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SCHULER AUKTIONEN

Ming-Dynastie und Art Déco


Aus der Regierungszeit Jiajings (1507–1567), dem elften chinesischen Kaiser der Ming-Dynastie stammt ein Paar Bols aus feinstem Porzellan mit gelber Glasur. Die unbeschadet erhaltenen Pretiosen aus Zürcher Privatbesitz bezirzen chinesische Bieter im Saal, am Telefon und am Internet. Die atemberaubende Versteigerung, die mit dem Ausrufpreis von 2‘000.– Franken beginnt, endet mit einem sensationellen Zuschlag von 450‘000.– Franken an einen Saalbieter.

Das Doppelte seines Schätzpreises erzielt die detailreiche Paradieslandschaft aus dem Umkreis von Jan Breughel d.J. (1601–1678), die für 32‘000.– Franken unter den Hammer kommt. Im 17. Jahrhundert wird eine kleine Eisenschatulle mit Jagdszenen bemalt und mit einem aufwändigen Schloss versehen. Sie ist einem Kenner 2‘200.– Franken wert. Die guten Zuschläge für das alte Kunsthandwerk aus Eisen – Schlüssel, Schlösser und Kästchen – beweisen, dass ausgewählte Stücke dieser Sparte noch immer eine Kundschaft haben.

Ein Meister seines Fachs ist der Winterthurer Maler Anton Graff (1736–1813), dessen Porträts von Gelehrten und Denkern der europäischen Aufklärung bis heute nichts von ihrer Strahlkraft eingebüsst haben. Zwei Silberstiftzeichnungen von 1784 zeigen den Künstler bzw. seine Frau Elisabetha Sophie (geb. Sulzer) und erzielen 14‘000.– Franken. Teppiche aus dem 18. Jahrhundert sind äusserst selten. Deshalb erstaunt es nicht, dass ein auf 1‘400.– Franken taxierter Ushak mit der Darstellung einer himmelblauen Gebetsnische für 7‘200.– Franken an einen privaten Sammler geht. Drei bereits während der Vorbesichtigung stark beachtete Einzeigeruhren aus dem 18. Jahrhundert vermögen die Kenner zu überzeugen. Den höchste Zuschlag realisiert eine 1771 datierte Schweizer Eisenuhr mit 3‘200.– Franken. Die Glanzlichter der Schmuck-Auktion sind einmal mehr mit Diamanten besetzte Juwelen aus der Epoche des Art Déco. Nennenswert ist einerseits ein aufwändig gearbeitetes Platinarmband mit gefassten Altschliff-Diamanten, das für 30‘000.– Franken eine neue Besitzerin findet. Andererseits kommt ein seltener Cushion-Diamant von 14.371 ct in einer Fassung von Cartier London für 140‘000.– Franken unter den Hammer. Grosser Erfolg ist auch der Versteigerung von Taschen- und Armbanduhren beschieden: Von den 171 angebotenen IWC-Modellen aus Privatbesitz werden knapp 150 verkauft! Am beliebtesten sind eine Aquatimer sowie eine Ingenieur mit Gelbgoldgehäuse, für die 10‘000.– Franken geboten werden.

Hoch im Kurs stehen die Farbholzschnitte des Genfer Künstlers Robert Hainard (1906–1999), die vornehmlich von Westschweizer Bietern ersteigert werden. Die 36 angebotenen Blätter aus den 1940er bis 1980er Jahren mit Tierdarstellungen in feinsten Farbnuancen können allesamt verkauft werden. Beliebt sind Wintermotive wie der Schneehase oder Gämsen im Schnee. Den höchsten Zuschlag erzielt der Farbholzschnitt mit zwei kämpfenden Steinböcken, der einem Kenner 2‘200.– Franken wert ist. Die während ihrer Schaffenszeit vor allem im Raum Zürich bekannte Künstlerin Carlotta Stocker (1921–1972) ist in den letzten Jahren wiederentdeckt und national anerkannt worden. Ihr farbintensives und flächig gemaltes Werk „Rotes Stillleben“ gefällt zwei Sammlern besonders gut. Sie steigern sich in einem spannenden Bietduell in die Höhe, bis der Hammer schliesslich bei 17‘000.– Franken fällt. Farblich sehr zurückhaltend gestaltet ist hingegen das Gemälde „Lumière“ des französisch-tschechischen Künstlers Josef Sima (1891–1971). Das abstrakte Werk mit seiner meditativen Ausstrahlen lässt den Betrachter in seinem hektischen Alltagsleben inne halten. Vom französischen und tschechischen Handel begehrt, kann Auktionator Antoine Schuler das Spätwerk Simas für 42‘000.– Franken zuschlagen.

Gerne beraten wir Sie bezüglich Ihrer Kunstobjekte.

Schuler Auktionen
Seestrasse 341
8038 Zürich
043 399 70 10


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