50 PLUS GESUNDHEIT

Mit Grippe ans Bett gefesselt – wer kümmert sich um Familie, Haushalt und Hund?

Wer hilft bei Krankheit?

Man kennt es: Da ist man einmal richtig krank und zu Hause bricht das Chaos aus. Eigentlich kümmern Sie sich neben Ihrer freiberuflichen Tätigkeit um den Haushalt plus Hund und Garten. Eigentlich haben Sie Ihren Alltag auch perfekt organisiert, denn neben Einkaufen, Kochen, Putzen und Waschen müssen Sie zwei bis drei Mal am Tag mit dem Hund Gassi gehen und sich noch um Ihre kranke Mutter kümmern. Was kann man tun?

Aber seit heute ist alles anders:  Ihr Arzt hat Ihnen Bettruhe verordnet und Sie werden längere Zeit krankgeschrieben. Doch wie soll das funktionieren? Der Wäscheberg türmt sich, der Kühlschrank ist gähnend leer, der Hund jault und die erwachsenen Kinder wechseln sich mit der Betreuung der Großmutter ab. Zu guter Letzt muss ihr Mann zu einem Geschäftsessen und wird am Abend das Chaos auch nicht lichten können. 

Auch wenn Familie und Freunde ihr Bestes tun, um Sie zu entlasten, bleibt oft ein beklemmendes Gefühl. Man möchte eigentlich niemandem zur Last fallen, ist aber dennoch auf die Unterstützung anderer angewiesen.

Neuerdings kann man auch bei Krankheit Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Anruf genügt und schon kümmert sich jemand um Einkauf, Putzen und die Wäsche. Aber nicht nur das: auch das Haustier wird versorgt und die Kosten für notwendige Fahrdienste werden genauso übernommen. Neben Krankheitsfällen bekommen Sie übrigens auch Unterstützung im Fall eines  Unfalls, bei Krankenhausaufenthalten, Tod eines Angehörigen oder Streiks.

Weniger empfehlenswert ist es alle Services wie Putzkräfte, Haushaltshilfen, Fahrdienste, Einkaufsservices, Hundesitter und Gärtner einzeln zu beschaffen. Der Haken an der Sache? Der Organisationsaufwand zur Beschaffung dieser Leistungen, d.h. die Recherche nach Dienstleistern, die Kontaktaufnahme, die Zahlungsüberweisung etc. ist für jemanden, der ohnehin schon angeschlagen ist, unheimlich kraftraubend – von den anfallenden Kosten gar nicht zu sprechen.

Auch eine Unfallversicherung ist keine wahre Alternative, da diese eben nur die finanziellen Folgen von Unfällen wie einem Arm- oder Beinbruch abdecken. Eine Krankheit ist aber kein Unfall. Bei einer Krankheit müssen Sie dementsprechend anders vorsorgen.

Letzten Endes geht es darum sich auf die eigene Genesung zu konzentrieren und zugleich den Alltag mit möglichst geringen Aufwänden und Kosten zu meistern, selbst wenn die Gesundheit mal nicht mitspielt. 



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      Photo by bruce mars on Unsplash