5 Ernährungs-Tipps gegen Krebs

Warum ist die Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Krebsprävention?
Warum ist die Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Krebsprävention? (Bild Chantal Garnier on Unsplash)
Durch einen gesunden Lebensstil und eine bewusste Ernährung lässt sich das Risiko einer Krebserkrankung reduzieren.

Im Rahmen von wissenschaftlichen Studien kommen Krebsforscher immer wieder zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung von mehreren Faktoren abhängt. Während die genetische Veranlagung nicht beeinflussbar ist, kann eine ausgewogene, bewusste und gesunde Ernährung das Risiko, an bestimmten Krebsformen zu erkranken, durchaus verringern.

Ernährungstipps zur Krebsvorsorge im Überblick

  • Fettarme Lebensmittel zur Krebsvorsorge
  • Sekundäre Pflanzenstoffe in den Speiseplan integrieren
  • Alkoholkonsum auf ein Minimum reduzieren
  • Wenig bis gar kein Fleisch verzehren
  • Lieber weniger als zu viel Salz

Ernährungstipp 1: Fettarme Lebensmittel zur Krebsvorsorge

Zwar ist Fett als Makronährstoff ein überlebenswichtiger Energielieferant, in unverhältnismässigen Mengen begünstigt eine fettreiche Ernährung jedoch die Entstehung von Darm-, Brust- und Prostatakrebs. Hinzu kommt, dass Fett von allen Makronährstoffen den höchsten Kaloriengehalt mitbringt, weshalb eine fettreiche Ernährung nicht selten zu Übergewicht führt. Dass die Zivilisationskrankheit Adipositas das Risiko, an Krebs zu erkranken, entscheidend erhöht, ist nicht nur naheliegend, sondern auch fundiert und wissenschaftlich belegt. Vollmilchprodukte und fette Wurstsorten, aber auch Nüsse und Avocados sollten Sie daher meiden, wenn Sie mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.

Ernährungstipp 2: Sekundäre Pflanzenstoffe in den Speiseplan integrieren

Sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide und Polyphenole sind Farbstoffe und Aromen, die natürlicherweise in den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten enthalten sind und die Gesundheit entscheidend fördern. Für die krebshemmende Wirkung ist es wichtig, dass Sie sich dabei nicht auf einzelne Inhaltsstoffe konzentrieren, sondern eine ausgewogene Gesamtheit an sekundären Pflanzenstoffen zu sich nehmen. Aus diesem Grund sind beworbene Inhaltsstoffe in Tabletten- oder Pulverform wenig empfehlenswert, vielmehr sollten Sie auf eine abwechslungsreiche Mischung an saisonalen Obst- und Gemüsesorten setzen. Auch Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte beinhalten grosse Mengen der gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffe.

Ernährungstipp 3: Alkoholkonsum auf ein Minimum reduzieren

Selbstverständlich gibt es nichts dagegen einzuwenden, an besonderen Momenten eine Flasche kühles Bier oder ein entspanntes Glas Wein zu genießen, ein unverantwortlicher Alkoholkonsum schadet jedoch der Gesundheit und erhöht das Risiko einer Krebserkrankung. Besonders Tumore im Mund- und Rachenbereich sowie Kehlkopf-, Speiseröhren- und Brustkrebs werden durch regelmässigen Alkoholkonsum gefördert, weshalb die Krebsforschungsagentur IARC Alkohol als eines der zehn grössten Gesundheitsrisiken einstuft. Die Minimierung des Alkoholkonsums ist daher ein wichtiger Schritt zu einer effektiven Krebsvorsorge durch Ernährung.

Ernährungstipp 4: Wenig bis gar kein Fleisch verzehren

Rotes Fleisch sowie verarbeitete Fleischprodukte sind besonders in großen Mengen krebserregend, so die Internationale Agentur für Krebsforschung. Im Rahmen einer optimalen Krebsprävention können Sie darüber nachdenken, Wurstwaren, Schinken sowie Rind-, Schweine- und Lammfleisch aus Ihrem Ernährungsplan zu streichen oder die allgemein anerkannte Richtlinie von 300 g pro Woche zu befolgen. Um Krebs vorzubeugen bedarf es keiner radikalen vegetarischen Ernährung, sondern vielmehr eines bewussten Umgangs mit Fleischprodukten.

Ernährungstipp 5: Lieber weniger als zu viel Salz

Salz verleiht vielen Gerichten eine unverkennbare Würze mit einzigartigem Geschmack und ist wichtig für zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Nicht selten nehmen wir jedoch zu viel Salz zu uns, worin der World Cancer Research Fund einen Auslöser für Magenkrebs sieht. Um dennoch nicht auf den würzigen Geschmack zu verzichten, empfehlen sich natürlich vorkommende Kräuter wie Dill, Pfeffer oder Chili, aber auch Basilikum, Petersilie, Bärlauch und Brunnenkresse.

Warum ist die Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Krebsprävention?

Neben anderen Faktoren rund um den Lebensstil wie regelmässiger Bewegung beeinflusst die Ernährungsweise das Immunsystem des Körpers. Zudem stehen einige Lebensmittelgruppen wie etwa rotes Fleisch im Verdacht, bestimmte Krebsarten auszulösen oder ihre Entstehung zu begünstigen. Die Ernährung ist jedoch keineswegs die einzige Stellschraube einer umfassenden Krebsvorsorge und kann keinen Schutz vor Tumoren garantieren.

Bei welchen Formen der Krebserkrankung kann sich eine gesunde Ernährung risikomindernd auswirken?

Da der Körper ein zusammenhängender Organismus ist, wirkt sich eine gute Ernährungsweise positiv auf die Risikominimierung verschiedenster Krebsformen aus. Immer wieder ist jedoch von Krebserkrankungen im Brust-, Darm- und Magenbereich die Rede, wenn es um die Auswirkungen von ungesunder Ernährung geht.

Welche Lebensmittel eignen sich am besten, um einer Krebserkrankung vorzubeugen?

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass eine bewusste und ausgewogene Ernährungsweise mit vitamin- und nährstoffreichen Obst- und Gemüsesorten das Risiko einer Krebserkrankung entscheidend mindern kann. Der Verzehr regionaler Produkte sowie qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel trägt ebenfalls zur Stärkung des Wohlbefinden und des Immunsystems bei.

 

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