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PENSIONIERUNG

Weiterarbeiten nach der Pensionierung


Auch nach der Pensionierung können Sie vom Schweizer Vorsorgesystem profitieren.

Wer eine Rente bezieht und gleichzeitig weiterarbeitet, erzielt unter Umständen ein höheres steuerbares Einkommen als vor dem Rentenbezug und steigt in eine höhere Steuerprogression auf.

Durch den Aufschub von Rentenzahlungen und weiteren Einzahlungen in die Säule 3a können Sie die Höhe Ihres steuerbaren Einkommens wesentlich beeinflussen.

AHV-Rentenaufschub

Mit einem AHV-Rentenaufschub vermeiden Sie eine höhere Steuerbelastung, die durch den gleichzeitigen Bezug von AHV-Rente und Lohn entstehen würde. Wird die Aufschubserklärung nicht rechtzeitig eingereicht, verfügt die AHV die lebenslange Auszahlung einer Rente ohne Vorbezug oder Aufschub. Ein Aufschub empfiehlt sich, wenn Sie aufgrund Ihrer gesundheitlichen Situation davon ausgehen können, dass Sie 86 Jahre oder älter werden.

AHV-Abzug ohne Gegenleistung

Vielen Erwerbstätigen ist nicht bewusst, dass sie bei einer Weiterarbeit über das ordentliche Pensionierungsalter hinaus AHV-pflichtig bleiben. Bei einem Einkommen über 16 800 Franken werden die üblichen AHV-, IV- und Erwerbsersatz- Beiträge abgezogen, und zwar ohne dass daraus ein Anspruch auf eine Gegenleistung entsteht. Nur die Arbeitslosenversicherung erhebt bei Personen im Rentenalter keine Beiträge. Wie bei der AHV kann auch mit dem Aufschub der Pensionskassenrenten die Progression der Einkommenssteuer gebrochen werden. Grundsätzlich ist mit dem Erreichen des Pensionsalters das Ende der Beitragspflicht vorgesehen. Wer aber weiterarbeiten will, erhält je nach Pensionskasse einen Rentenaufschub bis zur Vollendung des 70. Altersjahres. Konsultieren Sie Ihr Pensionskassenreglement rechtzeitig, um einen eventuellen Aufschub der Leistungen zu prüfen.

Zahlen Sie weiter in die Säule 3a ein

Eine weitere Möglichkeit, das steuerbare Einkommen von Arbeitskräften im Rentenalter zu beeinflussen, ist die Säule 3a. Wer länger arbeitet, darf weiter in die Säule 3a einzahlen; Frauen bis 69, Männer bis 70. Solange Sie einer Pensionskasse angeschlossen sind, dürfen Sie wie schon vor Erreichen des Pensionsalters 6768 Franken pro Jahr einbezahlen. Für jene, die keine Pensionskassenbeiträge mehr entrichten, ist es ein Fünftel des jährlichen Nettoerwerbseinkommens (maximal 33 840 Franken).

Hier gelangen Sie zum Vorsorgerechner der UBS…

 

Quelle: UBS Pension  Services


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