MEIERHOFERS KOLUMNE

Können wir uns neu erfinden?

Peter Meierhofer, Outplacement-Experte, 50plus, Arbeit, Neuorientierung, Senioren, Seniorinnen

Peter Meierhofer, Outplacement-Experte.

Menschen definieren sich immer ausgeprägter über ihre Arbeit und ihre Bedürfnisse. Unsere Entwicklung folgt denn auch einer Folge von Bedürfnissen und Motivationen, die von Abraham Maslow, dem US-amerikanischen Gründervater der humanistischen Psychologie in einer hierarchischen Struktur beschrieben wurde: Während wir auf der ersten Ebene existenzielle Bedürfnisse befriedigen, Hunger und Not zu vermeiden suchen, orientieren wir uns auf der 2. Ebene nach unseren Sicherheits-Bedürfnissen.

Materieller Wohlstand schafft Sicherheit und Orientierung. Auf der 3. Ebene verfolgen wir soziale Bedürfnisse. Es geht um Familie, Freunde, Bekannte, Gemeinde und Gesellschaft. Die sozialen und gemeinsinnigen Aspekte stehen im Vordergrund.

Auf der 4. Ebene suchen wir Respekt, Anerkennung, sozialen Status. Die Bestätigung dessen, was wir materiell erreicht haben.

In der 5. Ebene folgt die Selbstverwirklichung und das persönliche Glück. Wir tun das, was wir wollen und sind am Ende unserer Wünsche angelangt. Wir sind am Ziel und haben den Zweck und den Sinn des Lebens für uns gefunden. Doch diese "Endstation Sehnsucht" kann noch immer Spielverderber spielen und uns so konditionieren, dass wir stets hungrig bleiben und damit nie genug kriegen können.

Unsere Werte und unser Wollen sind eng mit dieser Bedürfnishierarchie verbunden. Sie pflegen sich aber auch im mittleren Lebensalter fundamental zu verändern. Beim Start von Outplacement50plus vor 4 Jahren stellten wir uns noch die Frage, ob sich Menschen im mittleren Lebensalter, die ihre Arbeitsplätze verloren hatten, neu erfinden können. Ist es möglich, aus der Krise heraus sein Glück zu finden?

Unsere Erfahrungen haben uns gelehrt, dass für Menschen im mittleren Lebensalter, die bereit sind, für ihr Glück zu kämpfen, fast alles möglich ist. Als Beispiel diene der im neuen Bestseller von Margaret Heckel (Die Midlife-Boomer - Warum es nie spannender war, älter zu werden) beschriebene Fall des Reto Nicca, Logistik-Manager eines Weltkonzerns, der nach 30-jähriger Berufstätigkeit sich mithilfe eines Beraters seinen langgehegten Bubentraum erfüllte.

Ein erfolgversprechendes Entwicklungsprogramm in der beruflichen Neuorientierung stützt sich auf 7 Säulen: Es gilt, Selbstverantwortung neu zu entdecken und zu leben. Wer sich beruflich neu orientiert, darf sich nicht treiben lassen. Er muss die Regeln seiner Arbeitssuche und die Anforderungen an seine berufliche Tätigkeit selber festlegen.

Er muss seine Leidenschaften kultivieren und leben, sich an seinen Bedürfnissen orientieren und seine Talente, Neigungen und Interessen neu entdecken. Dazu gehört auch der Wille, so wenig wie möglich zu schaden und so viel Gutes wie möglich zu schaffen. Eine veritable persönliche Renaissance zu erleben ist möglich, verlangt aber einen hohen Einsatz.

Die Generation 50plus ist die letzte der Generationen, die noch in der Lage ist, sich ohne Navigationssystem zu orientieren. Das hilft. Wer sich auf den beiden letzten Entwicklungsstufen (Respekt, Anerkennung, sozialer Status und Selbstverwirklichung) entwickeln will, ist gezwungen, sich selbst zu orientieren.

Das braucht Energie und den Mut die eigene Zukunft aktiv zu gestalten

www.outplacement50plus.com

Die Kolumne von Peter Meierhofer, lic. oec. HSG, Gründer und Geschäftsführer von Outplacement50plus GmbH (www.outplacement50plus.com), dem Pionier der altersgerechten beruflichen Neuorientierung, soll Firmen wie Menschen dazu ermutigen, individuelle Antworten auf die demografische Entwicklung zu finden und erfolgreich umzusetzen.



