Liebesfrische
Beziehungskiller Routine
Beziehungskiller Routine: So wirken Sie entgegen
Ist Routine wirklich ein Beziehungskiller?
Laut dem Duden ist «Routine» unter anderem eine durch längere Erfahrung erworbene Fähigkeit. Diese ermöglicht es Menschen, eine bestimmte Tätigkeit sehr sicher, schnell und überlegt auszuführen. In Beziehungen wird das Wort Routine oft mit dem Alltag der Paare in Verbindung gebracht, welcher sich grösstenteils wiederholt und mit der Zeit wenig Abwechslung bietet. Routinen können demnach zu Langeweile führen.
Neue Abenteuer und Abwechslung, wie es vielleicht zu Beginn der Beziehung noch der Fall war, kommen dann zu kurz, wodurch sich Frustration aufbauen kann. Vielleicht kennen Sie auch Menschen, denen es so ging, oder blicken selbst auf eine Beziehung zurück, die auch durch Routinen scheiterte.
Gemeinsame Hobbys halten Beziehungen lebendig, denn die zusammen verbrachte Zeit festigt die Partnerschaft und bringt die Facetten des Partners näher. Hier finden Sie Inspiration dazu.
Denn am Anfang der Beziehung probieren viele Paare gemeinsam noch verschiedene Dinge aus. Paare können ständig unterwegs sein und sind offen für Neues. Aber je länger eine Beziehung andauert, desto mehr ziehen Gewohnheiten in den Alltag ein, die sich immer wieder wiederholen. Das kann zum einen ein Gefühl der Sicherheit geben, zum anderen aber auch zur besagten Unzufriedenheit führen.
Aber sind Routinen in Beziehungen automatisch immer gleich ein Beziehungskiller? Es ist doch normal, dass nach der Phase des intensiven Verliebtseins der Alltag in eine Beziehung einkehrt und das Zusammensein zur ehr Routine wird.
Kriesen kommen in vielen Beziehungen vor. Eine Ehekrise nach Jahrzehnten muss kein Endpunkt sein. Seien Sie ehrlich, schauen Sie genau hin und lassen Sie Nähe wieder wachsen. In unserem Beitrag lesen Sie, warum viele Paare scheitern.
Das sagt eine Expertin über die Routine in Partnerschaften
Die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf äussert sich auf der Seite «Partnerschaft & Beziehung» zur Routine in der Partnerschaft. Dort nennt sie Beispiele für Routinen, die sich während einer Partnerschaft entwickeln können.
Es spielt sich laut ihr beispielsweise ein, wer den Müll hinausträgt etc.. Laut der Expertin können Routinen daher zum einen etwas Entlastendes sein, da nur noch wenig Energie für diese Tätigkeiten benötigt wird. Andererseits beschreibt sie auch, dass Routine langweilig werden kann. Wichtig sei es demnach, dass sich Paare fragen, ob genügend Abwechslung in der Beziehung herrsche.
Kommunikation in der Partnerschaft und regelmässiger Austausch über Erwartungen und Gefühle sind essenziell. 20 Minuten hat einen interessanten Beitrag zum Thema Kommunikation zusammengestellt.
So sorgen Sie für mehr Abwechslung in der Beziehung
Gehören Sie zu den Paaren, die feststellen, dass das eigene Beziehungsleben von wenig Abwechslung und Überraschung geprägt ist? Insbesondere Paare, die über Jahre oder sogar Jahrzehnte ein gemeinsames Leben teilen, können von starker Routine im Beziehungsalltag betroffen sein.
Dies ist dann nichts Ungewöhnliches. Routine kann, wie bereits beschrieben, auch ein Gefühl der Stabilität verleihen, weil eben klar ist, wer sich um was kümmert, aber sie kann leider auch zu einem Beziehungsende beitragen] Gehen Sie daher auch mal zusammen ein neues Abenteuer an. Wir haben für Sie deshalb einige Tipps zusammengestellt, wie Sie in Ihrer Beziehung für mehr Abwechslung sorgen können.
Tipps gegen den Beziehungskiller Routine
Setzen Sie sich in einem ersten Schritt mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner zusammen. Gemeinsam ist es an der Zeit, herauszufinden, ob die Routine Ihre Beziehung bereits fest im Griff hat. Zusammen herauszufinden, was Sie ändern möchten und was Sie gegen die Routine tun möchten, steht am Anfang jeder Veränderung.
Nun ist es an der Zeit, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, wenn beide Partner wissen, was sie ändern möchten.
- Tipp 1: Gehen Sie mal wieder gemeinsam aus
Was am Anfang Ihrer Beziehung noch ganz normal war, findet in langjährigen Partnerschaften meist nicht mehr bewusst statt: gemeinsame Date-Nights. Unser Tipp 1 möchte genau diese Aufregung wieder wecken. Verabreden Sie sich doch einmal bewusst wieder mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin für ein Treffen im Kino oder ein romantisches Dinner. Ganz wichtig hierbei: Kinder, Tiere und Freunde sind nicht Bestandteil Ihres Dates. - Tipp 2: Überraschen Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin
Wer seinen Liebsten oder seine Liebste am Anfang für sich gewinnen wollte, hat sich meist einiges einfallen lassen. Ob ein Blumenstrauss für die Angebetete oder Geschenke als Überraschung. Kleine Gesten sind nicht nur zu Beginn einer Beziehung wichtig und schön, sondern können auch bei langjährigen Partnerschaften für eine positive Wirkung sorgen. - Tipp 3: Probieren Sie gemeinsam Neues aus
Sie treffen sich jeden Sonntag mit Ihren liebsten Freunden, und Ihr Partner oder Ihre Partnerin bleibt zu Hause und liest, kocht oder betätigt sich handwerklich. Ja, in einer Beziehung sollte jeder auch seinen gewohnten Hobbys und Interessen nachgehen, aber dieser Tipp zielt darauf ab, gemeinsam etwas Neues auszuprobieren beziehungsweise einem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Was macht Ihnen gemeinsam Spass? Das kann das Skifahren im Winter sein oder ein gemeinsamer Tanzkurs. Dort lernen Sie dann beide eine neue Tanzrichtung kennen. Finden Sie etwas, worauf Sie beide Lust haben.
Routinen führen also nicht direkt zu einem Aus der Beziehung, können aber für Unzufriedenheit und Langeweile sorgen. Neues kann hier Abwechslung bieten.
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