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5 Frauen-Klischees und warum sie nicht stimmen


Klischees über Frauen stimmen nicht

Frauen quasseln ständig, haben meistens einen Putzfimmel und wenn er mal wieder Sex haben will, kommt schon wieder die Migräne dazwischen? Klischees wie diese sind nach wie vor weit verbreitet – doch steckt auch etwas dahinter? Oder haben solche Thesen mit der modernen Frau von heute nichts mehr zu tun?

Das Fazit: „Zwar helfen uns Klischees schnell mal die Welt zu sortieren. Schwierig wird es aber, wenn sie zur absoluten Orientierung werden, die mit der Realität wenig zu tun haben. Genau das ist bei vielen Klischees über Frauen der Fall“, so Katharina Ohana, Beziehungsexpertin bei LoveScout24.

1. Mach dich rar, dann steht er auf dich
„Wer sich rarmacht, lockt nur Neurotiker an, die beziehungsunfähig sind, weil sie immer um Liebe kämpfen müssen, statt sie zu genießen. Dahinter steht ein Nähe-Distanz-Konflikt“, warnt Dr. Katharina Ohana. „Wer dagegen Liebe als etwas Schönes empfindet, das Nähe, Geborgenheit und Sicherheit gibt, zeigt gerne Gefühle und kann diese auch annehmen. Man muss sich dem Anderen ja nicht gleich an den Hals werfen. Am besten, ich lerne den Anderen in Ruhe kennen und schaue, was mir an ihm gefällt. Und dann kann ich ganz erwachsen auf ihn zu gehen“, empfiehlt die LoveScout24-Expertin. „Viele Männer lieben Frauen, die den ersten Schritt machen. Denn sie sind stark und selbstbewusst, gerade weil sie dem Klischee widersprechen, dass Männer den ersten Schritt machen müssen.“

2. Schöne Frauen werden eher glücklich und bekommen die tollen Männer
„Eine leider sehr gängige und dabei so unsinnige Annahme“, so Dr. Katharina Ohana. „Denn die Bestätigung von außen, das ‚gewollt werden‘ von besonders attraktiven Männern, hat wenig mit Beziehungsglück zu tun. Zum einen nimmt man die Attraktivität in der Beziehung nach kurzer Zeit kaum mehr wahr. Zum anderen ist der Umgang miteinander entscheidend und völlig unabhängig von der Attraktivität. Letztlich wird jemand in der Beziehung zum schönen Menschen, weil er voller Respekt mit uns umgeht, uns gleichwertig behandelt, mit Humor Konflikte entkrampft, schöne Momente initiiert und uns gesunde Liebe gibt“, weiß die Psychologin.

3. Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus
Dr. Katharina Ohana: „Meist wird damit assoziiert, dass Männer nach außen gewandte, einzelkämpferische Karrieristen sind, auf Konkurrenz und Statussymbole ausgerichtet. Dagegen sind Frauen angeblich Nestbauerinnen, die vor allem ein harmonisches Heim und Miteinander anstreben und daher ständig Bestätigung durch Kuscheln und Komplimente brauchen. Doch Männer und Frauen brauchen Bestätigung durch Erfolg und durch Nähe in der Beziehung.“

4. Frauen wollen weniger Sex als Männer
Dr. Katharina Ohana: „Frauen mögen Sex und ihre Libido steht der männlichen in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Stress ist der absolute Sexkiller und gerade Männer sind dafür sehr anfällig. Hinzu kommt, dass es für Frauen mittlerweile selbstverständlich ist, ihre sexuellen Gefühle auszuleben, und viele Männer setzt das sogar unter Druck.“

5. Frauen reden mehr als Männer
„Die University of California in Santa Cruz hat über zehn Jahre viele hundert Testpersonen mit Aufnahmegeräten bestückt und ihre tägliche Redekapazität aufzeichnete“, so Dr. Katharina Ohana. „Die Auswertung hat ergeben, dass Männer durchschnittlich deutlich mehr reden als Frauen. Bei Gesprächen mit ihren Frauen oder mit Fremden haben die meisten Männer ein besonders starkes Mitteilungsbedürfnis und widersprechen ihren Gesprächspartnern sehr viel öfter als Frauen das tun. Nur über persönliche Dinge reden sie insgesamt weniger.“

Quelle: lovescout24


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