Weitere Themen: 

Kernkompetenz Orientierung
«Wer im mittleren Lebensalter beruflich ausgemustert wird, erlebt nicht nur eine persönliche Niederlage. Er befindet sich meist auch in einem Zustand der Orientierungslosigkeit. Denn zahlreiche über 50-Jährige haben sich noch nie bewerben oder in eigener Sache mit dem Arbeitsmarkt beschäftigen müssen. Das Wort Orientierung stammt vom Wortstamm oriens, was soviel heisst wie Osten - das ist die Richtung, aus der uns von jeher ein Licht aufgegangen ist. Orientierung bedeutet so viel wie Kenntnis von Weg und Gelände. Wer eine Orientierung hat, weiss, wo er sich bewegt und wohin. Meistens jedenfalls. Auch die Signale, die uns täglich zur wirtschaftlichen Situation erreichen, können widersprüchlicher nicht sein. Unternehmen wie Menschen fällt es zunehmend schwerer, sich zu orientieren. Eine Restrukturierung jagt die andere. Aus diesem Grund werden Unternehmen in Zukunft ihre Personalkörper noch flexibler halten. Was beispielsweise in den USA dazu führen wird, dass in weniger als 10 Jahren mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer freiberufliche Tätigkeiten ausüben werden.

Die schwindende Anzahl von Arbeitsplätzen auf fast allen Kontinenten legt die Vermutung nahe, dass uns die Arbeit ausgehen könnte. Auch die Politik tut nichts so gründlich wie immer prekärere Arbeitsverhältnisse abzunicken. Hatte der Zukunftsforscher Alvin Toffler recht, als er eine Welt voraussah, in der Orientierung zum wichtigsten Gut wird? Die Verwirrungen und Desorientierungen in vielen Lebensbereichen lassen darauf schliessen. Häufig begegnen wir in der Praxis Fach- und Führungskräften, die glauben, dass sie dort, wo vieles möglich ist, am besten gar nicht mit irgendwas Neuem anfangen sollten, weil der Aufwand einfach zu gross ist.
Die Angst, die eigene Komfortzone zu verlassen kann Menschen davon abhalten, ihr Potenzial wahrzunehmen und auszuschöpfen. Auch wir glauben mit Alwin Toffler dass die Orientierung zur Kernkompetenz des 21. Jahrhunderts geworden ist. Ein Ziel zu erreichen gehört zu unseren menschlichen Angewohnheiten. Orientierung ist ohne Ziel nicht vorstellbar. Passende Ziele stiften Identität und Orientierung. Wer auch immer Orientierung sucht, will irgendwohin.
Gerade bei einem Verlust des Arbeitsplatzes bietet sich die Möglichkeit, sich aus der Krise heraus zu differenzieren, eine neue Identität zu entdecken, sein Selbstbild zu schärfen und eine Marke aufzubauen. Zum Erfolg kann auch ein kompetenter Begleiter beitragen, der weiss, wie man eine Marke aufbauen und kommunizieren kann.»


Wir müssen länger arbeiten
In den letzten 130 Jahren hat sich unsere Lebenserwartung um ganze drei Jahrzehnte verlängert. Wer aber geglaubt hätte, dass sich damit auch unsere Lebensarbeitszeit erhöht hätte, liegt grundfalsch. Denn während laut einer Harvard-Studie die Lebenserwartung männlicher Angestellter in 43 Ländern von 1965 bis 2005 durchschnittlich um 8,8 Jahre angestiegen ist, hat sich die Lebensarbeitszeit um nur wenige Monate verlängert!
Wer nicht begütert ist, sollte sich deshalb keine Illusionen machen. Das lange Leben fordert auch bei der Arbeit seinen Tribut. Die traditionellen Rentensysteme werden es nicht richten. Unsere Generation muss sich an den Mehrkosten für ein längeres Leben beteiligen. Die wirtschaftliche Situation der meisten Menschen wird eine weitere Teilnahme am Arbeitsleben bis ins siebte Lebensjahrzehnt erzwingen.
Denn Inflation, Sparprogramme und Schuldenabbau werden die Alterskapitalien wie Schnee an der Sonne schmelzen lassen. Menschen ab 50 gehören sowohl in Krisen als auch im Aufschwung zu den Verlierern. Was sollen Sie arbeiten, wenn sie ausgemustert und ausgesteuert werden? Wovon sollen sie leben? Wie kann die Gesellschaft von der steigenden Lebenserwartung profitieren? In den letzten Jahren haben wir im Auftrag von Firmen zahlreichen Betroffenen im mittleren Lebensalter geholfen, eine neue passende Arbeit zu finden, die Freude macht. Meine Kolumne nährt sich aus diesen Erfahrungen. Sie soll Menschen Mut machen und sie inspirieren, die Herausforderungen der Lebensmitte als Chance zu begreifen. Zum Glück unterscheiden wir uns von unseren Vorgänger-Generationen. Die Generation 50plus ist die gesündeste und leistungsstärkste Generation, die je ins sechste Lebensjahrzehnt eingetreten ist. Sie ist eine Generation, die gestaltet und verändert hat. Immer mehr Menschen im mittleren Lebensalter sind auch bereit, die Dividende ihrer mentalen und körperlichen Fitness weiter ins Arbeitsleben einzubringen.

