Augenlidstraffung

Augenlidstraffung für ein frisches Äusseres: Was Sie wissen müssen.

Oft sehe ich Patienten bei mit in der Sprechstunde, die sich über ihr erschöpftes Äusseres beklagen. Viele von ihnen haben Mühe mit der Vorstellung, an diesem Zustand durch einen operativen Eingriff etwas zu verändern. Dabei ist die Augenlidstraffung eine sehr häufig durchgeführte Operation und führt zu erstaunlichen Resultaten. Was Sie darüber wissen müssen.

Was genau ist eine Augenlidstraffung und wann macht sie Sinn?

Schlupflider und/oder Tränensäcke können zu einem müden oder melancholischen Gesichtsausdruck führen. Bei den umgangssprachlich genannten Schlupflidern ist die überschüssige Haut am Oberlid deutlich sicht- und oft auch spürbar. Das kann nicht nur ein ästhetisches, sondern oft auch ein funktionelles Problem darstellen, weil die Haut auf das Lid drückt und so in Extremfällen das Gesichtsfeld einschränken kann. Betroffene fühlen sich dadurch oftmals müde, obwohl sie eigentlich erholt und ausgeschlafen sind.

Tränensäcke entstehen durch die Erschlaffung des Unterlidmuskels: Der sogenannte Augenfettkörper tritt dadurch hervor und bildet den unschönen Tränensack. Auch hier kann eine Lidstraffung Abhilfe schaffen und zu einem wacheren Blick verhelfen.

Wie verläuft der Eingriff?

Der Eingriff wird in der Regel im Dämmerschlaf durchgeführt und dauert ca. 1 Stunde. Bei der OP werden die überschüssige Haut und Fettpolster mittels eines kleinen Schnittes in der Lidfalte entfernt. Die Operation wird ambulant im zertifizierten Operationssaal der Kategorie OP1 der DKZ durchgeführt und die Patienten werden am selben Tag wieder nach Hause entlassen.

«Eine gut durchgeführte Augenlidstraffung macht die Augen offener. «

Dr. med. Piotr Michel, entfernt die Fäden nach ca. 5 Tagen. Die feine Narbe liegt in der Oberlidfurche – oder im Falle von Tränensäcken am unteren Wimpernrand - und ist nach kurzer Zeit nicht mehr zu sehen. Nach ca. 7 bis 10 Tagen können die Augen wieder wie gewohnt gepflegt und geschminkt werden.

Gibt es Alternativen zum chirurgischen Eingriff?

Es gibt medizinische Alternativen zu einem operativen Eingriff. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt stark vom individuellen Befund ab. Bei Tränensäcken kann unter Umständen eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure helfen. Bei überschüssiger Haut im Bereich des Ober- und Unterlids ist aber die Straffung in den meisten Fällen die Methode mit den besten Resultaten.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten werden jedem Patienten in einem persönlichen Beratungsgespräch erörtert, damit er einen entsprechenden Entscheid fällen kann. Für mich als Dermatochirurg zählt am Ende nur das Resultat.

Patienten, die zu Beginn Vorbehalte gegen eine Lidstraffung hatten und diese anschliessend durchgeführt haben, bestätigen in den meisten Fällen, dass sie sich frischer und erholter fühlen und auch so aussehen. Das Umfeld merkt oft gar nicht, dass ein operativer Eingriff stattgefunden hat, was auch an der raschen Wundheilung liegt.

Dr. med. Piotr J. Michel-Dziunycz ist Co-Inhaber und ärztlicher Leiter der Dermatologie Klinik Zürich AG (DKZ) und erfahrener Mohs-Chirurg.

www.dermatologie-klinik.ch

 

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