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Heizung: Energie sparen mit Köpfchen


Heizen, Lüften, je nach dem auch Kühlen: Ein Gebäude braucht im Laufe des Jahres viel Energie, damit es drinnen immer schön behaglich ist. Mit einem kontrollierten Betrieb und Alltagstipps können Sie viel Heizenergie sparen.

Von Jürg Zulliger

Wer an einem kalten Winterabend fröstelnd heim kommt, wünscht sich nichts sehnlicher als ein behagliches Zuhause. Tatsache ist aber auch: Wenn Sie die Heizung und Thermostate zu stark aufdrehen, oder wenn die ganze Gebäudetechnik und Wärmeverteilung nicht optimal justiert ist, verschwenden Sie eine Menge Energie und erhöhen unnötig Ihre Energiekosten. Wir geben Ihnen einige Tipps, ohne dass Sie deswegen auf Komfort verzichten müssen:

Tipp 1: Gute Planung und Einregulierung

Die Heizung, die Wärmeverteilung und das Gebäude müssen aufeinander abgestimmt werden. Dabei passieren oft Fehler, wenn etwa die Heizung gemessen an der Qualität von neuen Fenstern oder einer renovierten Fassade zu gross dimensioniert wird. Ruedi Giezendanner, Architekt und Energiefachmann von Enora AG, sagt dazu: «Allzu oft stellt niemand Fragen, solange die Heizung läuft und es schön warm ist.» 

Nach der Erfahrung von Experte Giezendanner fangen die Mängel und die Ineffizienz oft schon damit an, dass die Heizung zu Beginn nie richtig einreguliert wird. «Diese Einregulierung sollte während mindestens einer Heizperiode durchgeführt werden», so Ruedi Giezendanner. Dabei geht es etwas vereinfacht gesagt darum, den Verlauf der Aussentemperaturen, Vorlauftemperarturen, die gewünschte Raumwärme etc. richtig aufeinander abzustimmen. Eine entsprechende Betriebsoptimierung durch einen guten Installateur, Heizungs- oder Energiefachmann wirkt oft Wunder und trägt dazu bei, dass die ganze Technik effizient arbeitet.

Tipp 2: Die richtige Temperatur

Im Wohnbereich sollten 21 bis 23 Grad genügen. In unbenutzten Räumen oder im Schlafzimmer können Sie die Temperatur noch tiefer einstellen. Schalten Sie die Heizung im Frühling oder natürlich auch bei Abwesenheit rechtzeitig aus.

Tipp 3: Richtig lüften

Machen Sie durch das Öffnen von Türen und Fenstern richtig Durchzug – am besten mehrmals täglich! Schon nach fünf bis zehn Minuten ist die verbrauchte und feuchte Luft genügend ausgetauscht. Durch kurze Lüftungsperioden vermeiden Sie Energieverluste und die Auskühlung der Bauteile. Kommt hinzu: Sie verbessern das Raumklima, denn Schadstoffe (z.B. Druckerstaub, etc.) werden so aus der Wohnung abgeführt. Falsch und ineffizient ist es, wenn Sie mit Fenstern in Kippstellung längere Zeit «lüften».

Tipp 4: Hydraulischer Abgleich

Zur Wärmeverteilung im Haus zirkuliert in der Regel das Warmwasser. Zirkuliert das Wasser nicht gleichmässig, oder gelangt Luft ins System, wird die richtige Wärmeverteilung stark beeinträchtigt. 

Für Fussbodenheizungen, aber auch für ältere Installationen mit Radiatoren gilt: Das Warmwasser, das die Wärmeenergie überträgt, sucht sich den Weg des geringsten Wiederstands. Je nach Distanzen und Längen von Heizschlaufen im Fussboden zirkuliert mehr oder weniger Warmwasser.

Wenn es nicht in allen Zimmern behaglich warm ist, oder wenn Ihnen ein Rauschen oder sonstige Geräusche auffallen, sollten Sie Ihren Heizungsinstallateur zu Rate ziehen. Solche Probleme lassen sich meist mit dem so genannten «hydraulischen Abgleich» aus der Welt schaffen. Aufgepasst: Vor allem bei Neubauten oder einem Erstbezug einer Wohnung ist es gut möglich, dass dies versäumt worden ist. Die richtige Einstellung und Abstimmung des System ist aber entscheidend: Allein mit dieser Massnahme können Sie bis zu 20 Prozent Energie einsparen.

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