Gesundheit

So verhindert man den Jo-Jo-Effekt beim Abnehmen nach 50

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Ein gesunder Lebensstil hilft bei der Gewichtsreduktion (Bild Fotolia)

Menschen in der zweiten Lebenshälfte haben es oftmals schwer, wenn sie Gewicht abbauen wollen.

Mit steigendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel und die Hormonproduktion senkt sich. Um eine neue Orientierung auf der Waage zu erreichen, sind neben Disziplin und einer Ernährungsumstellung auch exakte Pläne wichtig, die man sich mit einer Ernährungsberatung erarbeiten kann.

Ein individueller Speiseplan und regelmässige Bewegung führen zum Erfolg beim Abnehmen. 

Ein gesunder Lebensstil hilft bei der Gewichtsreduktion
Die Ernährungsberatung wird Pläne für das Essen erstellen, die dem Patienten eine gute Unterstützung bieten, wenn es darum geht, das Essen auf eine verringerte Aufnahme an Kalorien hin zu verändern.

Der Körper benötigt Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die vor allem im Obst und Gemüse enthalten sind. Er benötigt keinen Zucker und wenig Fette.

Wer sich zusätzlich zu einer Diät regelmässig körperlich betätigt, hat gute Chancen auf dauerhafte Erfolge beim Abnehmen. Eine weitere Rolle in dem Prozess spielt ein gesunder Schlaf.

Im Schlaf werden Wachstumshormone gebildet, die für die Gewichtsabnahme von Bedeutung sind. Ausreichend Schlaf in einem ruhigen Ambiente fördert den gewünschten Effekt.

Fasten als Einstieg in die Ernährungsumstellung
Eine gute Möglichkeit zu schnellen Resultaten zu kommen, ist der Einstieg in die Ernährungsumstellung über eine Fastenzeit. Für Menschen 50plus kann der beim Fasten eintretende Säuberungsprozess des Körpers zu besseren Ergebnissen führen.

Nieren und Leber arbeiten durch die Entgiftung leichter und effektiver nach einem Fastenzyklus. Es werden alte Gewohnheiten aufgebrochen und ein neues Körpergefühl erzeugt, dass eine erhöhte Achtsamkeit für die eigenen körperlichen Bedürfnisse bedeutet.

Sport und jegliche Art der Bewegung helfen dem Körper beim Finden des Idealgewichtes.

Ernährungsumstellung und kleine Zugeständnisse in der Diät
Wenn man eine Diät beginnt, wird der Körper darauf nach einiger Zeit mit dem Einschalten eines Energiesparprogramms antworten. Er braucht dann weniger Kalorien und wird trotz Diät und Bewegung eine Stagnation in der Gewichtsabnahme zeigen.

Um diesen Effekt zu umgehen, ist ein kleiner Trick nötig. Man kann sich daran orientieren, dass es beim Abnehmen nicht um das Einhalten von täglicher Akribie beim Kalorienzählen geht, sondern um die Aufnahme von Kalorien insgesamt in der Woche.

Ein Tag in der Woche sollte daher darauf ausgerichtet sein, den Körper davon abzuhalten in den Energiesparmodus zu sinken. Man legt einen Schlemmertag in der Woche ein, an dem mit einem erhöhten Energielevel der Mechanismus des Körpers ausgesetzt wird, auf Erhaltungsmodus zu gehen.

An diesem Tag darf geschlemmt werden, das tut auch der Seele gut, weil sich mit einem Schlemmertag der Wille zum Durchhalten der Diät aktivieren lässt. Mit dieser Aktion schaltet man den Jo-Jo-Effekt ab, der von vielen Menschen gefürchtet wird.

Ein Rückfall in alte Essgewohnheiten wird dann wenig realistisch sein, wenn man sich ab und zu etwas gönnen kann. 

Essen nach Plan
Ein neuer Speiseplan sollte über mehrere Monate an den Körper angepasst werden. Bis eine gesunde Ernährung selbstverständlich geworden ist, sollte man geduldig sein und nach einem vorgefertigten Plan essen.

Die Ernährungsberatung lässt sich individuell an die persönliche Situation anpassen. Eine Motivation als Belohnung für kleine Teilerfolge setzt Akzente und Höhepunkte in der Diät. Für jedes Kilo Gewichtsabnahme gönnt man sich etwas Besonderes wie ein neues Buch, ein Konzertticket oder neue Schuhe.