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50PLUS – HIRNTRAINING

5 unkonventionelle Wege zum Training des Gedächtnisses


Mit Schach bleiben 50plus schlau.

Gedächtnistraining ist in – nicht nur als moderne Variante der Selbstoptimierung, sondern weil ein gesunder Geist Voraussetzung für einen gesunden Körper ist – „Mens sana in corpore sano“ wussten schon die alten Römer.

Weil Spaß die Sache nicht nur erleichtert, sondern auch nachgewiesen die Wirkung derartiger Massnahmen noch befördert, soll es hier darum gehen, wie man ganz unkonventionell Vergnügen und Brain Power am besten miteinander in Einklang bringt und beim Spiele-Spass - ganz nebenbei - die Brain Power befördert.

Auch wenn wir das Spiel nicht gewinnen, so gewinnt dennoch immer unser Gehirn, indem es gefördert wird. Viel Spass!

1. Einfach, aber wirkungsvoll - Scrabble
Das Gefühl, das das Gedächtnis nachlässt, ist eine der denkbar verstörendsten Erkenntnisse, die einen Menschen ereilen können. Merkt man, dass man Schwierigkeiten hat, sich auch wichtige Dinge zu merken, kann es bereits zu spät sein.

Deshalb ist es nie zu früh für Scrabble! Das trainiert die neuronalen Netzwerke, die für das Merkvermögen und die Gedächtnisleistung so unentbehrlich sind. Dabei wirkt das Konzept so einfach: der Spieler zieht Buchstaben, die zu Wörtern gelegt werden müssen.

So erweitert Scrabble natürlich in erster Linie den Wortschatz, schult jedoch auch das Improvisationsvermögen und das systematische Denken. Sprache ist ein solch komplexes Phänomen, dass man keine Gelegenheit ungenutzt lassen sollte, diese zu schulen und zu erhalten. Toll für jedes Alter und ausserdem auch sehr gesellig.

2. Blackjack oder 17 und 4
Im Gegensatz zum Roulette ist Blackjack kein reines Glücksspiel, sondern ein Kartenspiel, bei dem man aktiv "mitspielt" und dabei permanent Entscheidungen trifft. Deshalb schult Blackjack die Aufmerksamkeit, das Kopfrechenvermögen unter Zeitdruck und den Scharfsinn.

Hier spielt man gegen den Dealer, weshalb es nicht nötig ist, wie beim Poker Raffinesse und Menschenkenntnis zum Einsatz zu bringen. Man soll der Zahl 21 mit den Karten so nahe wie möglich kommen, ohne sie zu überschreiten, was das Denkvermögen schult und auf permanente Entscheidungsfreude setzt.

Konzentration und Fokussierung auf das Wesentliche - die Karten und die "magische" Zahl 21 - funktionieren am besten im Zusammenspiel mit einer schnellen Auffassungsgabe. Diese hilft privat, im Beruf und kann vor so mancher Fehlentscheidung bewahren.

3. Gehirn in Aktion - Tetris
Niemand würde heute noch ernsthaft pauschal behaupten, Computerspiele seien schädlich. Gaming ist längst in der Mitte der Gesellschaft angenommen, und man unterscheidet penibel zwischen "wertvollen" und weniger wertvollen Games.

Unbestritten ist beispielsweise, dass Tetris die synaptischen Verbindungen des Gehirns stimuliert. Die Struktur des Gehirns erfährt durch regelmässiges Spielen erwiesenermaßen positive Veränderungen - Forscher haben in komplexen biochemischen Prozessen nachgewiesen.

Fazit: Tetris stimuliert die Hirnpartien, die die Verarbeitung von Informationen, das Urteilsvermögen und kritisches Denken sowie die Sprache befördern. Also ab an den Computer - Tetris ist the key!

4. Disziplin & Coolness - Roulette
Die Tatsache, dass Roulette vor ca. 300 Jahren nicht als Glücksspiel, sondern als Instrument der Wahrscheinlichkeitsrechnung konzipiert wurde, erklärt seinen Wert für die Schärfung analytischen Denkens.

Das Konzept von Roulette besteht darin, zu erraten, auf welche Zahl von 0 bis 36 die Roulette Kugel im Kessel fallen wird. Das scheint zunähst einfach. Aber zwischen Innen- und Aussenwetten nicht verwirrt zu werde und sogar mehrere Jetons gleichzeitig zu setzen ist nichts für schwache Geister.

Es erfordert viel Übung und bietet spielerisch Training für die Konzentration. Manche Experten behaupten sogar, Roulette trainiere die Fähigkeiten, Abstraktes zu visualisieren, weil man den Roulette-Tisch "lesen" muss. Das führt vor Augen, dass viel Konzentrationsvermögen in Kombination mit Disziplin gefragt sind, um dem Spiel folgen zu können.

5. Komplex und raffiniert - Schach
Ein Synonym für Strategie und Taktik: Schach - und nichts für schlichte Gemüter! Geduld, Konzentration, Vorausschau, lernen aus den vorherigen Fehlern - mentale Fähigkeiten, die im Alltag Gold wert sind und beim Schachspiel trainiert werden.

Komplexität, Logik, analytisches Denken sowie Handeln mit Vorausschau. Außerdem Kann es von meditativer Wirkung sein, über dem Schachbrett zu "grübeln" - schliesslich ist Schach ein sehr langsames Spiel, bei dem es nicht auf die Zeit ankommt - sondern auf die reine Erkenntnis, was der beste nächste Zug ist.

Aber Schach ist nicht nur kühle und nüchterne Analyse. Beim Schach ist es auch wichtig, die Gegner Perspektive einzunehmen, um den nächsten Schritt des Gegners vorauszuahnen - eine mentale Fähigkeit, die über den reinen Lern- und Trainings-Effekt hinausgeht und die Persönlichkeit schärfen kann.

Fazit
Auf solch viele Weisen kann man leicht und spielerisch sein Gedächtnis trainieren, ohne dabei die Übungen als belastend zu empfinden. Völlig spielerisch kann man all dies als "Instrumente" einsetzen, um sein Gehirn "In Schwung" zu halten - und dies ist nachgewiesen keine Frage des Alters.

Denn nachlassende Gedächtnisleistung ist keine reine Altersfrage - das Gehirn braucht vielmehr in jedem Alter Herausforderungen.

Konventionelle Methoden wie alle möglichen Arten des digitalen als auch den nicht-digitalen "Gehirnjogging" bieten weitaus weniger Spass und werden nicht selten als allzu "trocken" empfunden und dann häufig nicht konsequent angewandt. Also nichts wie los und das Angenehme mit dem Vergnügen verbinden!


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