Arbeit finden
Berufstätige Menschen ab 50 gehören in Krisen wie im Aufschwung oft zu den Verlierern. Wer keine Freude an seiner Arbeit hat oder gar entlassen wird, braucht aber nicht kleinbeizugeben. Es ist immer möglich, eine passende Arbeit zu finden, die Freude macht. Und nicht selten macht die neue berufliche Tätigkeit mehr Spass als die zuletzt ausgeübte. Niemand kann heute voraussagen, wie die Arbeitswelt sich verändern wird. Ein Team der Harvard University hat aber erkannt, dass der Treiber zum Erreichen der grössten Leistungsfähigkeit und Leistungsfreude die Selbsterkenntnis ist, das Kennen der eigenen Werte, das Aufspüren der persönlichen Lebensthemen und Lebensmotive. Ist dieser individuelle Kompass erst einmal programmiert, kann jeder Mensch eine Arbeit finden, für die es sich einzusetzen lohnt. Dieser Kompass lässt sich am besten bei der Standortbestimmung im Rahmen einer soliden beruflichen Neuorientierung programmieren. Die Reise zu sich selbst zeigt Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale auf, enthüllt verborgene Talente und Anlagen und liefert die Informationen für eine marktgerechte Positionierung. Erst diese ermöglicht das Finden einer geeigneten Bewerbungs- oder Geschäftsstrategie. Fach- und Führungskräfte, die sich laufend über neue Arbeitsmärkte und -modelle informiert halten, haben gute Chancen, auch in der zweiten Lebenshälfte immer wieder eine passende, sinnerfüllte und selbstbestimmte Arbeit zu finden. Wer sich bei der der Suche nach der Arbeit, die Freude macht, begleiten lassen möchte, kann hier einen Berater vom Pionier der altersgerechten beruflichen Neuorientierung kontaktieren und mit ihm ein kostenloses Kennenlern-Gespräch führen.

Berufliche Neuorientierung
Studien belegen, dass sich unsere innere Einstellung zur Arbeit und zum Leben in der Lebensmitte fundamental verändert. Bisherige Überzeugungen, Ziele und Arbeitsweisen werden neu bewertet. Manchmal entwickelt es sich einfach so, und manchmal hilft auch eine Krise nach.
Begriffe wie Qualität, Ruhe, Ausstrahlung, Sicherheit, Sinn und Erfahrung erreichen für viele einen ganz neuen Stellenwert. Diese neuen Werte wollen allerdings erst einmal entdeckt und geschätzt werden.
Entscheidend ist nicht, wer Sie sind, sondern wer Sie sein möchten. Der Persönlichkeitstest gehört zu den Musts in der beruflichen Standortbestimmung ab 50. Wer vor wichtigen beruflichen und/oder persönlichen Entscheidungen steht, das Gesetz des Handelns in die eigenen Hände nehmen oder einen Weg zu mehr Selbstbestimmung finden will, kann sich von Paul Arden inspirieren lassen: Entscheidend ist nicht, wer Sie sind, sondern wer Sie sein möchten!
Wer dieser Vision folgen möchte, braucht vorerst eine solide berufliche Standortbestimmung. Dabei sind die Persönlichkeitsmerkmale besonders wichtig. Denn ob man sich beruflich neu erfinden kann hängt häufig von den gegebenen Persönlichkeitsmerkmalen ab. Sind die Anforderungen der neuen beruflichen Tätigkeit durch die eigene Persönlichkeit abgedeckt, ist sehr vieles möglich. In unserer Praxis hat sich der neue von uns verwendete Persönlichkeitstest, der 2010 den Innovationspreis erhalten hat, bei uns bewährt.
Er integriert zum ersten Mal in einem einzigen Tool die Erfassung von Motiven, Denkprozessen und Einstellungen.
Darüber hinaus müssen Bewerbungsstrategien, Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche in der beruflichen Neuorientierung mit 50 altersgerecht aufgebaut sein. Hinweise auf Anforderungen oder tätige Unterstützung können Sie von den Beratern des Pioniers der altersgerechten beruflichen Neuorientierung erhalten. Anruf genügt.

