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50 PLUS - LEBEN

Fünf Tipps, um bis ins Alter geistig aktiv zu bleiben


Tanzen hält geistig jung

Es gibt unendlich viele Beschäftigungen, der die Generation 50plus nachgehen kann, um damit gleichzeitig die Gehirnleistung zu trainieren. Denn das ist schliesslich das erklärte Ziel vieler: Geistig fit und aktiv zu bleiben – bis ins hohe Alter. Welche Aktivitäten sich prima in den Alltag einbauen lassen, worüber es bereits wissenschaftliche Studien gibt und was hilft, bis ins hohe Alter gesund und aktiv zu bleiben, verrät dieser Beitrag.

1. Smartphone und Co. sinnvoll nutzen
Ältere Menschen, die sich mit Technik beschäftigen, sind fitter als diejenigen, die darauf verzichten. Festgemacht wurde diese geistige Fitness rein wissenschaftlich an der Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten, an Gedächtnisübungen und an verbalen Fähigkeiten. Grundsätzlich seien verbesserte kognitive Leistungen aufgrund der Smartphone-Nutzung darauf zurückzuführen, dass das Gehirn die neue Herausforderung annimmt – und daran wächst. Wer indes das Gehirn nicht mehr aktiv einsetzt, sondern irrtümlicherweise schont, laufe sogar Gefahr an Demenz zu erkranken. Fraglich ist nun, welche Inhalte die Generation 50Plus so lange am Smartphone halten könnten. Auf mein-wahres-ich.de finden viele die Antwort. Hier warten Tests und Quiz darauf, online gespielt zu werden, und die Gehirnzellen damit aufs Neue herauszufordern. Kritiker könnten nun das Zeitungsrätsel als Alternative ins Feld führen, doch diesen sei gesagt: Dabei wartet mehr Routine als neue Herausforderung auf die Generation 50plus. 

2. Einfach mal Kind sein …
Wie sich die Idee „einfach mal Kind zu sein“ mit Punkt 1 verträgt, wird schnell klar. Es geht beim „Kind sein“ nämlich nicht darum, sich nicht zu fordern, sondern darum, sich spielerisch zu fordern. Konzentrations- und Merkspiele wie Memory und Co. sind dafür eine gute Wahl und die erklärten Spieleklassiker. Ziel ist es dabei, sich Bildkärtchen zu merken und entsprechende Paare zu bilden. Wer das Spielvergnügen mit verbalem Training koppeln möchte, könnte zum Spieleklassiker Scrabble greifen, bei dem aus einzelnen Buchstaben Worte geformt werden. Wer sich lieber mit Zahlen abgibt, findet im Spiel Take it easy eine passende Spiel- und Konzentrationsoption. Kognitive Fähigkeiten und Feinmotorik gleichermaßen fördert beispielsweise ein Mikado-Match, bei dem die langen Holzstäbe nacheinander eingesammelt werden müssen, ohne dass sie sich dabei bewegen. Praxistipp: Gespielt werden kann im Übrigen nicht nur innerhalb der Gruppe 50plus. Auch Kinder und Enkelkinder freuen sich über gemeinsame Spielzeit.

3. Herausforderungen im Alltag einbauen
Routine ist wahres Gift, um geistig fit zu bleiben. Und auch wenn es anstrengend klingt: Wenn tagtäglich das Geplante über den Haufen geworfen wird, dann ist es einem wachen und aktiven Gedächtnis zuträglicher, als tagein tagaus nach Schema F zu verfahren. Eine Gedächtnistrainerin erklärt dies im Interview unter senioren-ratgeber.de so: „Durch Wiederholung automatisiert man Denkabläufe – beim Vokabellernen ist das sinnvoll. Beim Gedächtnistraining aber nicht. Hier soll das Gehirn dazu angeregt werden, flexibel zu reagieren und neue Verzweigungen zu den Nervenzellen aufbauen (…) Um geistig rege zu bleiben, ist deshalb Routine nicht förderlich.“ Gehirnarbeit kann dabei ganz vielfältig aussehen. Grundsätzlich gilt: Alles, was neu erlebt wird, hilft dabei, das Gehirn gut zu vernetzen. Und ein gut vernetztes Gehirn bietet Erkrankungen wie Demenz nur wenige Angriffsmöglichkeiten.

4. Körperlich und geistig fit das Alter erleben
Die Kombination aus geistiger und körperlicher Fitness ist nicht nur wünschenswert, sondern auch eine sehr erfolgversprechende Kombination. Bestes Beispiel ist das Tanzen: „Wer regelmäßig tanzt, kamen die Forscher zum Schluss, könne das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 76 Prozent senken.“ Nicht zuletzt deswegen erfreuen sich Senioren-Tanznachmittage größter Beliebtheit, denn beim sozialen Miteinander wird geplauscht und getanzt – also ist für Geist, Körper und Seele gleichermaßen etwas dabei. Ähnlich positiv ist auch der Seniorensport zu betrachten, der meist aus leichten körperlichen Übungen in Kombination mit Musik besteht. 

5. Singen ist gesund!
Wer singt, bringt seine emotionale Seite in Schwung. Das Nervensystem wird positiv beeinflusst. Mittlerweile konnte sogar wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die Konzentration von Immunglobulin und Cortisol ansteigen kann. Unter medizin-welt.info heißt es: „Die Ergebnisse zeigen statistisch signifikante positive Veränderungen der Immunkompetenz unter der Bedingung „Singen“, nicht aber unter der Bedingung „Hören“ von Chormusik. Die Konzentrationen von Immunoglobulin A, einer Kenngröße der Immunkompetenz, stieg bei den Sängern ebenso an wie die des körpereigenen entzündungshemmenden Hormons Cortisol.“ Gerade in Seniorengruppen gibt es immer häufiger Angebote zum Singen, in Chören ist vor allem auch aus Zeitgründen ein Großteil der Generation 50plus aktiv und gehört zu dieser Gemeinschaft häufig bis ins hohe Alter. 


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