4 Tipps, wie man den Alkoholkonsum einschränkt

Warum Alkohol ein Genussmittel bleiben sollte
Warum Alkohol ein Genussmittel bleiben sollte (Bild Ilona Frey on Unsplash)
Alkohol kann entspannen und macht gesellig. Er schmeckt vielen Menschen dazu ganz gut.

Die Kehrseite aber ist die Suchtgefahr und viele schlimme Folgen für die Gesundheit. Was tun?

Lassen Sie es dazu am besten gar nicht erst kommen. Im Lockdown ist die Gefahr des regelmässigen Trinkens besonders gross, weil nun auch noch die soziale Kontrolle für viele weitgehend entfällt.

Wie Sie der Sucht vorbeugen können

Wer gefährdet ist zu viel zu trinken, weiss das meist selbst ganz genau. Gerade dann ist es wichtig, sich strenge Regeln aufzuerlegen. Trinken Sie beispielsweise nur an ganz bestimmten Tagen mal ein, zwei Gläser und bleiben Sie zwischendurch auch mal längere Zeit trocken. Trinken Sie nie am Tage und am besten auch keine harten Sachen.

Achten Sie peinlichst genau darauf, dass Sie Ihren Konsum nicht mit der Zeit steigern. Wenn die Sucht nach Alkohol erst einmal da ist, hat sie meist auch schon Folgen für die körperliche Gesundheit und allein werden Sie da kaum noch rauskommen.

Wie Sie Ihren Konsum zudem einschränken können

  • trinken Sie keine Mixgetränke und keine harten Alkoholika
  • trinken Sie auch bei einem geselligen Beisammensein zwischendurch viel Wasser
  • essen Sie vor einer Party vernünftig
  • vermeiden Sie die Gesellschaft von Vieltrinkern

Alkohol wird immer noch gesellschaftlich akzeptiert. Vielleicht liegt das daran, dass die meisten Menschen nach ein wenig Alkoholkonsum einfach aufgeschlossener und redseliger werden und dass die Welt zumindest für den Augenblick ein wenig freundlicher ausschaut.

Führen Sie sich aber immer wieder vor Augen, dass Alkohol ein Nervengift ist, das die Gesundheit in vielerlei Hinsicht schädigt. Bei dauerhaft starkem Alkoholkonsum wird natürlich die Leber geschädigt, aber auch andere Organe wie Magen, Darm und der gesamte Verdauungsapparat werden in Mitleidenschaft gezogen. Die Nerven nehmen aufgrund einer Sucht Schaden, aber auch das Herz-Kreislauf-System.

Auch äusserlich zahlt man einen Preis, denn die Haut wird teigig und unrein und es kann sogar zu fundamentalen Hautschäden kommen. Damit sind längst noch nicht alle Folgen für die Gesundheit genannt.

Welche Folgen regelmässiger Alkoholkonsum haben kann

  • Leber- und Organschäden
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Schädigungen des Verdauungssystems
  • Schädigungen der Haut
  • vermehrtes Schwitzen und Zittern
  • Schlafstörungen

Warum Alkohol ein Genussmittel bleiben sollte

Genau aus den eben genannten Gründen sollte Alkohol unbedingt ein Genussmittel bleiben und kein alltäglicher Schmierstoff. Bei einer Sucht kommt zu den gesundheitlichen Folgen auch noch die gesellschaftliche Isolation bis hin zum gesellschaftlichen Absturz und das wünscht man keinem.

Zwar werden scheinbar oft und bei vielen Gelegenheiten alkoholische Getränke konsumiert, aber sobald eine Person auffällig wird und sichtbare Folgen zeigt, ist es mit der gesellschaftlichen Toleranz meist schnell vorbei. Trinken Sie also lieber moderat wie eben die meisten Menschen. Dann bleibt ein Glas Wein auch wirklich ein Genuss und etwas Besonderes und Feierliches.

Warum ein bewusstes Leben zufrieden macht

Ein alkoholarmes Leben und ein weitgehend gesunder Lebensstil machen am glücklichsten und zufriedensten. So haben Sie Ihr Leben einfach selbst in der Hand. Wer hingegen zu viel trinkt, gibt seine Selbstbestimmung nach und nach ab. Wer selbst merkt, dass er es gerade jetzt in den schweren Zeiten der Corona-Pandemie zuweilen übertrieben hat, sollte baldmöglichst auf die Bremse treten.

Wir wollen keine Moralapostel sein und Sie zu Abstinenzlern erziehen. Aber schränken Sie sich in Bezug auf Alkohol besser wieder ein. Ab und an ein Glas Wein wird wohl niemanden schaden, aber in der Regelmässigkeit liegt die Gefahr.

 

 

Abonnieren Sie die besten Tipps und Angebote im wöchentlichen Newsletter.