Bewiesene Investitions- strategien für Anfänger

Die Märkte boomen gerade wie schon seit langem nicht mehr.
Die Märkte boomen gerade wie schon seit langem nicht mehr.
Es wird wohl nur wenige Zeiträume in jüngster Vergangenheit geben, in denen der Markt sich so wild und unberechenbar bewegt hat wie den letzten Quartalen.

Als die Corona Pandemie im Frühling 2020 die Welt in eine Schockstarre versetzte, glaubten viele Leute dass ein großer Börsencrash unmittelbar bevorstand. Die Anzeichen dafür waren auch fraglos gegeben: stagnierende Industrien, Lockdowns und wirtschaftlicher Stillstand. Doch genau das Gegenteil dieser düsteren Prognosen trat ein, denn die Märkte boomen gerade wie schon seit langem nicht mehr. Niedrige Zinsen bedeutet dass Geld auf der Bank zur Zeit nur wenig Rendit einbringt, eine weitere Dynamik die für ordentlichen Aufwind an der Börse sorgt. Zudem suchen viele Investoren, deren Pläne durch die Pandemie ins Stocken gekommen ist, gerade neue und aktive Investments. Zu all diesem Trubeln drängen nun auch noch viele Beginner an den Aktienmarkt, die die Hoffnung hegen selber ein bisschen Rendite zu machen. Doch wie sieht eine erfolgreiche Investmentstrategie überhaupt aus? Richtig in Aktien investieren will gelernt sein, und wir gehen der Frage nach wie das geht.

Was sind Aktien überhaupt?

Bevor sich eine Investmentstrategie formulieren lässt, ist es notwendig sich zuerst über den Markt aufzuklären. Dazu gehört an erster Stelle die Frage, was eine Aktie überhaupt ist. Grob gesagt ist eine Aktie ein Anteil an einer Firma. Aktienverkäufe sind schon seit mehreren hundert Jahren eine geläufige Taktik für Unternehmen, sich finanzieren zu lassen. Investoren “geben” einer öffentlich gehandelten Firma Geld für eine bestimmte Zahl von Anteilen, und werden im Gegenzug dann an den etwaigen Gewinnen beteiligt, die ein Unternehmen mit einer gestärkten Finanzierung erzielt. Nicht jede Firma bietet Aktien, weshalb man zwischen öffentlich gehandelten und privaten Unternehmen unterscheidet. Prinzipiell haben aber die meisten Unternehmen die Möglichkeit, ab einer bestimmten Größe an den Markt zu gehen. In den meisten Fällen spricht man von sogenannten Stammaktien und Vorzugsaktien. Käufer und Käuferinnen von Stammaktien sind stimmberechtigt, und können zudem ihre Anteile erweitern wenn das gefragte Unternehmen weitere Aktien ausgibt. Inhaber von Vorzugsaktien haben bei Vollversammlungen einer Firma kein Stimmrecht, gehen dafür aber ein vermindertes Risiko ein, und werden früher ausgezahlt als ihre Gegenüber die über Stammaktien verfügen.

Wie kauft man Aktien?

Als Privatperson kann man nicht einfach Aktien kaufen, sondern tut dies im Regelfall über einen Broker. Früher waren Broker einzelne Personen mit einer physischen Präsenz an der Börse, die als Mittelsmänner für ihre Kunden agierten und in deren Namen mit Aktien handelten. Heute kann der Begriff Broker ein ganzes Büro von Menschen, eine Firma, oder seit kurzem auch eine App oder Software beschreiben. Egal ob man sich über die eigene Bank oder eine App vermitteln lässt, beginnt eine Karriere an der Böse immer mit der Eröffnung eines Depotkontos. Das Depot fungiert in etwa so wie eine Geldbörse, von deren Guthaben Aktien gekauft werden können, und auf das Erträge von erfolgreicher Spekulation ausgezahlt werden.

Wie beginnt eine erfolgreiche Investmentstrategie für Anfänger?

Neulinge auf dem Aktienmarkt haben heute einen immensen Vorteil, da sie die Möglichkeit haben ihre eigenen Investmentstrategien zu erproben, bevor sie den Schritt zu Investitionen mit echtem Geld wagen. Durch die sogenannten “Demo” Versionen die von vielen Apps und Programmen bereitgestellt werden, ist es zum Beispiel möglich Aktienhandel zunächst mit einer virtuellen Währung zu simulieren. So können sich Anfänger am Markt erstmal in die Welt der Aktien einfühlen und Fehler erlauben, bevor Sie mit ihrem eigenen Geld spekulieren. Nach ein paar geglückten Probeläufen empfiehlt sich ein vorsichtiger Start mit niedrigen Beträgen. Durch kleine Einsätze lernen neue Investoren schnell, wie groß oder klein ihre Risikobereitschaft ist, und in welche Bereiche des Markts sie interessieren möchten.

Information ist alles

Neue Investoren können sich gleich von Beginn an einen erheblichen Vorteil am Markt erschaffen, wenn sie auf den höchstmöglichen Standard von Informationen setzen. Den größten Aktienblasen liegen fast immer sogenannte Hypes zugrunde, in denen bestimmte Industrien oder Unternehmen zum Start erklärt werden, ohne dass ein Geschäftsmodell oder Branchenprognosen auf Herz und Nieren geprüft wurden. Auch neue Investoren können immense Renditen produzieren, wenn sie gegen künstliche Blasen wetten, anstelle mit der Herde richtung Abgrund zu galoppieren. Umgekehrt ist es besonders für neue Investoren wichtig, ihre Anlagen gut zu recherchieren, und deren Entwicklung auch nach dem Kauf noch genau zu verfolgen.

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