Deshalb lieben 50PLUS-Leserinnen und Leser Katzen

Die Liebe zum eigenen Haustier
(Bild Mikhail Vasilyev on Unsplash)
Die Liebe zum eigenen Haustier lässt sich nur sehr schwer erklären. Einige unserer Leserinnen und Leser haben es dennoch versucht.

Beatrice Landert aus Zollikerberg schreibt: «Eine Katze bedeutet mir Geborgenheit. Sie ist anpassungsfähig, ohne unterwürfig zu sein. Mein Tigi war ein Kollege für mir, er spürte meine Stimmungen. Katzen kann man nie mit einem Menschen vergleichen, Tiere sind immer anders. Ich habe ihn durch einen Anschlag mit Bild im Migros Zumikon gefunden. Sein Alter habe ich nie gewusst, ich schätze, er wurde 16 Jahre alt. Ich lebe nun seit einem halben Jahr ohne mein Tigi. Er lässt sich durch nichts ersetzen, er war da und brauchte keine Worte. Katzen sind einmalige Geschöpfe, wer sie nicht liebt…. Ja nu, der verpasst etwas in seinem Leben! Der einzige Grund, doch keine Katze anzuschaffen, ist nur ihr Tod. Wenn sie nicht mehr sind, ist man untröstlich, diesen Schmerz möchte man nicht mehr erleben!»

Ursula Angst, Zürich: «Leider habe ich selbst keine Katze mehr, obschon ich diese sehr liebe! Bis 1980 hatte ich sogar hier im Seefeld ein Büsi, mein Tigimutz, und ging jedes Wochenende und jede Ferienwoche in unsere kleine Wohnung auf dem Land, wo Tigimutz die grosse Freiheit geniessen konnte. Ich hoffe sehr (das ist tatsächlich wahr, ich bete dafür), dass ich all meine geliebten, verstorbenen Büsis im nächsten Leben wieder sehen werde! Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Wir hatten immer Katzen und die Katzenmutter ‚Butzli’ hat immer ihre Jungen in meinem Bett zur Welt gebracht, oft mit der Hilfe meiner Mutter, wenn die Geburt etwas schwer verlief. Die jungen Büseli wuchsen also in den ersten Wochen in und neben meinem Bett auf, bis sie dann nach draussen gehen konnten. Und ich muss sagen: liebevoller und zärtlicher als eine Katzenmutter mit ihren Jungen umgeht – da können sich sogar einige Menschenmütter ein Beispiel nehmen! Sooo schön, soooo liebevoll!

Als Ersatz habe ich das Büsi Pipo einer lieben Nachbarin einige Jahre lang tatkräftig betreut (Pipo war und ist ein 'Freigänger, aber mit bester Betreuung’), wenn seine Katzenmami arbeiten ging. Doch sie sind nun leider vor zwei Jahre weggezogen, nach Langnau a.A.»

Lucia Amorino, Zürich: «Ich stimme zu, dass es eine ziemliche Herausforderung ist, ein Haustier zu haben, aber die Vorteile, auch unter dem Gesundheitspunkt der physischen und psychischen Gesundheit, die man bekommt, sind grösser. Ich habe immer Haustiere gehabt (seit 7 Jahren lebe ich mit zwei liebevollen Katzen, die ich aus einem Tierheim gerettet habe) und bin nie krank geworden, im Gegenteil. Ich bin 66 Jahre alt und sehr gesund. Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich dafür meiner grossen Liebe zur Natur, und zu Tieren insbesondere, dankbar sein muss. Man muss die wahre Liebe kennen, die uns dazu bringt, jedes Lebewesen auf dieser wunderbaren, und leider geplünderten Mutter Erde zu lieben.»

Siglinde Häussler: «Allein die Anwesenheit einer Katze kann die Seele streicheln. Sicher haben sie auch Krankheiten, aber mit etwas Vernunft (Hände waschen haben wir in Coronazeiten hoffentlich gelernt), sind das überaus angenehme Mitbewohner. Sehr eigen, aber das machet diese Fellnasen einfach aus! In den vergangenen Jahrzehnten, in denen ich mit diesen Tieren lebe, verdanke ich ihnen, dass ich ohne Burnout und ohne Herz-

Probleme, mein Berufsleben bisher überstanden habe. Mein seelischer Puffer heisst auf jeden Fall KATZE. Es würde Sie vielleicht amüsieren, wie meine Kassiererin im Garten-Markt jeweils staunt, wenn ich dort mein Katzenfutter und Vogelfutter kaufe. So und jetzt dürfen auch Sie sich Ihren Reim darauf machen!»

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