Haarausfall Ursachen bei Männern und was dagegen hilft

Haarausfall, Alpecin,

Man kennt unterschiedliche Ursachen für Haarausfall - Bildquelle: Canva

Haarausfall, Alpecin,

Kreisrunder Haarausfall - Bildquelle: Canva

Haarausfall, Alpecin,

Diffuser Haarausfall - Bildquelle: Canva

Viele Männer sind von Haarausfall betroffen und nicht selten leiden sie unter den ästhetischen Konsequenzen.

Erste Anzeichen, wie Geheimratsecken, können bereits zwischen 20 und 30 Jahren auf Haarverlust hinweisen, während Halb- oder Ganzglatzen meist erst im Alter von 50 Jahren deutlich sichtbar werden. Ab 50 ist die Hälfte aller Männer von starkem Haarausfall betroffen.

Dabei können die Haarausfall Ursachen sehr unterschiedlich sein. Erblich- und stressbedingten Erblich- und stressbedingte Ursachen für Haarausfall können mit dem richtigen Coffein-Shampoo vorgebeugt werden. Coffein steigert die Versorgung der Haarfollikel mit wichtigen Nährstoffen und regt so das Haarwachstum an.

Wenn sich der Haarausfall im Laufe der Zeit jedoch nicht bessert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, denn es können auch Krankheiten oder Medikamente als Ursache für Haarausfall in Frage kommen.


Arten von Haarausfall bei Männern

In den meisten Fällen ist eine Erbanlage die Ursache für Haarausfall bei Männern. Jedoch können auch andere Ursachen, wie Stress, ein geschwächtes Immunsystem und Nährstoffmangel eine Rolle spielen. Man unterscheidet folgende Arten des Haarausfalls:

  • Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
  • Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)
  • Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa)

Erblich bedingter Haarausfall: Ursache

Bei androgenetischer Alopezie, dem erblich bedingten Haarausfall, ist eine genetisch gesteuerte Sensibilität der Haarfollikel gegenüber dem männlichen Sexualhormon Dihydrotestosteron (DHT) die Ursache für den Haarausfall. DHT ist ein Stoffwechselprodukt des Hormons Testosteron und verkürzt bei der Interaktion mit den Haarfollikeln die Wachstumsphase der Haare. Diese dauert normalerweise zwischen zwei und sechs Jahren an. Wird sie verkürzt, verkürzt sich damit der gesamte Lebenszyklus der Haare.

DHT verkleinert zudem die Haarfollikel, sodass ihre Produktivität nachlässt und die Haare nicht mehr in ausreichenden Mengen nachwachsen. Dieser Haarausfall zeichnet sich auch dadurch aus, dass keine Haare nachwachsen, wenn sie ausgefallen sind.

Zwar werden die Folgen meist erst im mittleren Alter deutlich sichtbar, doch bereits mit 20 können sich erste leichte Symptome am Scheitel und den Stirnhöckern zeigen. Auch Frauen sind betroffen, doch dort macht sich der erblich bedingte Haarausfall durch ein Ausdünnen des Haupthaars bemerkbar. 80 % aller Haarausfall Ursachen bei Männern und Frauen sind auf androgenetische Alopezie zurückzuführen.

Kreisrunder Haarausfall: Ursache

In diesem Fall ist die Haarausfall Ursache meist in einer Autoimmunreaktion oder einer Entzündung begründet. Das Immunsystem richtet sich gegen den eigenen Körper und greift die Haarfollikel an, die für den Wachstumsprozess der Haare zuständig sind. Das Haarwachstum setzt aus und Betroffene verlieren ihre Haare.

Der Haarausfall zeichnet sich dadurch aus, dass nach und nach mehrere kahle Stellen auftreten und die Kopfhaut die Farbe von Elfenbein annimmt. Rund um die kreisrunden kahlen Flecken können abgebrochene Haare, sogenannte Kolbenhaare, leicht herausgezogen werden. Als zweithäufigste Haarausfall Ursache betrifft kreisrunder Haarausfall besonders junge Menschen unter 40 Jahren. Wenn der Haarausfall fortschreitet, kann es zu einer vollständigen Glatze kommen.

