Gesundheit

Wie bemerke ich Demenz bei meinem Partner?

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Begeistern Sie sich und Ihren Partner dafür, Neues kennen zu lernen. (Bild Esther Ann on Unsplash)

Mit fortschreitendem Alter sorgen sich Menschen immer mehr um ihre Gesundheit.

Vor allem wird bei zunehmender Vergesslichkeit die Angst vor Demenz beziehungsweise Alzheimer zum Thema, bei einem selbst wie auch beim Partner. Viele haben Sorge, die Warnsignale nicht zu erkennen und der Krankheit machtlos gegenüber zu stehen. Wie lässt sie sich also sicher feststellen? 

Alzheimer oder Demenz
Generell gilt: überlassen Sie die Diagnose einem kompetenten Arzt. Demenz ist nicht gleich Demenz. Neben der bekanntesten Form, dem Alzheimer, gibt es noch weitere Arten von Demenz. 

Alzheimer zeichnet sich durch einen sich stets verschlechternden Zustand des Patienten aus. Nicht nur das Erinnerungsvermögen ist hier betroffen. Es fällt dem Erkrankten zunehmend schwerer, seinen Alltag zu verrichten.

Das Denken, Erinnern und auch emotionale und soziale Muster fallen immer mehr in sich zusammen. Es kann beispielsweise zu einem verwirrten Herumwandern kommen. In einem späten Stadium ist der Patient meist bettlägerig. 

Erste Anzeichen
Erste Anzeichen können natürlich eine zunehmende Vergesslichkeit oder Verwirrtheit sein. Findet Ihr Partner sich immer wieder auch in gewohnter Umgebung nicht zurecht und erscheint Ihnen verwirrt, kann dies durchaus ein Anzeichen sein.

Eine schleichende Wesensänderung hin zu vermehrten Wutausbrüchen oder Angstzustände kann ebenfalls auf die Erkrankung hindeuten. Oftmals erkennen Betroffene ihre Mitmenschen in Laufe der Zeit immer seltener. 

Wie kann ich vorbeugen?
Menschen mit 50plus sollten vor allem Eines: sich von dem Gedanken des zu-alt-seins verabschieden. Versuchen Sie, sich immer wieder auf neue Dinge einzulassen und begeistern Sie auch Ihren Partner dafür, Neues kennenzulernen.

Rosten Sie nicht ein. Es ist bereits erwiesen, dass Gehirnjogging jeglicher Art den Geist fit hält und auch einer eventuellen Krankheit vorbeugen oder zumindest ihr Fortschreiten verlangsamen kann.

Wie kann so ein Gehirntraining aussehen? Beispielsweise können Sie sich regelmässig an Kreuzworträtsel oder Ähnliches setzen. Auch das Lesen von Büchern und die Ausübung von Hobbies, in denen der Geist und bestenfalls auch der Körper gefordert werden, kann sehr hilfreich sein.

Zu guter Letzt ist eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise das A und O. Auch sollten Sie stets genug trinken. Flüssigkeitsmangel beeinträchtigt die Gehirnleistung erheblich und gerade ältere Menschen vergessen zunehmend, regelmässig genug zu trinken.

Geben Sie also stets auf einander Acht und leben Sie ein gesundes und abwechslungsreiches Leben, um Krankheiten wie Demenz langfristig vorzubeugen.