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Vom Skippie zum Woopie


Woopies, Geld, Reisen, 50plus, Senioren, Seniorinnen.

Haben Zeit und Geld, die Welt zu erobern: Woopies.

Menschen mögen Ordnung sowie Schubladen, denn so lassen sich allerlei Dinge ablegen und kategorisieren. Marketing-Verantwortlichen aus der Konsumwelt haben für ältere Wohlhabende deshalb den Woopie erfunden, schreibt David Fehr auf "punktmagazin.ch".

Immerhin tragen die Schubladen, in denen Marketing-Spezialisten die verschiedenen Zielgruppen verstauen, lustige Namen in Form von Akronymen. So zum Beispiel Skippie (school kid with income and purchase power), als das man vorzugsweise seine Jugend verbringt.

Teure Geschenke zu Geburtstag, Weihnachten und eigentlich das ganze Jahr über sind garantiert - Spielzeug- und Kinderbekleidungsindustrie reiben sich die Hände. Den jungen Erwachsenen stehen mehrere Möglichkeiten offen.

Der Bobo (bourgeois and bohemian) vereint bis dato nicht zusammenpassende Eigenschaften wie Reichtum und Rebellion, Idealismus und Materialismus - ein Bürgerlicher in Jeans. Er kauft viele, hauptsächlich coole (und überteuerte) Produkte von Apple.

Ebenfalls einfach einzuschätzen ist der Yuppie (young urban professional). Für Autos, Uhren, Designeranzüge, Wochenendtrips nach Ibiza und Wodka Red Bull gibt er sein Geld aus. Wenn er im VIP-Bereich des Nachtclubs dann doch die richtige Frau findet, wird er zusammen mit dieser schneller als ihm wohl lieb ist zum Dink (double income no kids).

Ferienreisen, teure Essen und noch teurere Entschuldigungsgeschenke sind die Konsequenz. Wer danach Kinder auf die Welt stellt, ohne das Einkommen markant zu steigern, verschwindet für zwanzig Jahre aus der Marketing-Kommode.

Andere können den Schritt zum Lohas (lifestyle of health and sustainability) - legt grossen Wert auf Gesundheit und Nachhaltigkeit - in Erwägung ziehen. Als solcher bezieht man seine Produkte im guten Fall von lokalen Bauern und bezahlt gerne auch mal ein bisschen drauf, um das Gewissen zu beruhigen.

Im schlechten Fall kauft man Actifit-Produkte oder lässt sich von den Nahrungsmittelmultis mit anderen Erzeugnissen veräppeln. Den grossen Reibach aber verursachen andere, nämlich die Best Ager (auch Generation Gold, 50plus, Silver/Golden/Third Ager genannt).

Darunter versteht man Menschen ab dem 50. Altersjahr, die aufgrund der demografischen Entwicklung in unseren Breitengraden immer zahlreicher werden. Sie haben oft Geld und Musse, sich die schönen Dinge des Lebens etwas kosten zu lassen und kaufen daher gute Langlauf-Skis, mehrere Sets Thermo-Unterwäsche und was immer der nette Verkäufer im Outdoor-Laden sonst noch für unverzichtbar hält.

Ganze Kreuzfahrtgesellschaften leben ausschliesslich von dieser Zielgruppe. Und der Prius von Toyota. Den Lebensabend schliesslich verbringt man optimalerweise als Woopie (well-off older people). Je nach Gesundheitszustand (dem eigenen oder demjenigen des Partners) verbringt man seine Zeit weiterhin auf Kreuzfahrtschiffen oder im Krankenhaus.

Letzteres ist niemandem zu wünschen. Dann doch lieber ein paar Jahre mehr als Lohas verbringen.

www.punktmagazin.ch


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