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FINANZEN

Studie: Silver Ager sind dankbare Beratungskunden


Berater würden sich besser mehr um die Generation 50plus kümmern.

Die Gruppe der 50- bis 65-Jährigen interessiert sich sehr für flexible Vorsorgeprodukte – und kann sie sich auch locker leisten. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Berater sollten sich viel stärker um die Silver Ager kümmern.

Viele Berater konzentrieren sich hauptsächlich auf junge Menschen, die erst am Anfang ihres Berufslebens stehen und sich bislang so gut wie gar nicht um Geldanlage und Altersvorsorge gekümmert haben. Das könnte allerdings ein kapitaler Fehler sein, zeigt eine Studie des Marktforschungsinstituts «Heute und morgen».

Demnach sind ausgerechnet die sogenannten Silver Ager, also Berufstätige zwischen 50 und 65 Jahren, neuen und auf sie zugeschnittenen Anlage- und Vorsorgeprodukten gegenüber besonders aufgeschlossen - und obendrein beratungsaffin. Zu den Themen Steuerregelungen und geänderter Versicherungsbedarf im Ruhestand sowie Pflegefallvorsorge beispielsweise würde sich jeder vierte Silver Ager gerne demnächst von einer Versicherung oder einem Makler beraten lassen.

Vor allem flexible Versicherungen, bei denen erst nach Eintritt in den Ruhestand entschieden wird, ob sie als Renten- oder als Pflegezusatzversicherungen genutzt werden, stehen bei dieser Kundengruppe hoch im Kurs. Rund 53 Prozent der mehr als 500 im März 2016 Befragten interessieren sich dafür.

Auch Rentenversicherungen mit eingebauter Vererbungs-Option und spezielle "50plus"-Unfallversicherungen sind für die zahlenmässig in den kommenden Jahren extrem stark zunehmende Silver Ager-Gruppe spannend. Kapitallebensversicherungen und steueroptimierte Nachlasslösungen interessieren dagegen nur rund ein Viertel der Umfrageteilnehmer.

Generell sind Silver Ager für Versicherer und Finanzdienstleister eine attraktive Zielgruppe: Sie gelten als überdurchschnittlich finanzstark, konsumfreudig und qualitätsbewusst. Zugleich sind sie, mit dem nahenden Ruhestand in Sichtweite, absicherungs- und vorsorgeorientiert.

Die aktuelle Studie zeigt: Am stärksten ausgeprägt ist das Beratungsinteresse der 50- bis 65-Jährigen in den Bereichen Gesundheitsvorsorge (77 Prozent), Altersvorsorge (56 Prozent) und Geldanlage in der Niedrigzinsphase (50 Prozent). Über das nötige Kleingeld für künftige Investments verfügen die "Seniors" allemal.

Fast jeder zweite Silver Ager (46%) erwartet in den kommenden Jahren die Auszahlung einer Lebensversicherung. Zwei Drittel (67%) davon können sich vorstellen, zumindest einen Teil davon zu reinvestieren. Für die Wiederanlage bevorzugt werden vorrangig Festgelder (46%).

Das Interesse an sofort beginnenden Renten liegt bei neun Prozent. Von risikoreicheren, zugleich deutlich größere Renditechancen bietenden Anlageformen halten die meisten Silver Ager in Deutschland nach wie vor wenig: Seit Beginn der Niedrigzinsphase haben nur acht Prozent im Vergleich zu vorher verstärkt in Fonds oder Aktien investiert.


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