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LIFESTYLE

Schönheit: Inneres Strahlen oder mathematisches Geheimnis?


Es gibt objektive Merkmale, die Gesichter attraktiv erscheinen lassen.

Wahre Schönheit kommt von Innen – diese Weisheit ist seit Generationen ein Spruch, der uns immer wieder von den Lippen kommt. Er zielt auf die Ausstrahlung, den Charakter, die Ruhe die wir vermitteln, wenn wir mit uns und der Umwelt zufrieden sind.

Die Tatsache, dass ein zufriedener, glücklicher Mensch positiver – und damit auch schöner – wahrgenommen wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber verbirgt sich nicht noch mehr hinter dem Geheimnis der Schönheit? Könnten Schönheitskliniken zu einem schöneren Antlitz verhelfen, wenn nur unser Charakter und die Zufriedenheit der Schlüssel des Ganzen sind?

5 Fakten zur Schönheit

Auch wenn Schönheit ein sehr subjektives Empfinden ist, gibt es objektive Merkmale, die Gesichter attraktiv erscheinen lassen. Einige davon sind:

  • Symmetrie   -   Symmetrische Gesichter werden mit größerer Wahrscheinlichkeit als schön empfunden. Zwar ist Symmetrie alleine kein Garant für Schönheit, aber fehlende Symmetrie – besonders bei extremen Abweichungen zwischen den beiden Gesichtshälften – wird oft als störend wahrgenommen und beurteilt.

  • Kindchenschema   -   Insbesondere bei Frauengesichtern verstärkt ein kindliches Aussehen (bis zu einem gewissen Maße) die Attraktivität. Merkmale für kleine Kinder sind unter anderem eine große, gewölbte Stirn, große und runde Augen, eine kleine, kurze Nase sowie ein kleines, schmales Kinn. Besonders die kleine Nase und das schmale Kinn wirken bei Frauen überdurchschnittlich attraktiv, vor allem in Kombination mit hohen Wangenknochen, die die frauliche Reife verdeutlichen.

  • Haut   -   Eine gepflegte, makellose und leicht gebräunte Haut wird als besonders schön empfunden. Unbewusst wird damit gleichgesetzt, dass der Mensch gesund ist.

  • Schmales Gesicht mit wenig Fettansatz   -   Egal ob männlich oder weiblich – schmale Gesichter ohne Anzeichen von zu viel Fett wirken auf den Betrachter besonders attraktiv. Auch hier spielt der Rückschluss auf die Gesundheit und den Lebenswandel sicher eine Rolle im Unterbewusstsein.

  • Kleiner Abstand zwischen Augen und Lidfalte   -   Durch einen kleineren Abstand der Lidfalte zum Auge wird das Oberlid betont. Die Augen wirken größer und klarer. Durch geschickte Schminktechniken wird diese Wirkung noch verstärkt.

Insbesondere das Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren bestimmt, wie schön wir ein Gesicht empfinden. Teilweise spielt aber auch das Alter des Betrachters eine Rolle, da einige Faktoren (zum Beispiel der Ansatz der Augenbrauen) von unterschiedlichen Altersgruppen verschieden beurteilt werden. Hier zeigt sich, dass Schönheit nicht absolut definiert ist, sondern einem gewissen Wandel unterliegt. 

Exkurs in die Mathematik

Bei der absoluten Betrachtung der Schönheit kommt über kurz oder lang der Goldene Schnitt ins Spiel. Die „göttliche Proportion“ ist ein Verhältnis, das uns besonders harmonisch erscheint. Für eine Strecke bedeutet das Verhältnis des goldenen Schnitts, dass der kleinere Teil (Minor) sich zum größeren Teil (Major) genauso verhält wie der größere Teil wiederum zum Ganzen. Mathematisch ergibt dieses Verhältnis genau die Zahl Phi.

In der Natur kommt das Verhältnis des goldenen Schnitts sehr häufig vor: der Aufbau von Blüten, Pflanzen, Tieren und Menschen unterliegt genau diesen Proportionen. Ob wir aus diesem Grund dieses Verhältnis als besonders harmonisch empfinden, ist noch ungeklärt. Fakt ist, dass wir es tun und damit Körper und Gesichter, die den Proportionen des goldenen Schnitts auf der Längsachse entsprechen, als besonders attraktiv einstufen.

Standardbild oder Individualität?

Beurteilen wir im realen Leben und nicht unter Laborbedingungen zu Versuchszwecken Personen nach ihrer Schönheit, werden wir nicht nur die objektiven Merkmale heranziehen. Spätestens jetzt kommen die inneren Werte ins Spiel, die bereits zu Beginn angesprochen wurden. 

Bestimmte Charakterzüge, eine tiefe Zufriedenheit und das In-sich-Ruhen verstärken die positiv wahrgenommenen Faktoren an der zu beurteilenden Person. Schaffen diese Faktoren eine positive Grundeinstellung, fallen Abweichungen vom Schönheitsideal weniger stark ins Gewicht. Andersherum kann aber auch der optisch sehr attraktive Eindruck die Wahrnehmung von Charakter und Verhalten zum Positiven beeinflussen.

Erst das Zusammenspiel – das uns unser Unterbewusstsein in wenigen Augenblicken bereitstellt – schafft unser subjektives Bild von der Schönheit einer Person. Dies ist auch der Grund, warum wir auch ältere Menschen, bei denen die objektiven Merkmale nicht mehr unbedingt dem Ideal entsprechen, als schön empfinden. Die positive innere Ausstrahlung lässt uns großzügig über die Alterserscheinungen hinwegsehen, die Zeichen der Reife werden als natürlich wahrgenommen und nicht als störend. Das Gesamtbild verbindet sich wieder zu einem harmonischen Ganzen – und wirkt somit schön!


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