Diffuser Haarausfall: Ursache

Bei diffusem Haarausfall verlieren Betroffene nicht an vereinzelten Stellen Haare, sondern die Haarwurzeln fallen gleichmäßig aus und dünnen so nach und nach das Haupthaar aus. Diese Art des Haarverlusts kann verschiedene Ursachen haben. Neben Stress, Medikamenten und Hormonschwankungen, kommen auch Vitamin- und Nährstoffmangel, Vergiftungen und Krankheiten, wie eine Schilddrüsenfehlfunktion infrage.

Was hilft bei Haarausfall?

Besonders bei genetisch bedingtem Haarausfall sind die Symptome nicht umkehrbar, doch sie können durch die Anwendung von Coffeinhaltigen Shampoos sowie verschiedener Medikamente eingedämmt werden. Auch das Alter spielt bei Haarausfall eine Rolle, denn auch die Kopfhaut altert und verliert an Elastizität und Vitalität.

Pflegetipps bei Haarausfall

Durch die richtige Pflege kann die Kopfhaut unterstützt werden, um Haarausfall vorzubeugen oder zu verlangsamen.

  1. Vermeiden Sie häufiges heißes Waschen, Föhnen und Trockenrubbeln.
  2. Verwenden Sie ein spezielles Coffein-Shampoo.
  3. Schützen Sie Ihre Kopfhaut vor Kälte und Hitze.
  4. Regen Sie die Durchblutung der Kopfhaut mit einer sanften Massage an.

Coffein-Shampoos

Coffein ist ein natürlicher Wirkstoff, der bei regelmäßiger Anwendung das Haarwachstum fördert, indem der Einfluss des DHT auf die Haarfollikel verringert wird. Der Vorteil im Vergleich zu Medikamenten ist, dass Coffein-Shampoos keine Arzneistoffe enthalten und bei äußerer Anwendung keine Nebenwirkungen zu erwarten sind. Achten Sie bei der Anwendung eines Coffeinhaltigen Shampoos darauf, das Shampoo mindestens zwei Minuten einwirken zu lassen, damit der Wirkstoff in die Kopfhaut einziehen kann.

Lösungen und Schäume zur äußerlichen Anwendung

Lösungen und Schäume, wie Minoxidil oder Alfatradiol sind rezeptfrei erhältlich und werden auf den Kopf aufgetragen. Die Haarausfall Ursachen werden dadurch zwar nicht behoben, doch nach einiger Zeit verdickt und vergrößert sich der Haarflaum. Das kann jedoch mehrere Wochen oder Monate dauern und die Wirkung lässt nach, sobald die Anwendung unterbrochen wird.

Als mögliche Nebenwirkung kann beispielsweise Haarwuchs an anderen unerwünschten Stellen auftreten, die Kopfhaut kann gereizt werden und schmerzen und es kann zu einer allergischen Reaktion kommen.

Finasterid gegen Haarausfall

Finasterid ist verschreibungspflichtig und wird oral eingenommen. Das Medikament wird normalerweise in höherer Dosierung gegen Prostatavergrößerung eingesetzt und hemmt die Bildung von DHT. Der Haarausfall wird durch die Einnahme gehemmt und bei einigen Personen wachsen sogar wieder mehr Haare. Jedoch muss das Mittel dauerhaft eingenommen werden.

Nebenwirkungen können unterschiedlich ausfallen. In einigen Fällen werden Libido, Fruchtbarkeit und Erektion beeinträchtigt. Kritisiert wird an Finasterid, dass es den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringt.

Informieren Sie sich vor Einnahme oder Anwendung von Mitteln und Medikamenten bei Ihrem Arzt oder Apotheker, um sich über Nebenwirkungen zu informieren.


Haarausfall kann sich negativ auf das Selbstbewusstsein auswirken, doch Männer, die eine Behandlung in Erwägung ziehen, sollten sich der Nebenwirkungen bewusst sein. Oftmals können auch ein spezielles Shampoo oder eine Veränderung des Lebensstils die Haarausfall Ursache einschränken. Alternativ ist auch eine Haartransplantation möglich.



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