PROMO

Wie langfristige Partnerschaften gegen Hunger helfen

Fastenaktion unterstützt in Afrika, Asien und Lateinamerika lokale Organisationen, um Hunger und Armut langfristig zu überwinden. Ein Beispiel dafür ist die kenianische Kleinbäuerin Jael Okalio.

Einmal pro Woche trifft sich Jael Okalio mit anderen Bäuerinnen aus ihrer Region. Die Gruppe spart gemeinsam, organisiert Schulungen und arbeitet abwechselnd auf den Feldern. Zuerst aber wird gegessen: Ugali (eine Art fester Getreidebrei), Gemüse, etwas Fleisch, frische Früchte. Es wird geplaudert, gelacht – und es ist offensichtlich: Man kennt und mag sich. Das war früher ganz anders. «Es gab viel Ängste und Misstrauen», sagt Jael Okalio. «Dank den Treffen konnten wir nach und nach Vertrauen aufbauen.»

Mehr Vielfalt auf dem Feld, stabilere Einkommen

In den Schulungen lernen die Mitglieder, ertragreiche Anbaumethoden anzuwenden. Statt industrieller Produkte nutzen sie lokales Saatgut, biologischen Kompost und Mischkulturen. Diese nachhaltige Landwirtschaft, als Agrarökologie bekannt genannt, verbindet traditionelles Wissen mit ökologischen Prinzipien, stärkt die Bodenfruchtbarkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber der Klimaerwärmung.

Für Jael Okalio und ihre Familie hat das vieles zum Besseren verändert: Die Ernten sind vielfältiger, die Ernährung ausgewogener. «Zuvor hatte ich Magengeschwüre, auch die Kinder waren immer wieder krank», erzählt die energiegeladene sechsfache Mutter und vierfache Grossmutter. «Heute nicht mehr.» Zudem kann sie den Ernteüberschuss verkaufen, was auch die finanzielle Situation der Familie erheblich verbessert hat. «Unser Leben hat sich fundamental verändert», sagt Jael Okalio mit einem fröhlichen Lachen. «Und es wird mit genug Essen und genügend Geld nur noch besser werden: Unsere Kinder und Enkelkinder bekommen eine gute Ausbildung und werden es viel einfacher haben als wir.»

Was hinter solchen Projekten steht

Diese Erfolgsgeschichte aus Kenia illustriert den Ansatz von Fastenaktion. Die Organisation arbeitet in vierzehn Ländern mit lokal verankerten Partnerorganisationen. Im Zentrum stehen drei Prinzipien:

  • 1. Langfristigkeit: Projekte sind auf mehrere Jahre angelegt, um stabile Strukturen zu schaffen statt kurzfristiger Effekte.

  • 2. Lokale Verantwortung: Planung und Umsetzung liegen bei den Partnerorganisationen vor Ort, die die sozialen und kulturellen Kontexte kennen.

  • 3. Gemeinsame Strategie: Für jedes Land wird mit den Partnern eine mehrjährige Ausrichtung inklusive messbarer Indikatoren definiert.

Dieser Ansatz setzt auf schrittweise Veränderung: Gemeinschaften analysieren ihre Situation, entwickeln eigene Lösungen und stärken so ihre wirtschaftliche und soziale Basis.

Wirkung braucht Zeit

Hunger entsteht selten allein durch fehlende Lebensmittel. Oft spielen unsichere Einkommen, unfruchtbares Land, fehlende Mitsprache oder mangelnde Vernetzung eine Rolle. Fastenaktion setzt nicht nur bei der Produktion an, sondern auch bei Organisation, Wissenstransfer und Solidarität innerhalb der Gemeinschaften.

Wie diese Zusammenarbeit konkret gestaltet ist, welche Partnerorganisationen beteiligt sind und wie Projekte begleitet und ausgewertet werden, zeigt Fastenaktion auf ihrer Website. Dort finden sich vertiefende Einblicke in die Arbeitsweise in Afrika, Asien und Lateinamerika.

www.fastenaktion.ch

 


Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melden Sie sich für unseren wöchentlichen Newsletter an und nehmen Sie automatisch an der nächsten Verlosung des Preisrätsels teil.

      Logo 50PLUS Logo 50PLUS Newsletter

      Möchten Sie den kostenlosen Newsletter mit den neusten Angeboten, Informationen und Preisrätseln erhalten?

      Ja, gerne
      Montag ist Preisrätseltag

      Jeden Montag neu. Versuchen Sie Ihr Glück auf den Gewinn attraktiver Preise im wöchentlichen Preisrätsel.

      Zum Preisrätsel
      Neues Gewinnspiel

      Jeden 1. und 16. des Monats erwartet Sie ein neues Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Versuchen Sie jetzt Ihr Glück.

      Zum Gewinnspiel