Gesundheit

Menopause – die Vielseitigkeit der Wechseljahrbeschwerden

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Wechseljahrbeschwerden sind so vielseitig wie die Frauen selbst. (Bild Max Zeller Söhne AG)

Schlafstörungen, Gefühlsschwankungen und Nervosität sind die eher nicht so bekannten Symptome in den Wechseljahren, können aber genau so unangenehm sein wie Hitzewallungen oder Schweissausbrüche.

Damit Sie in Zukunft besser erkennen, welche Symptome zur Menopause gehören können, zeigen wir Ihnen in diesem Bericht die Vielfalt der Wechseljahrbeschwerden auf.

Menopause als natürlicher Vorgang

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Vorgang des weiblichen Körpers, fortan muss Frau sich keine Sorgen mehr machen, schwanger zu werden und kann sich auf einen neuen Lebensabschnitt freuen. Die Menopause ist keine Krankheit, wie manche denken, sondern das natürlichste der Welt. Während viele Frauen das eine oder andere Symptom selbst erleben, kennen andere keinerlei der hier beschriebenen Wechseljahrbeschwerden. So unterschiedlich die Frauen sind, so unterschiedlich erleben sie ihre Wechseljahre.

Vielseitige Wechseljahrbeschwerden

Die typischen Symptome Hitzewallungen und Schweissausbrüche können zu weiteren Beschwerden führen, den Schlafstörungen. Diese Schlafstörungen können aber auch separat auftreten, verringern die Leistungsfähigkeit und können deshalb stark beeinträchtigen. Sie können dann zusätzlich andere Symptome wie Depressionen oder Nervosität auftreten lassen oder diese wiederum verstärken.

Ähnlich wie bereits in der Pubertät, kommt es auch während der Menopause zu einem hormonellen Wechsel. So wie der Körper in dieser Zeit einen Wechsel durchmacht, kann folglich auch die Psyche in ein Ungleichgewicht geraten. Dies äussert sich meist in Stimmungsschwankungen, erhöhter Reizbarkeit oder Nervosität.

Bei schlimmerem Verlauf können auch Depressionen die Folge sein. Seien Sie hier wachsam und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie energie- oder antriebslos sind. Studien haben gezeigt, dass vor allem in der Prämenopause (Erklärung zum Nachlesen im ersten Beitrag) das Risiko an einer Depression zu erkranken deutlich erhöht ist.

Der Rückgang der Östrogenproduktion führt nicht nur dazu, dass die monatlichen Blutungen ausbleiben, sondern macht auch die Schleimhäute empfindlicher. Die Schleimhaut in der Vagina wird mit der Zeit dünner, ist weniger elastisch und schlechter durchblutet. Dies führt dazu, dass sich die Vagina verkürzt, was auch als vaginale Atrophie bezeichnet wird.

Rund 40% der menopausalen Frauen leiden deswegen an vaginaler Trockenheit. Als Symptome können auch vaginaler Juckreiz, veränderter Ausfluss und Schmerzen – auch beim Sex – auftreten. Während die meisten dieser Beschwerden mit der Zeit zurückgehen, kann vor allem die vaginale Trockenheit bis ins hohe Alter anhalten. Aufgrund der hormonellen Veränderung kann bei einigen Frauen auch das sexuelle Verlangen abnehmen.

Ein weiteres Symptom kann Schwindel sein, welcher teilweise ohne erkennbaren Auslöser auftritt. Es kann in einigen Fällen auch ein beschleunigter Herzschlag beobachtet werden. Dieses Herzklopfen ist oft unangenehm, aber grundsätzlich unproblematisch.

Die Umstellung der Hormonproduktion kann weiter dazu führen, dass ein verstärktes Haarwachstum im Gesicht auftritt oder dass das Kopfhaar vermehrt ausfällt. Die körperlichen Veränderungen können wiederum dazu führen, dass die Anfälligkeit für Harnwegsinfekte erhöht ist oder Blasenschwäche als Symptom auftritt. Dies sind alles natürliche Anzeichen dafür, dass sich der weibliche Körper in diesem Alter etwas verändert.

Als letzten Punkt soll an dieser Stelle die Stoffwechselveränderung genannt werden. Mit zunehmendem Alter und der hormonellen Umstellung erhöht sich das Risiko der menopausalen Frauen für Osteoporose. Zudem sinkt der Kalorienbedarf, was ohne Ernährungsumstellung zur Gewichtszunahme führen kann. Studien haben gezeigt, dass eine Frau während der Menopause rund 0,5 kg pro Jahr zunimmt.

Die verschiedenen Wechseljahrbeschwerden können in unterschiedlicher Ausprägung vorhanden sein. Wichtig ist, dass diese Auflistung von möglichen Symptomen nicht abschrecken, sondern ein Verständnis für die Vielseitigkeit geben sollen. Diese Wechseljahrbeschwerden sind wie die Hitzewallungen und Schweissausbrüche behandelbar. Dazu gibt es beispielsweise Hormontherapien oder auch pflanzliche Arzneimittel, wobei Präparate mit dem Extrakt der Traubensilberkerze in der Schweiz am häufigsten zum Einsatz kommen.

Damit Sie trotz der unterschiedlichen Symptome und Beschwerden in der neue Lebensphase durchstarten können, zeigen wir Ihnen im nächsten und letzten Beitrag, was Sie tun können. Der dritte Bericht zum Thema Menopause – Tipps und Tricks zum Durchstarten erscheint im Dezember. Haben Sie den ersten Beitrag verpasst oder möchten ihn nochmals nachlesen, finden Sie ihn hier in unserem zellerblog: https://zellerag.ch/de/zeller-blog/menopause-der-wechsel-der-jahre/

 

 

 



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