UMGEBUNGSARBEITEN

Das Pflastern einer Einfahrt – so gelingt das DIY Projekt

Dies sollte man beachten, wenn man seine Einfahrt pflastern möchte.

Man muss einiges beachten, wenn man seine Einfahrt pflastern möchte. - https://pixabay.com/de/photos/blatt-herbst-stilleben-3697376/

Nicht nur Häuslebauer müssen sich mit dem Thema Einfahrt beschäftigen, sondern auch all diejenigen, die bereits ein Eigenheim besitzen und die Auffahrt renovieren müssen.

Wer solch ein Projekt in Eigenarbeit leisten möchte, hat sich etwas vorgenommen, denn viele Menschen überlassen das einer Fachfirma. Doch nicht immer ist es das fehlende Budget, das Menschen dazu bewegt, die Einfahrt selbst zu pflastern – es kann auch viel Freude machen, von der Planung bis zum fertigen Projekt selbst Hand anzulegen.

Vor dem Beginn der Arbeiten sollte man sich allerdings etwas Know-how zulegen, denn nicht umsonst gibt es Fachfirmen für diesen Bereich. Das Unterfangen steht und fällt mit dem richtigen Untergrund, passenden Pflastersteinen und einer sauberen Ausführung. Doch auch wer eine Firma damit beauftragt, Pflaster zu verlegen, sollte nicht blauäugig an die Sache rangehen. Weitere Infos zu den Kosten, die dabei auf einen zukommen, sind daher ein Muss.

Wie pflastert man?

Wer noch unsicher ist, ob ein Unternehmen die Einfahrt pflastern soll oder ob es doch ein DIY Projekt wird, kann sich zum Thema Pflastern eine Anleitung ansehen und dann entscheiden, ob die Vergabe nötig sein wird.

Die richtige Vorbereitung

Bevor man loslegt, ist es wichtig, sich darüber klarzuwerden, welche Steine man verlegen will. Besonders gut eignen sich hierzu Beispiele zum Einfahrt Pflastern, die man im Internet findet. Doch nicht nur die Größe und die Optik der Steine sollte bei der Auswahl eine Rolle spielen, sondern auch die Anforderungen an die Oberfläche.

Handelt es sich um eine Einfahrt, die häufig nass ist und schlecht trocknet, weil sie beispielsweise im Schatten liegt, oder wohnen Kinder sowie Senioren auf dem Anwesen, sollte man rauere Modelle wählen. Nur so sinkt die Rutschgefahr auf dem nassen Pflaster.

Sobald man startklar ist, geht es an die Vorbereitung des Untergrundes für das Pflaster. Dieser muss gleichmäßig sein und sollte eine leichte Neigung zu einer Seite sein, so dass Regenwasser gut ablaufen kann. Sammelt sich das Wasser unter den Steinen, kann das dazu führen, dass Steine bei Minusgraden brechen, wenn sich darunter Eis bildet.

Der Untergrund für das Pflaster sollte aus mehreren Schichten bestehen und oben mit feinem Schotter abschließen. Dann kann Regenwasser unter der Pflasterschicht versickern und dort abfließen, wo es auf dichteren Untergrund trifft.

Stein auf Stein

Im Rahmen der Auswahl von Pflastersteinen und der Ideensammlung machen sich die meisten Bauherren schon Gedanken über die Anordnung des Pflasters. Für Einfahrten empfiehlt sich meist ein einfaches System, bei dem die Steine parallel zueinander gesetzt werden. Wer quadratische Steine gekauft hat, kann diese geradlinig setzen. Bei quaderförmigen Steinen kann man entweder bündig arbeiten oder versetzt – zweiteres führt insgesamt meist zu einem stabileren Ergebnis.

Sobald die Steine liegen, sollte man sie für eine gewisse Zeit ruhen lassen. Vorab sollte man jedoch noch prüfen, ob die Oberfläche des Pflasters eben ist. Stehen einzelne Steine nach oben hervor, kann man diese mit einem Gummihammer etwas tiefer in den Schottergrund treiben. Nach spätestens 48 Stunden sollten das Pflaster der Einfahrt sich soweit gesetzt haben, dass ein weiteres Arbeiten möglich ist.

Die Nachbereitung

Haben die Pflastersteine in ihre finale Position gefunden, kann man weiterarbeiten. Dazu sollte man nochmal prüfen, ob einzelne Steine weiter oben sitzen als andere. Gegebenenfalls kann man nun noch nacharbeiten.

Wer zwischen den Steinen bewusst Abstand gelassen hat, kann nun mit Fugenmasse für den Außenbereich arbeiten. Dort, wo die Steine jedoch dicht an dicht liegen, ist das in der Regel nicht nötig.

Der richtige Abschluss

Wenn Blumenbeete oder Rasen an die Einfahrt angrenzen, empfiehlt es sich, das Pflaster durch Randsteine zu begrenzen. So vermeidet man, dass einzelne Steine abdriften – das Ergebnis sollte ja im besten Fall einige Jahrzehnte lang halten.

Der stolze Bauherr

Wer seine Einfahrt selbst pflastert und dabei ein schönes Ergebnis erzielt, kann stolz auf sich sein. Auch wenn das Projekt eine Herausforderung ist, ist es auch in Eigenarbeit machbar.

Bild:  https://pixabay.com/de/photos/blatt-herbst-stilleben-3697376/


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