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Spendable 60plus retten Weihnachten


Sorgen für schöne Weihnachten: 50plus.

Sorgen für schöne Weihnachten: 50plus.

Der Abwärtstrend bei den Weihnachtsausgaben sei gestoppt, machen die Meinungsforscher von GfK dem Handel Mut. Vor allem die 60plus-Generation trage dazu bei, schreibt Herbert Asamer auf «diepresse.com».

Weihnachten bleibt für die österreichische Bevölkerung das wichtigste Fest des Jahres. Auch wenn 75 Prozent der Menschen meinen, dass Weihnachten immer kommerzieller werde und der wahre Sinn des Festes verloren geht, freuen sich acht von zehn Österreichern auf das große Fest.

Das zeigt eine GfK-Umfrage. Für den heimischen Handel, der im Weihnachtsgeschäft bis zu 25 Prozent höhere Umsätze im Vergleich zum restlichen Jahr verzeichnet, haben die Meinungsforscher vor dem ersten Adventwochende eine Frohbotschaft parat: Der Abwärtstrend bei den Ausgaben ist gestoppt, gegenüber dem Vorjahr wollen die Österreicher mit 387 Euro im Durchschnitt um sechs Euro mehr für Geschenke aufwenden.

Für die Steigerung ist in erster Linie die Generation 60plus verantwortlich. "Die Senioren planen Ausgaben von 502 Euro, weitaus mehr als die unter 29-Jährigen mit 211 Euro", sagte Anna Kulnig, Account Manager bei GfK. Die Differenz beträgt stolze 137 Prozent.

Da der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung in den kommenden zehn Jahren von 23,9 Prozent auf 27,9 Prozent wächst, könnte das Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel auch für das nächste Jahrzehnt ein Dauerbrenner bleiben, hält Kulnig diesen Trend für durchaus realistisch.

Obwohl knapp 62 Prozent die Geschenke bereits im Internet kaufen, braucht sich der stationäre Handel, zumindest zu Weihnachten, keine Sorgen machen. Der persönliche Einkauf im Geschäft legt um zwei Prozentpunkte auf 91 Prozent zu. Auf der Beliebtheitsskala der Geschenke haben die Gutscheine die Führungsposition vor Büchern und Spielwaren deutlich ausgebaut.

Aber nicht, weil mehr Gutscheine geschenkt werden, sondern weil die Bedeutung von Büchern und Spielwaren deutlich abnimmt. Der Werte für die beiden Gruppen gingen von 42 bzw. 43 Prozent auf jeweils 33 Prozent zurück. Dagegen sollen Schuhe und Bekleidung im Zeitalter von Amazon und Zalando zulegen können: Mehr Menschen als im Vorjahr wollen Modegeschenke kaufen.

Recht locker sitzt die Geldbörse bei den Lebensmittelausgaben - sehr häufig landen Premium- und Markenprodukte im Einkaufswagen. Der Dezember ist auch im Lebensmittelhandel der umsatzstärkste Monat, bis zu 15 Prozent mehr als im Durchschnitt der anderen Monate fliessen in die Kassen.

Das Shopper-Segment der Anspruchsvollen gibt in der Weihnachtszeit beispielsweise im Wert um 46 Prozent mehr für Wein aus, das Volumen hingegen steigt nur um 26 Prozent. Aber auch der Wettbewerb zwischen den Anbietern nimmt zu.

Die Diskonter heizen mit mehr Promotions die Werbeflut im Lebensmittelhandel an. Hofer, Lidl und Co., die zu Weihnachten nicht so sehr im Fokus stehen, wollen an der Grosszügigkeit der Konsumenten mitnaschen. In Grossbritannien bietet Lidl zum Fest sogar Austern an.


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