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50PLUS – MOBILITÄT

Fünf Tipps zum sicheren Autofahren für 50plus


Tun Sie was für Ihr Image und das der anderen 50plus: Machen Sie sich strassentauglich.

Ältere Autofahrerinnen und Autofahrer haben ein schlechtes Image. Schuld sind ein paar spektakuläre Unfälle, die von 50plus verursacht wurden. Da hilft alle Statistik nichts, dass gerade die erfahrenen Automobilisten die sichersten sind. 50plus müssen deshalb besonders aufpassen, dass sie sich im Strassenverkehr richtig verhalten. «rp-online.de» hat ein paar Tipps.

1. Einsteigen Wenn die Beine im Alter etwas schwerer werden, kann das Einsteigen ins Auto zur Anstrengung werden. Wie man es leichter bewerkstelligt, weiss Joachim Tabath, Verkehrssicherheitsberater bei der Polizei: "Sie setzen sich einfach seitlich auf den Fahrersitz und nehmen dabei den Gurt in die linke Hand. Wenn Sie sich dann Richtung Lenkrad drehen, sitzen Sie richtig und können sich anschnallen, ohne sich zum Gurt umdrehen zu müssen", sagt Tabath. "Das ist wirklich angenehmer", sagt Elfriede Kuhlen. Die 81-Jährige fährt noch oft mit dem Auto und hat sich deshalb zu der Beratung angemeldet.

2. Einstellungen "Ist Ihr Sitz richtig eingestellt?", will Tabath von Elfriede Kuhlen wissen. Sie nickt. Davon würde schliesslich jeder Autofahrer, alt wie jung, ausgehen. Der Experte sieht aber noch Verbesserungsbedarf: So sollte etwa der Gurt immer auf der Schulter aufliegen. Bei Kuhlen steht er aber etwas ab. "Das ist Sicherheit, die Sie verschenken", sagt Tabath. Er rät, die Befestigung des Gurtes an der Autoinnenwand immer so tief wie möglich einzustellen. Ebenso sollte der Sitz richtig eingestellt sein: Im 90-Grad-Winkel die Lehne, und der Körper sollte 30 Zentimeter vom Lenkrad entfernt sein. "Das schont die Gelenke, weil die Arme angewinkelt und nicht ausgestreckt sind. Und wenn Sie eine Vollbremsung machen, sitzen Sie fest im Sitz."

3. Kleidung Es ist Winter. Bis im Auto die Heizung angesprungen ist, dauert es. Trotzdem rät Joachim Tabath: Fahren Sie auch in der kalten Jahreszeit ohne Jacke. "Sie nimmt einen wichtigen Platz zwischen Gurt und Schulter ein." Bei einem Unfall soll der Gurt aber schnell greifen, das tut er besser, wenn nicht noch Stoff im Weg ist. "Im Sommer sollten Sie ausserdem nie mit Sandalen, Flip-Flops oder barfuss fahren", mahnt Tabath. Bei einem Unfall könnte die Versicherung dann die Zahlung verweigern.

4. Spiegel und Schulterblick Der Polizist läuft die vier toten Winkel um das Auto von Frau Kuhlen ab und stellt fest: In zwei Fällen hätte die Seniorin ihn schneller sehen können, wenn sie die Spiegel richtig eingestellt hätte. "Stellen Sie die Aussenspiegel so ein, dass Sie möglichst wenig vom Auto, dafür aber viel von der Außenwelt sehen. Wie der Wagen aussieht, ist schließlich in voller Fahrt nicht wichtig", so der Experte. Den Schulterblick braucht Kuhlen aber trotzdem noch. "Ohne ihn geht es nicht."

5. Ausstattung Ein Verbandskasten ist Pflicht. Aber er hat eine Lagerfrist. Und die ist bei dem von Elfriede Kuhlen abgelaufen. "Wenn Sie angehalten werden, wird ein Bussgeld fällig", so Tabath. Gleiches gilt, wenn der Fahrer keine Warnweste dabei hat. "Am besten ist, man hat für die Mitfahrer auch eine Weste parat, und zwar vorne im Auto, an den Kofferraum kommt man im Notfall vielleicht nicht ran." Beachtet man all das, egal, wie alt man ist, ist man sicherer im Verkehr unterwegs, ist Tabath überzeugt.


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