Guter Schlaf im Alter – die wichtigsten Tipps

Jenseits der 50 beginnt das Altern, wenn auch als schleichender Prozess. Nach dem 50. Geburtstag sind viele Dinge nicht mehr selbstverständlich.

Neben dem Seh- und Hörvermögen ist besonders der Schlaf vom Alterungsprozess betroffen und kann mit zunehmendem Alter ein Problem werden. Schwierigkeiten beim Einschlafen und beim Durchschlafen, ein unruhiger Schlaf und der nächtliche Gang zur Toilette gehören ebenfalls dazu. Wer im Alter tief und ruhig schlafen möchte, kann das mit den richtigen Hilfsmitteln erreichen.

Neben der richtigen Matratze spielen auch Decke und Kopfkissen für den gesunden Schlaf im Alter eine wichtige Rolle. Heute sind die Kopfkissen und Decken in der Regel mit Schaumstoff gefüllt, den größeren Komfort bieten hingegen Daunen Bettdecken. Daunen sind ein natürliches und nachhaltiges Material, die höchste Qualitätsansprüche erfüllen können. Daunen und Federn verfügen über Millionen von winzigen Luftkammern, die ein immer angenehmes Klima für den Körper ermöglichen. Modernes Material wie Schaumstoff kann diese Isolationswirkung nicht erreichen.

So wichtig ist die richtige Matratze

Kaum etwas Anderes ist für einen gesunden, ruhigen Schlaf so wichtig wie die passende Matratze. Dies gilt besonders für Senioren, die unter Schlafproblemen leiden. Viele sind jedoch bei der Auswahl der richtigen Matratze überfordert und wissen nicht so recht, welche Eigenschaften sie mitbringen muss. Ab dem 65. Lebensjahr reagiert der Körper deutlich empfindlicher auf Druck, als es in jungen Jahren der Fall ist. Daher ist die persönlich passende Matratze so wichtig, damit trotz der erhöhten Empfindsamkeit ein angenehmer und erholsamer Schlaf möglich ist. Die Matratze sollte eine hohe Punktelastizität haben, die verhindert, dass der ganze Körper während des Schlafs einsinkt. Wichtig ist zudem die sogenannte Zonierung, das heißt, die Matratze sollte fünf oder mehr Zonen haben, die eine Punktelastizität ermöglichen.

Welcher Härtegrad ist zu empfehlen?

Früher war die vorherrschende Lehrmeinung, das ältere Menschen am besten mit einem „Brett im Bett“, also auf einer möglichst harten Matratze, schlafen sollten. Diese Ansicht gilt heute als überholt, denn inzwischen ist bekannt, dass harte Matratzen für den druckempfindlichen Körper von Senioren nicht zu empfehlen sind. Auf einem zu harten Untergrund zu liegen, kann im Alter sogar schädlich sein. Ermittelt wird der richtige Härtegrad der Matratze jedoch nicht nach dem Alter, sondern nach dem Gewicht. Bis zu 60 Kilogramm ist Härtegrad 1 zu empfehlen, zwischen 60 und 80 Kilogramm H2, bis 110 Kilogramm H3 und alle, die bis 140 Kilogramm wiegen, sollten den Härtegrad 4 wählen. Der Härtegrad 5 ist für diejenigen, die mehr als 140 Kilogramm auf die Waage bringen. Diese Daten sind jedoch nur Anhaltspunkte, welche die persönlich richtige Matratze ist, sollte jeder selbst nach einer individuellen Beratung für sich herausfinden.

Das Alter hat zwar sehr viele schöne Seiten, allerdings stellt der Körper in dieser Phase des Lebens auch ganz bestimmte Anforderungen, was ebenfalls für den gesunden und ruhigen Schlaf gilt. Senioren über 50 sollten so bequem wie möglich in ihrem Bett liegen. Neben der passenden Matratze gehört dazu noch weiches und atmungsaktives Füllmaterial für die Decken und die Kissen. Jeder möchte schließlich am Morgen mit dem Gefühl aufwachen, gut und störungsfrei geschlafen zu haben.

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