Geschäftliche Neuausrichtung
Nicht nur Angestellte, auch Selbstständige werden vom Markt immer häufiger gezwungen, sich neu auszurichten, um sich marktgerecht positionieren zu können. Darüber hinaus führen das sich verengende Jobangebot und das Rekrutierungsverhalten von Firmen dazu, dass sich immer mehr Angestellte selbstständig machen müssen. In den USA geht man davon aus, dass in nur 8 Jahren mehr als die Hälfte aller Angestellten freiberufliche Tätigkeiten ausüben wird. Wer sich als Angestellter mit 50 selbstständig macht, sollte die Machbarkeit seiner Geschäftsidee abklären. Dazu gehören nicht nur die Nachfragesituation und die Konkurrenz im Markt, sondern auch die eigene Persönlichkeit und die erworbenen Kernkompetenzen.Heute müssen auch Selbstständige immer häufiger die Frage beantworten: Kann ich auf meinem Geschäftsfeld überleben? Oder muss ich mich geschäftlich neu ausrichten? Der Leidensdruck durch verändertes Kundenverhalten und zunehmende Konkurrenz nimmt zu.Selbstständige werden gezwungen, sich den veränderten Marktverhältnissen anzupassen. Auch für sie gilt es, die persönliche wie geschäftliche Situation zu reflektieren, neue Marktchancen zu entdecken um sich in der Arbeitswelt wieder marktgerecht positionierenzu können. Unsere erfahrenen Berater beantworten gerne Fragen oder unterstützen bei Projekten.Outplacement nimmt die Dramatik aus dem Trennungsprozess und eröffnet gleichzeitig eine Zukunftsperspektive. Es hat sich als Instrument zur fairen und sachlichen Gestaltung von Trennungsprozessen zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden auf breiter Ebene durchgesetzt. Auch mittelständische Unternehmen haben das Outplacement entdeckt. War Outplacement einst dem Topmanagement vorbehalten, wird es immer häufiger auch auf der mittleren und unteren Führungsebene und bei Fachkräften eingesetzt. Verdienten älteren Mitarbeitern mit einem Outplacement 50plus zu helfen ist für Unternehmen besonders interessant. Verdienten Mitarbeitern im mittleren Lebensalter zu helfen, ihre Würde zu erhalten, zeugt von einem wertschätzenden Trennungsmanagement und von einem Verantwortungsbewusstsein über das Dienstverhältnis hinaus. Dieses Verhalten wird von den verbleibenden Mitarbeitern wahrgenommen und belohnt. Gefährliche interne Reputationsverluste und Produktivitätseinbussen werden so wirksam minimiert. Die Aufwendungen für ein Outplacement 50plus entpuppen sich somit als eine lohnende Investition in die eigene Unternehmenskultur. Unternehmen nutzen mit einem Outplacement den Trend zu einer nachhaltigeren Personalarbeit und zu einem differenzierteren Management ihrer Mitarbeiter. Sie setzen damit auf eine nachhaltige Personalarbeit, welche das Potenzial der Organisation bewahrt und langfristige Wettbewerbsvorteile schafft. Wer seine Arbeit im mittleren Lebensalter verliert, sollte seinen Arbeitgeber anfragen, ob dieser ihm eine Beratung finanziert. Es gibt für jeden Menschen eine Arbeit, die auf ihn zugeschnitten ist. Man braucht sie nur zu finden. Unser junges spezialisiertes Schweizer Unternehmen setzt auf den Ansatz der "Uniquability",der weit über ein raffiniertes Selbstmarketing hinausgeht. Das Unternehmen hilft seinen Klienten, ihre Einzigartigkeit zu entdecken und sich punkgenau zu positionieren.Betroffene Manager, Fachkräfte, Führungskräfte und Mitarbeiter können ein kostenfreies Kennenlern-Gespräch mit der nächstgelegenen Beraterin oder dem Berater von OUTPLACEMENT50PLUS führen.