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GÄRTNERN

Mit den Händen im Schoss


Gärtnern 50plus, Ast 50plus

Blüht jetzt bei Ihnen zuhause, wenn Sie den Ast einstellen.

Herrscht draussen Winterruhe, kann man sich zurücklehnen und das Gartenjahr Revue passieren lassen. Unermüdliche richten im Haus ein Mini-Gärtchen ein oder schmieden bereits Pläne für die neue Saison.

Wenn man es recht bedenkt, braucht auch das Gartenjahr einmal einen Unterbruch. Dann sitzt man einfach faul im Sessel, trinkt Tee und überlässt den Garten der Natur. Es ist die Zeit der Rückschau, die nochmals alle Sternstunden der vergangenen Monate aufleben lässt.

Sicher gab es auch Unerfreuliches und den einen oder anderen Rückschlag, bei dem der Spass im privaten Paradies zuweilen aufhörte - jede Gärtnerin, jeder Gärtner könnte dazu Geschichten erzählen.

Vielleicht geht einem während dieser Retrospektive plötzlich ein Licht auf und man findet neue Ideen und Pläne für jenes Fleckchen Erde, das genau auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen zugeschnitten ist.

Schliesslich soll das Gärtnern auch in Zukunft Freude machen und die Gesundheit unterstützen. Wenn es draussen so richtig "hudelt", tut es gut, in einem Gartenbuch mit schön in Szene gesetzten Blumenrabatten, romantischen Sitzecken oder üppigen Gemüsebeeten zu blättern.

Doch kaum bessert sich das Wetter, halten auch tiefste Temperaturen oftmals nicht davon ab, draussen nach dem Rechten zu sehen. Wer im Herbst mit dem Zurückschneiden der verblühten Stauden zurückhaltend war oder gar darauf verzichtet hat, findet bei dieser Gelegenheit vielerlei Requisiten für den Adventsschmuck.

Aus den langen Ranken von Glyzine oder Efeu lässt sich im Handumdrehen ein Kranz winden, den man nach Belieben mit trockenen Samenständen, frischem Moos und weihnachtlichem Schmuck verziert.

Oder man pflegt den alten Brauch, am 4. Dezember einen Barbarazweig von einem Obstbaum zu schneiden und ihn dann im Wohnzimmer zum Blühen zu bringen. Wer doch lieber im Haus bleibt und trotzdem ein Jucken im grünen Daumen verspürt, füllt sich einen Topf mit Erde und sät darin Kresse aus.

Danach bleibt nur noch, die Hände in den Schoss zu legen und abzuwarten. Weil man fast Zusehen kann, wie die Samen keimen, zeigen sich schon nach kurzer Zeit die ersten Blätter. Es ist zweifellos sehr vergnüglich, mitten im Winter im Haus zu ernten und den Menüplan mit etwas Selbstgezogenem zu bereichern.

Die pikante Schärfe der Kresse regt die Verdauung an und der Vitamingehalt dieser zarten Pflänzchen stärkt die Immunabwehr, was gerade in der kalten Jahreszeit willkommen ist. Und ganz nebenbei verkürzt man sich beim Minigärtnern die gartenlose Zeit.

Denn es fällt nicht jedem Gärtnerherzen leicht, während all des Ausruhens und Nachsinnens ganz auf das Beobachten von wachsendem Grün zu verzichten.


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