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50PLUS – MOBILITÄT

Mit diesen 4 Tipps fahren Sie sicher Auto


Zeigen Sie es allen 50plus-Kritikern und kommen Sie ihnen mit Weiterbildung zuvor.

Auto fahren bis ins hohe Alter ist seit Jahren ein Reizthema. Dabei verursachen ältere Menschen deutlich weniger schwere Unfälle als andere Autofahrer. Gegen Vorurteile wappnen können Sie sich ja trotzdem.

Unfallforscher haben in den vergangenen Jahren - auch angesichts demographischer Entwicklungen - immer wieder vor fahruntüchtigen Rentnern gewarnt und verbindliche Testfahrten gefordert. Nur kann man nicht pauschal davon ausgehen, dass Rentner grundsätzlich fahruntüchtig seien.

Ganz im Gegenteil: Rentner gelten aufgrund ihrer Erfahrung als sehr besonnene Fahrer. Und auch die Statistiken besagen, dass Fahrer im Alter zwischen 65 und 75 weniger Unfälle verursachen als etwa 18 bis 35-Jährige. Ab 75 aber steigt die Unfallrate dann wieder an.

Insgesamt kommt es auf die individuelle körperliche Verfassung an, und jeder Autofahrer sollte das Für und Wider beim Autofahren im Alter letztlich selbst abwägen können. Dennoch sind einige Faktoren zu beachten, jeder Autofahrer trägt im Strassenverkehr schliesslich eine große Verantwortung für sich und andere und sollte sich deshalb auch einer Selbstkontrolle unterziehen.

Die folgenden Tipps geben Orientierung, wie Autofahrer auch im Alter sicher unterwegs sein können:

1. Seh- und Hörvermögen sowie Reaktionszeit testen
Ohne ausreichende Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen kann das Führen eines Fahrzeugs schnell zum Risiko werden. Gerade das Seh- und Hörvermögen nimmt im Alter aber ab, teilweise schleichend, sodass Betroffene die Veränderungen manchmal gar nicht sofort wahrnehmen. Jeder Autofahrer ist jedoch gesetzlich dazu verpflichtet, etwas gegen mangelnde Sehkraft zu unternehmen. Die Augen sollten daher beim Optiker oder Augenarzt in regelmässigen Abständen überprüft werden, zumal bereits ab dem 40. Lebensjahr vermehrt Augenerkrankungen auftreten können. Eine Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates hat in diesem Zusammenhang übrigens ergeben, dass 90 Prozent der Senioren dieser Aufforderung nachkommen und ihre Sehkraft regelmässig checken lassen. Ältere Fahrer sollten Autofahrten bei Dunkelheit, in der Dämmerung oder bei widrigen Witterungsverhältnissen vermeiden, wenn sie sich dabei unsicher fühlen. Ab dem 50. Lebensjahr empfiehlt der Automobilclub alle zwei Jahre einen Besuch beim Augenarzt, ab 60 dann sogar jährlich. Obwohl das Gehör im Strassenverkehr im Vergleich eine untergeordnete Rolle spielt, sollte auch eine eingeschränkte Hörfähigkeit nicht unterschätzt werden. Sie kann gerade im Falle von herannahenden Rettungsfahrzeugen oder klingelnden Radfahrern zu Problemen führen. Ein HNO-Arzt kann im Zweifel für Klarheit sorgen und die Hörfähigkeit einschätzen.

2. Körperliche Beweglichkeit verbessern
Manche Bewegungen fallen im Alter deutlich schwerer oder verursachen sogar Schmerzen, beispielsweise das Drehen des Kopfes. Weil dies im Strassenverkehr jedoch unumgänglich ist, wird das verkehrssichere Bedienen eines Autos deutlich erschwert, wenn nicht sogar unmöglich. Um ältere Verkehrsteilnehmer für die Risiken eingeschränkter Mobilität zu sensibilisieren hat etwa der Verkehrssicherheitsrat die Aktion "Schulterblick" ins Leben gerufen. Sie verfolgt das Ziel, das Autofahren im Alter möglichst lange unfallfrei zu gestalten. Yoga würde übrigens sehr helfen, die Gelenkigkeit zu erhalten.

3. Mentale Leistungsfähigkeit überwachen
Neben Einschränkungen der Sinneswahrnehmungen und Beweglichkeit können auch kognitive Fähigkeiten im Alter abnehmen. Solche Einschränkungen kann nur ein Anbieter einer Leistungsdiagnostik feststellen - beispielsweise im Rahmen einer Gutachtenerstellung - oder eben ein Arzt. Beim Thema Verkehrsteilnahme sollte er oder sie grundsätzlich konsultiert werden. Das gleiche gilt für Krankheiten wie "Diabetes mellitus" oder Beeinträchtigungen des Kreislaufs und der Atemwege. Was jedoch das mentale angeht, zeigen Studien kaum einen altersbedingten Leistungsabfall beim sogenannten Verhaltensgedächtnis. Im Allgemeinen gilt in diesem Zusammenhang aber die Empfehlung, sich möglichst allein auf das Auto fahren zu konzentrieren und Ablenkungen wie etwa Musik hören zu vermeiden. Falls Zweifel an der eigenen Fahreignung bestehen, sollte Kontakt mit Begutachtungsstellen aufgenommen werden.

4. Mit Fahrtrainings fit halten und weiterbilden
In vielen Bereichen, auch im Strassenverkehr, kann gezieltes Training die eigene Leistungsfähigkeit erhöhen. Ein Fahrfitness-Check soll Verbesserungspotentiale aufzeigen und konkrete Hilfestellungen geben. Sorgen um die Fahrerlaubnis sind dabei unbegründet, da eine Meldung an die Behörde ausgeschlossen ist.


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