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50PLUS – GESUNDHEIT

10 Dinge, die glückliche Menschen anders machen


Glücklichsein ist auch für 50plus Übungssache.

Wann ist man glücklich und wenn ja, warum ist man es? Über diese Frage hat Burnout-Expertin Paula Davis-Laack lange nachgedacht. Es ging ihr nicht um ihr eigene Wohlbefinden, sondern auch um das ihrer Familie, ihrer Freude und ihrer Kollegen, schreibt sie auf «huffingtonpost.de».

Glückliche Menschen haben ihren ganz eigenen Weg, mit dem Leben umzugehen. Diese zehn Dinge machen sie anders:

1. Sie bauen starke soziale Beziehungen auf Glückliche Menschen halten den Kontakt zu ihrer Familie, Nachbarn und der Gemeinschaft, in der sie leben. Dieses starke soziale Netzwerk kann mit seinen tiefgehenden Bindungen Depressionen fernhalten. Die Depressionsrate ist in den letzten 50 bis 75 Jahren extrem gestiegen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt voraus, dass Depressionen bis 2020 weltweit die zweithäufigste Todesursache sein werden und beinahe ein Drittel aller Erwachsenen betreffen wird. Während mehrere Faktoren für diese Wachstumsrate verantwortlich zeichnen, ist wohl eine der wichtigsten Ursachen die Entfremdung der Menschen von ihren Familien und Gemeinden.

2. Sie machen etwas, das zu ihren Stärken, Werten und Lebensstil passt Wenn es darum geht, glücklich zu sein, gibt es keinen Königsweg. Du musst dir ja auch selbst deinen Workout-Plan für deine eigenen Fitnessziele zusammenstellen - und glückliche Menschen machen dasselbe, wenn es um die emotionalen Ziele geht. Manche Strategien, die uns mehr Wohlbefinden schenken sollen, sind mir beispielsweise einfach zu kitschig. Aber die Strategien, die für mich am besten funktionieren, ermöglichen es mir, freundlich, dankbar und aktiv zu sein. Sonja Lyubomirsky hat eine wundervolle Diagnostik entwickelt, wie man am besten seine individuellen Glücksstrategien finden kann. Sie beschreibt sie in ihrem Buch "The How of Happiness".

3. Sie zeigen Dankbarkeit Dankbarkeit tut dem Körper gut. Sie hilft dir, mit Trauma und Stress fertig zu werden, und hebt dein Selbstwertgefühl, wenn dir klar wird, wie viel du geschafft hast. Ausserdem hilft sie dir, negative Emotionen zu bekämpfen. Studien legen nahe, dass das Gefühl von Dankbarkeit stark mit der Zufriedenheit im Leben zusammenhängt.

4. Sie denken positiv Glückliche Menschen zügeln negatives Denken auf drei verschiedene Arten: Erstens fokussieren sie ihre Zeit und ihre Energie auf die Dinge, die sie kontrollieren können. Sie wissen, wann sie mit etwas abschliessen müssen - nämlich, wenn ihre Strategien nicht funktionieren oder sie den Prozess nicht kontrollieren können. Zweitens ist ihnen klar, dass alles vorübergeht. Glückliche Menschen wissen, dass der Weg zwar steinig sein kann, aber dass sie irgendwann trotzdem ans Ziel kommen. Drittens sind glückliche Menschen gut darin, sich und ihre verschiedenen Lebensbereiche abzuschotten. Sie lassen nicht zu, dass ein Unglück in einem Bereich in die anderen ihres Lebens einsickern kann.

5. Sie wissen, dass es gut ist, Gutes zu tun Glückliche Menschen helfen anderen, in dem sie in ihrer Freizeit ehrenamtlich arbeiten.Studien zeigen, dass es einen starken Zusammenhang zwischen Hilfsbereitschaft und Wohlbefinden, Gesundheit und langem Leben gibt. Wenn du Gutes tust, fühlst du dich selbst auch gut und die positiven Emotionen verbessern deine psychische und physische Resilienz. Eine Studie begleitete fünf Frauen mit Multipler Sklerose über einen Zeitraum von drei Jahren. Diese Frauen unterstützen ehrenamtlich 67 andere MS-Patienten. Das Ergebnis: Die Veränderungen bei den fünf Frauen waren positiver als bei den Menschen, die sie unterstützen.

6. Sie wissen, dass materieller Wohlstand nicht alles ist Glückliche Menschen haben eine gesunde Erwartungshaltung, welche Freuden materielle Besitztümer bringen können. Lyubomirsky erklärt, dass Amerikaner sich in den 1940ern als sehr glücklich einschätzten - mit einem Wert von 7,5 von 10 Punkten. Heute, mit all den iPods, Farbfernsehern, Computern, schnellen Autos und einem Einkommen, das sich mehr als verdoppelt hat - was meinst du, wo liegt der Mittelwert jetzt? Bei 7,2. Materialismus ist kein Schlüssel zum Glück - er ist vielmehr ein Weg ins Unglück. In einer Studie wurden die Erwartungshaltungen von 12'000 Studienanfängern erhoben, als sie 18 Jahre alt waren. Als die Teilnehmer 37 Jahre alt waren, wurden sie noch einmal zu ihrer Zufriedenheit befragt. Die Studienanfänger, die vor allem materiellen Besitz anstrebten, waren zwei Jahrzehnte weniger zufrieden mit ihrem Leben als die anderen.

7. Sie können gut mit Stress umgehen Glückliche Menschen müssen sich ebenso mit Stress und Unglück auseinandersetzen, aber sie haben erfolgreiche Strategien entwickelt, wie sie damit umgehen. Posttraumatisches Wachstum, so heißt die positive Persönlichkeitsentwicklung, die durch die Auseinandersetzung mit schmerzhaften Lebensereignissen entsteht. Dieser Prozess wurde bei verschiedensten Menschen aus verschiedensten Verhältnissen beobachtet. Laut der Forscher Tedeschi und Calhoun gibt es fünf Faktoren des Wachstums nach einem einschneidenden Lebensereignis: Neue Wertschätzung des Lebens, das Erkennen neuer Lebenswege, größere persönliche Stärke, verbesserte Beziehungen zu anderen und geistiges Wachstum. Glückliche Menschen haben die Fähigkeit, das Gute zu erkennen, das aus den Herausforderungen des Lebens entstehen kann.

Lesen Sie die Punkte 8, 9 und 10 hier.


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