Blasenentzündung oder Reizblase ?

Frau auf der Toilette
Frau auf der Toilette (Bild MoliCare)
Erfahren Sie hier, wie Sie die Symptome einer Blasenentzündung und einer Reizblase richtig unterscheiden.

Die Symptome sind in beiden Fällen ähnlich, die Ursachen und Behandlung jedoch nicht. Gerade deswegen ist es wichtig, bei häufigem Harndrang und brennendem Schmerz beim Wasserlassen als Frau für sich einmal genauer hinzuschauen. Denn nicht nur Blasenentzündungen sind in den meisten Fällen ein weibliches Problem, sondern auch die Reizblase, die nicht selten die Folge einer chronischen Blasenentzündung sein kann. Um andere Gründe auszuschliessen und die richtigen Schritte zu ergreifen, ist es zuerst einmal ratsam, die Symptome zu hinterfragen.

Symptome und Ursachen einer Blasenentzündung

Die einfachste Regel bei einer Blasenentzündung: In den meisten Fällen wird sie von Bakterien verursacht. Da die Infektion unmittelbar in der Blase ist, macht sich dies an Farbe und Geruch des Urins bemerkbar. Ist er dunkel verfärbt oder gibt es Spuren von Blut, ist dies meist ein eindeutiger Hinweis. Fühlen Sie sich dazu noch abgeschlagen, allgemein kränklich oder haben erhöhte Temperatur, ist das ein weiteres Indiz. Während der damit verbundene häufige Harndrang auch für die Reizblase typisch ist, spricht ein permanentes Brennen beim Wasserlassen und Unterleibsschmerzen aber in den häufigsten Fällen für eine Blasenentzündung.

Die gute Nachricht für Betroffene: Bei etwa der Hälfte der Fälle verschwindet sie auch ohne Behandlung nach etwa einer Woche von selbst. Bei wiederholten Beschwerden empfiehlt sich trotzdem, einen Arzt zu Rate zu ziehen, um andere Ursachen und komplexere Erkrankungen auszuschliessen.

Symptome und Ursachen einer Reizblase

Auch Menschen mit Reizblase leiden an häufigem überfallartigem Harndrang. Als Faustregel gilt: Wer öfter als achtmal in 24h zum Urinieren zur Toilette muss. Der wichtigste Unterschied zur Blasenentzündung: Da keine Infektion vorliegt, ist der Urin klar, die Menge jedoch fast immer gering. Und Schmerzen treten – wenn überhaupt – erst am Ende des Toilettengangs auf. Der eigentliche Leidensdruck entsteht hier durch die unangenehme Einschränkung im Alltag und die ständige Angst davor, dass unfreiwillig etwas daneben geht.

Gut zu wissen: Der Auslöser ist meist nicht organischer, sondern eher seelischer Natur. Denn der fälschlich ausgelöste Harndrang beruht in den häufigsten Fällen auf Impulsen eines überreaktiven Nervensystems, das auf einen geschwächten oder überaktiven Blasenmuskel trifft. Die Gründe dafür können vielfältig sein, von Stress über seelische Belastung bis hin zu depressiven Episoden. Ebenso häufig spielt auch der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren eine Rolle.

Reizblase? Das sollten Sie tun

In jedem Fall empfiehlt es sich, Ihren Arzt oder Facharzt ins Vertrauen zu ziehen. Denn nicht nur eine Blasenentzündung ist heilbar, sondern in bis zu 50% der Fälle allein durch richtiges Training der Blasen- und Beckenbodenmuskeln und kleinere Umstellungen des gewohnten Lebensstils auch eine überaktive Blase. Und sollten Ihre Beschwerden sich nicht so schnell oder nur teils bessern, gibt Ihnen das für Sie passende MoliCare®-Produkt  in jeder Situation diskret und zuverlässig Sicherheit.

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