Mentaler Neustart
Gedächtnis-Reset im Alltag: Routinen bewusst brechen
Gedächtnis-Reset für frischen Wind im Alltag
So gehören unliebsame Gewohnheiten der Vergangenheit an
Routinen sind eine wunderbare Angelegenheit. Doch nicht immer sind diese förderlich. Es ergibt durchaus Sinn, seine Gewohnheiten zu analysieren und mit dem Gedächtnis-Reset auf ein gesundes neues Fundament zu stellen. Verhaltensmuster sorgen für Nervosität und ungewollte Überlastung. Festgefahrene Glaubenssätze wie:
- "Ich bin nicht gut genug"
- "Ich kann die Arbeit nicht bewältigen"
- "Die Herausforderung ist eine Nummer zu gross für mich"
- "Ich habe immer Pech"
- "Andere sind besser als ich"
All diese Denkmuster lassen sich zahlreich ergänzen. Neben dem mangelnden Selbstwert speichert unser Gedächtnis alle Erfahrungen ab. Die Ängste erhalten eine Übermacht. Haben Sie gewusst, dass 90 % der Ängste der Menschen überhaupt nicht eintreffen?
Negative Gedankenmuster in Positive umwandeln
Es hilft, egal in welcher Situation, sich in die Vogelperspektive zu begeben und das Geschehen von oben zu betrachten. Sie werden erstaunt sein, was Sie alles zu sehen bekommen. Nehmen Sie Abstand von Ihrer Situation und machen sich frei davon, welche Muster Sie in sich tragen. Betrachten Sie lediglich die Situation so, als ob Sie einem guten Freund einen Tipp geben.
Schlafen Sie zudem ein oder zwei Nächte darüber, bevor Sie handeln. Analysieren Sie dabei Ihre bisherigen Gewohnheitsmuster. Der erste Schritt zum einen erfolgreichen Gedächtnis-Reset.
Erstellen Sie sich einen Plan. Schreiben Sie all Ihre negativen Denkgewohnheiten auf. Verwandeln Sie diese in positive Denkanstösse. Entfernen Sie Schritt für Schritt das Negative und leben Sie fortan mit Ihren neuen positiven täglichen Affirmationen. Ihr Unterbewusstsein wird es Ihnen danken. Es lernt schnell und speichert diese wohlwollend ab. Beispiele hierfür:
- "Ich bin entspannt und bleibe in meiner inneren Ruhe"
- "Grosse Aufgaben gehe ich mit einem Plan erfolgreich an"
- "Ich bin nicht mehr für jeden jederzeit erreichbar"
- "Was ich heute kann besorgen, verschiebe ich nicht auf morgen"
Entscheidend dabei ist, dass Sie Ihre neuen Denkgewohnheiten fühlen. Es sollen keine plastischen leblosen Sätze sein. Verbinden Sie diese mit Bildern. Visualisieren Sie Situationen und fühlen Sie dabei in sich hinein und wählen dabei Ihre neuen Denkgewohnheiten. Jetzt ist die Zeit, um mit unliebsamen Routinen zu brechen.
Durchhalten ist einfacher als gedacht
Jeder kennt das Problem. Es ist nicht einfach durchzuhalten. Schon kleine Schritte schaffen die Basis für ein erfolgreiches Gedächtnis-Reset. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Setzen Sie gedanklich Stein auf Stein und feiern Ihre kleinen Erfolge. Übrigens, die besten Ergebnisse erzielen Sie, indem Sie Ihr neues Vorhaben für sich behalten.
Jeder Mensch ist anders und dies ist gut so. Ihre neuen Denkgewohnheiten benötigen keine Zustimmung im aussen.
Am Anfang steht das Vorhaben. Ein erfolgreicher Gedächtnis-Reset fängt mit dem Bewusstsein an, etwas verändern zu wollen. Im nächsten Schritt kommt es auf die persönliche Willenskraft an. Der berühmte Schalter benötigt ein Umlegen. Motivieren Sie sich täglich, alte Routinen ad acta zu legen.
Geben Sie sich die Zeit, dass Ihr Unterbewusst benötigt, um die alten Verhaltensmuster zu verändern. Ihr Gedächtnis hat viele Jahre erfolgreiche Arbeit geleistet. Jetzt sind Sie an der Reihe, um Ihr neues Programm zu schreiben.
Etablierte Routinen auslöschen
Die Wissenschaft streitet sich. Es herrscht Uneinigkeit darüber, wie lange das Gedächtnis benötigt, eine neue Routine erfolgreich zu etablieren. Durchschnittlich wird von 3 Wochen gesprochen. Doch eine Pauschalisierung ist nicht möglich. Es kommt vor allem auf die Wiederholung an.
Gewohnheiten lassen sich nicht über Nacht verändern. Entscheidend ist die Willenskraft und auch der Mut. Widerstände im aussen gehören ebenso zum Veränderungsprozess. Nicht immer wird es gerne gesehen, wenn eine Veränderung erkannt wird. Es lief doch bekanntlich alles so glatt.
Aus Gewohnheit geht es abends nach dem Abendessen noch an den Kühlschrank. Sich einfach noch etwas zu gönnen. Wie immer wird der Hausputz doch noch einmal verschoben oder die Steuererklärung wird wie immer auf den letzten Drücker abgegeben. Jetzt gilt es, für den Gedächtnis-Reset, die Gewohnheiten zu stören. Ersetzen Sie diese durch neue leicht zu integrierende Gewohnheiten.
Der Kühlschrank bleibt zu, stattdessen wird zum Apfel gegriffen, der Hausputz wird an einem festen Wochentag erledigt und die Steuererklärung 4 Wochen fest nach vorne verschoben. Bleiben Sie beharrlich dran, es lohnt sich!
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