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GÄRTNERN IM ALTER

Gut für Geist und Gelenke


Sehnsucht nach dem Frühling: So ein Bild hätte man gerne bald wieder vor sich.

Sehnsucht nach dem Frühling: So ein Bild hätte man gerne bald wieder vor sich.

Auch wenn draussen noch Schnee auf den Dächern liegt - der Frühling lauert bereits hinter der nächsten Ecke. Für wahre Gartenfreunde ist es jedenfalls höchste Zeit, sich über die erste diesjährige Aussaat Gedanken zu machen. Damit der Garten wie jedes Jahr wieder zum Jungbrunnen und Psychohygieniker wird. Man weiss: Gärtnern hilft gegen Osteoporose und den Blues.

Gärtnern gehört für viele Menschen zu den schönsten Beschäftigungen überhaupt. Säen, Jäten und Häckseln sind ausserdem gesund für Körper und Seele. Wenn sich gärtnernde Menschen auf den Weg ins Paradies machen, müssen sie meist nicht weitgehen. Sie finden es nämlich in ihrem Garten. Und weil es dort einfach paradiesisch ist, setzen sie alles daran, sich nicht daraus vertreiben zu lassen. Auch nicht, wenn das Alter seinen Tribut in Form von kleineren oder grösseren Beschwerden fordert.

Insgeheim aber fragen sie sich vielleicht, ob denn die Gartenarbeit auch gut für die Gesundheit sei? Diese Frage lässt sich eindeutig bejahen. Hier die wichtigsten Argumente: Die körperliche Aktivität unterstützt die Gelenkfunktionen, stärkt die Muskulatur und hält Herz und Kreislauf in Schuss. Das Sonnenlicht schützt die Knochen vor Osteoporose und gilt obendrein als probates Mittel gegen Stimmungstiefs.

Besonders eindrücklich an der Arbeit im Garten ist die Feststellung, dass man sich nach kräftezehrendem Graben, Hacken und Pflanzen und trotz Blasen an den Händen ganz beschwingt fühlt. Was eigentlich nicht erstaunt, wenn man weiss, dass der Kontakt mit der Gartenerde die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin fördert.

Weil ein Garten nie "fertig" ist und immer wieder neue Herausforderungen bietet, wird auch der Denkapparat beansprucht, was genauso wirkungsvoll ist wie bestes Gehirnjogging. Wer einen Garten pflegt, gibt den Tagen Struktur und ist zusätzlich mit einer sinnvollen Aufgabe betraut,die manche Alltagssorge in den Hintergrund rücken lässt.

So hat man auch gleich die passenden Seelenpflästerchen zur Hand. Gespräche über den berühmten Gartenhag hinweg verbinden auf unkomplizierte Art gemeinsame Interessen mit sozialen Kontakten. Und wer nun seinen Speiseplan auch noch mit Selbstgezogenem anreichert, versorgt seinen Körper mit saisonaler und vitaminreicher Kost.

Ausserdem wirken die Pflanzen, die man pflegt, mit ihren mannigfaltigen Farben und Düften wohltuend auf Auge und Nase. Braucht es noch mehr Gründe, um aufzuzeigen, dass der Garten und die Gesundheit auch im Alter ein passendes Gespann sind?

Buchtipp: Gärten für Senioren: bequem und pflegeleicht, Brigitte Kleinod, 120 Seiten, 99 Farbilder, 6 Zeichnungen, gebunden Verlag Eugen Ulmer, ISBN 978-3-8001-7618-2, ca. CHF 19.50.

www.schweizergarten.ch


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