SÄULE-3A-KONTEN

Säule 3a: Wie viele Konten sind sinnvoll?

Es lohnt sich oft, mehr als nur ein Säule-3a-Konto zu eröffnen

Eins, zwei oder drei: Es lohnt sich oft, mehr als nur ein Säule-3a-Konto zu eröffnen - aus steuerlichen Gründen. Wer auch im Herbst des Lebens eine ansehnliche Ernte einfahren will, sollte seine Vorsorge beizeiten anpacken. Dass eine Säule 3a eine gute Sache ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Gewiefte Sparer und Steueroptimierer fragen sich nun aber: "Wie viele Säule-3a-Konten soll und darf ich eröffnen?"Das Gesetz lässt dies offen. Aber es gibt kantonale Steuerverwaltungen, welche die Anzahl der 3a-Konten beschränken möchten. Das Argument: Mehr als drei 3a-Konten bieten keine zusätzliche Sicherheit, sondern dienen lediglich der Steuerersparnis. Darum sei das eine Steuerumgehung. In den meisten Kantonen gibt es eine Untergrenze bei der Besteuerung von Kapitalleistungen wie etwa dem Bezug von Geldern aus der Säule 3a.

Allzu viel ist ungesund"

Allzu viele Konten bringen daher oft nichts. Hingegen können zwei bis drei Konten sinnvoll sein, um die Vorsorgegelder gestaffelt zu beziehen. Dabei hält sich auch der Verwaltungsaufwand im Rahmen", sagt Nils Aggett, Leiter UBS Pension Services.Wichtig zu wissen: Üblicherweise darf man ein Säule-3a-Konto frühestens mit 59 (Frauen) respektive 60 Jahren (Männer) auflösen. Das letzte Konto ist mit 64/65 Jahren aufzuheben. Es sei denn, Sie erzielen weiterhin ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen. In dem Fall müssen Sie das letzte Konto spätestens mit 69/?70 Jahren aufheben.

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Quelle: UBS Pension Services