Vitamin Niacinamid die Wunderwaffe für schöne Haut

Vitamin Niacinamid die Wunderwaffe für schöne Haut
Niacinamid für jeden Hauttypen (Bild iStock)
Auf dem Beautymarkt tut sich ständig Neues auf. Dies wäre erst einmal nichts Ungewöhnliches. Ein "Powervitamin" verspricht jetzt ein schöneres Hautbild.

Handelt es sich um eine Alltagsfliege oder kündigt sich etwas noch nie dagewesenes an? Keineswegs! Umso erstaunlicher sind die positiven und natürlichen Effekte.

Niacinamid für jeden Hauttypen

Mit Vitamin B 3 verschönert sich das Hautbild auf eine neue Art und Weise. Niacinamidwirkstoffe sind in aller Munde, wenn es um Beauty geht. Dabei handelt es sich um ein Vitamin B3 Derivat. Die chemische Bezeichnung für Vitamin B3 lautet einfach Niacin. Studien haben nachgewiesen, dass das Hautbild sich bei regelmässiger Anwendung verbessert.

Das Serum ist für jeden Hauttyp sehr gut verträglich, selbst bei sensibler Haut. Im Beauty Bereich wird dem Vitamin B 3 Derivat eine vorbeugende Hautalterung vorausgesagt. Die Lipidproduktion wird genauso angeregt wie die Elastin- und Kollagenbildung. Die Haut wird glatter und straffer und gewinnt mehr Elastizität. Bei regelmäßiger Anwendung rücken feiner Fältchenbildungen in den Hintergrund. 

Die Schutzfunktion der Haut wird gestärkt und das Serum spendet zusätzlich Feuchtigkeit. Diese Bildung von Ceramiden und Lipiden wird unterstützt. Die Haut verliert weniger Feuchtigkeit und wird durch das Vitamin B 3 resistenter gegen äussere Umwelteinflüsse. Der Inhaltsstoff eignet sich vor allem bei trockenen Hauttypen. 

Die Vorteile sprechen für sich:

  • Minimierung von grösseren Hautporen 
  • beruhigteres Hautbild dank weniger Hautirritationen
  • Reduktion von fettiger und unreiner Haut
  • hemmt Pigmentflecken und Pickelmale
  • Teint wirkt strahlender

Die Revolution im Beauty Bereich?

Der menschliche Körper ist befähigt, geringe Mengen an Vitamin B3 selbst zu produzieren. Der weitere benötigte Anteil sollte über die tägliche Nahrung zugeführt werden. Vitamin B3 befindet sich vor allem in Eiern, Milch, Datteln, Pilzen sowie im Geflügel und Fisch. Diese zugeführten Lebensmittel werden im Körper vollautomatisch in Niacinamid gewandelt. Damit die Haut noch besser unterstützt wird, sollte dieser Wirkstoff von aussen zugeführt werden. 

Niacinamidwirkstoffe besitzen die Fähigkeit den Hauttalgfluss zu reduzieren. Pigmentstörungen sind ein lästiges Problem. Sie werden sanft aufgehellt. Entstandene Aknenarben verringern sich. Der gesamte Teint der Haut wird ebenmässiger. Wird der Wirkstoff regelmässig der Haut zugeführt, werden Hautrötungen bzw. -irritationen gemildert. Feine Fältchen und Linien werden geglättet. Der Wirkstoff wirkt zudem entzündungshemmend und antibakteriell. Wie bei allen Produkten der Hautpflege, zählt die regelmässige Anwendung, welche dauerhaft den Erfolg sichtbar machen lässt. 

Gibt es Nebenwirkungen ? 

Vitamin C ist in den Hauttiegeln und Seren sehr beliebt. Sie verleihen dem Teint eine schöne Frische. Der Niacinamidwirkstoff lässt sich in der Hautpflege mit allen bekannten Aktivwirkstoffen kombinieren. Gerüchte kamen auf, dass Vitamin C und Vitamin B3 sich in ihren Wirkstoffen aufheben würden. Dies ging sogar so weit, dass diese die Haut gar schädigen könnten. Doch diese Studien sind schon über 40 Jahre alt. Die damalige Studie ging davon aus, dass die Produkte bei sehr hohen Temperaturen gelagert würden. 

Die heutigen Pflegeprodukte enthalten stabilisierende Derivate vom beliebtem Zusatz des Vitamin C. Diese sind heute wesentlich verträglicher als damals. Bei einer Raumtemperaturlagerung gibt es keinerlei Probleme. Das Gegenteil ist gar der Fall. Sie sind miteinander echte Powerbooster. Niacinamid verträgt sich mit Peptiden, Antioxidantien sowie Säuren und ist wasserlöslich. Es befindet sich in Gesichtsmasken, Cremes, Tonern sowie Seren. Bei einer Konzentration von 10 Prozent ist es unbedenklich. Die Wirkung entfaltet sich vollumfänglich genauso in geringeren Dosen. Ideal sind zwischen 2 und 5 Prozent. 

In seltenen Fällen kann es zu einer Erstverschlimmerung der Hautproblematiken kommen. So kann die Haut sich röten, kribbeln oder brennen. Im Normal bei einer gängigen Pflegeroutine wird dies eher selten der Fall sein.

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