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SCHULER AUKTIONEN

Familienbild und Volière

Das Highlight der vergangenen Auktion ist unbestritten die Komposition „Stufen“ des bekannten Nachkriegskünstlers Fritz Winter (1905–1976). Das 1964 gemalte Ölbild mit harmonischen, zum Teil leuchtenden Farbflächen kann nach einem spannenden Bietgefecht für 45‘000.– Franken zugeschlagen werden.

Seine künstlerische Heimat findet Pablo Picasso (1881–1973) in Frankreich. Er ist mit einer aussergewöhnlich gut erhaltenen Keramikplatte vertreten: Seine „Bright Owl“ aus dem Atelier Madoura ist das erste von 450 Exemplaren. Das originelle Werk von 1955 ist einem Kenner 18‘000.– Franken - das Doppelte des Schätzpreises - wert. Nicht nur die europäische, sondern auch die Schweizer Kunst vermag die Besuchenden während der Vorbesichtigung zu faszinieren. Das Bildnis der Magdalena Esslinger-Escher im Hard mit ihren Töchtern von der Hand des bekannten Schweizer Porträtisten Felix Maria Diogg (1762–1834) ist einem Kenner einheimischen Schaffens 10‘000.– Franken wert. Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich die Original- und Druckgraphiken von Alois Carigiet (1902–1985). Ein besonders schönes Beispiel ist die aquarellierte Bleistiftzeichnung „Volière vor Lila“ von 1977. Auktionator Michael Abegg kann das begehrte Blatt für beeindruckende 6‘000.– Franken zuschlagen. 

Ess- und Trinkgenuss

Für einmal stehen nicht die Arbeiten mit den charakteristischen geometrischen oder floralen Mustern im Fokus der Teppich-Offerte, sondern Exemplare mit figürlichem Dekor. Ein besonders beliebter Kirman zeigt ein helles Innenfeld, das durchgehend mit Baldachinen belegt ist, unter denen sich je zwei Männer unterhalten bzw. je zwei Frauen das Essen zubereiten. Die Hauptbordüre zeigt weitere Szenen mit Menschen und Tieren. Dem persischen Meisterwerk aus der Zeit um 1880 werden imposante 20‘000.– Franken bewilligt. Ein physischer Trinkgenuss bietet hingegen das Angebot an Weinen und Spirituosen, das nicht mehr nur schriftlich und online, sondern auch persönlich im Saal erworben werden kann. Bei der Premiere zeigt sich, dass neben feinen Tropfen auch alte Whiskys munden. So lässt sich ein Sammler die Gelegenheit nicht entgehen, einen 17 Jahre alten Macallan für 2‘000.– Franken zu ersteigern.

Kulturhistorisch Wertvolles bewahren

Möchten auch Sie wissen, ob die Tasse von Tante Erika wirklich aus Meissen stammt oder ob es noch eine Nachfrage für barocke Möbel gibt? Auf diese Fragen geben die erfahrenen Experten des Auktionshauses Schuler in Zürich gerne und kompetent Auskunft.
„Wir sind der richtige Ansprechpartner für alle, die grössere Sammlungen, Haushalte oder Nachlässe auflösen möchten“, erklärt Geschäftsführer und Auktionator Michael Abegg. Über 20 Sachverständige beurteilen und schätzen Sammelstücke, Schmuck, Raritäten oder moderne Design-Objekte. Eine eigene Abteilung bewertet Ölbilder, Zeichnungen und Druckgraphik des 15. bis 21. Jahrhunderts. Diesen professionellen Service schätzen auch Erben oder Nachlassverwalter, die nicht selten mit dem Erbgut überfordert sind und nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen. Denn bei unsachgemässer Behandlung kann es sein, dass kulturhistorisch wertvolle Objekte verloren gehen, die durch unsere Auktionen bewahrt werden könnten.

Nächste Auktion:
Ausstellung 1. – 7. Dezember 2018
Auktionen 10. – 14. September 2018
Einlieferungsschluss 26. Oktober 2018
www.schulerauktionen.ch