die Differenz? Ursprünglich sollte die AHV die Not der verarmten Betagten lindern. Mittlerweile haben wir den Anspruch, unseren lieb gewonnenen Lebensstandard im Ruhestand weiterführen zu können. Damit die Rechnung aufgeht, pumpt der Staat jährlich Milliarden ins Vorsorgesystem. Nur eines scheint mir somit sicher: Meine AHV-Rente ist nicht sicher.

Die Pensionskasse

Gelingt es der 2. Säule, mich hoffnungsvoller zu stimmen? Fehlanzeige. Auch die Pensionskassen müssen immer mehr Pensionären die Rente immer länger ausrichten. Seit 2003 verzinsen sie die Gelder der Rentner höher als jene der Erwerbstätigen. Die Jüngeren subventionieren die Renten der Älteren. Dabei sollte sich in der 2. Säule jede Person selbst ein Altersguthaben ansparen und damit die Rente finanzieren.Die obligatorischen Leistungen diktiert der Gesetzgeber via Umwandlungssatz, der die Rentenhöhe bestimmt. Derzeit beträgt der gesetzliche Umwandlungssatz 6,8 Prozent. Bei einem Pensionskassenguthaben von 100 000 Franken ergibt sich daraus eine jährliche Rente von 6800 Franken (100 000 Franken × 6,8 Prozent). Im überobligatorischen Bereich geniessen die Pensionskassen mehr Freiraum. Deshalb haben hier viele den Umwandlungssatz gesenkt, etwa auf 5,8 Prozent für Männer und 5,6 Prozent für Frauen. Oder tiefer. "Mathematisch korrekt wäre ein Umwandlungssatz von 4,4 bis 5,4 Prozent", sagt Veronica Weisser, Vorsorgespezialistin von UBS. Fazit: Auch bei der 2. Säule gibt es keine Garantien für mich.

Die Säule 3a

In der Vorsorge bin ich also auf mich selbst gestellt, konkret: auf die freiwillige gebundene Vorsorge. Was ich in ein Säule 3a-Konto oder -Depot einzahle, darf ich von den Steuern abziehen. Und wenn ich jetzt Müesli und Saft zu mir nehme, bleiben mir vielleicht auch die Haare länger erhalten.

Hier gelangen Sie zum Vorsorgerechner der UBS…

Quelle: UBS Pension  Services

 


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