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Tanzen hält den Geist fit!


Tanzen macht Freude und ist beste Prävention

Wer regelmässig tanzt, senkt das Risiko, an Demenz zu erkranken. Das zeigen Forschungen aus den USA. Nicht zuletzt deshalb boomen Seniorentanzanlässe, schreibt die Coopzeitung.

Dass Tanzen geistig fit hält, ist nicht neu. Schon 2003 entdeckten Forscher der Albert-Einstein-Universität für Medizin in New York, dass Menschen, die ihr Gehirn immer wieder fordern, signifikant weniger an Demenz erkranken als die Vergleichsgruppe.

Zuoberst auf der Rangliste der Erfolg versprechenden Beschäftigungen steht das Tanzen. Wer regelmässig tanzt, kamen die Forscher zum Schluss, könne das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 76 Prozent senken. Auch Gesellschaftsspiele oder ein Musikinstrument zu spielen führen zu ähnlich guten Resultaten.

Dass man Tanzen als Prophylaxe-Mittel gegen eine Demenzerkrankung betrachten kann, bestätigt auch Irene Bopp-Kistler, die Leitende Ärztin an der Memory-Klinik am Stadtspital Waid in Zürich. Das Musikgedächtnis befinde sich an dem Ort im Gehirn, der auch komplexe Bewegungen steuere. «Bewegung und Musik stimulieren das Gedächtnis stark», sagt Irene Bopp-Kistler.

Dies decke sich mit der Erfahrung, dass sich einerseits Alzheimerpatienten gerne zu Musik bewegten und dass andererseits auch komplexe motorische Fähigkeiten bei Demenzpatienten lange erhalten blieben. Man müsse sich jedoch bewusst sein, dass jede noch so gute Prophylaxe eine Demenz nicht verhindern, sondern höchstens hinausschieben könne. «Doch auch das ist schon ein grosser Erfolg», sagt Irene Bopp-Kistler.

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Quelle: Coopzeitung


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