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GARTENARBEIT

Väterchen Frost schaut vorbei


Oje, oje, draussen hats schon Schnee.

Oje, oje, draussen hats schon Schnee.

«Im Oktober, im Oktober, isch alles Heu im Schober», kalauerte Emil Steinberger in seinen Bauernregeln. Tatsächlich ist es jetzt Zeit, den Garten winterfest zu machen. Das Laub an den Bäumen verfärbt sich, die Tage werden kürzer und die Nächte gefährlich frostig.

Vieles möchte man den Winter über stehen lassen: bunt verfärbte Gräser, Wildrosen mit ihren Hagebutten, Stauden mit dekorativen Fruchtständen. Einerseits weil viele Pflanzen schön aussehen im Raureif, aber sie bieten auch Tieren Nahrung.

Einen Schreck bekamen alle Gartenbesitzer, als es Anfang November schon schneite. Zum Glück kam eine Woche später der Wärmeeinbruch. Das Einwintern der Gärten gestaltet sich in diesem Jahr so: Die Gräserhorste müssen mit einer Heckenschere möglichst bodennah geschnitten werden, da sie sonst faulen. Umgeknickte Stauden werden auf die gleiche Weise geschnitten. Winter- oder immergrüne Gräser und auch Bambusse lässt man besser noch stehen, wie die Spezialisten von garten.ch raten.

Sie werden mit Vorteil erst im Frühjahr geschnitten. Mit einem vorzeitigen Schnitt gerät zuviel Feuchtigkeit an den Wachstumspunkt und die Pflanzen drohen zu faulen. Bambusse liegen zwar nach dem Schneefall auch flach, doch deswegen sollte man sich keine Sorgen machen. Mit ihren elastischen Trieben werden sie sich wieder erholen im nächsten Frühjahr.

Ein Schnitt würde die Pflanze im Wuchs um Jahre zurückwerfen. Anders die Pampasgräser, die geknickt dastehen. Die halbhohen Halme werden zusammengebunden, so dass sie geschützt sind vor zu viel Nässe.Die Stummel der abgebrochenen Äste von Gehölzen sollten sauber abgeschnitten oder abgesägt werden.

Mit den Ästen und zusätzlich etwas Laub kann in einer Ecke des Gartens ein Haufen als Unterschlupf für Tiere geschaffen werden. Viele Rosen sind gut winterhart und brauchen keinen Schutz. Bei empfindlicheren Sorten bieten Weisstannen-Äste Schutz, die um den Rosenstrauch gelegt oder gebunden werden. Mehr als ein ausgleichender Schnitt (alle Triebe ähnlich hoch) und das Ausschneiden abgestorbener Trieben braucht es nicht zu dieser Jahreszeit.

Der grosse Rückschnitt wird dann im April erfolgen. Empfindliche Stauden und Gehölze kann man ebenfalls gut schützen mit Weisstannen-Ästen (in Bodennähe) oder einem Vlies. Der Rasen muss gepflegt werden, das heisst Moos sollte entfernt werden sowie auch das den Rasen bedeckende Laub.

Denn herabgefallenes Laub darf nicht auf dem Gras liegen bleiben. Es schadet dem Rasen. Nachdem Sie den Rasen von Moos und Blättern befreit haben, müssen Sie einen Rasenschnitt machen. Allerdings nur bei trockenem Boden.

Ausführliche Informationen finden Sie bei: www.garten.ch


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