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Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem

Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

Was bedeutet Fermentation?

Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

  • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
  • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
  • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
  • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
    • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
  • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
    • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
  • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
    • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

Lassen Sie es sich schmecken

Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

1. Langsam beginnen
Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

2. Auf den eigenen Körper hören
Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

3. Auf Qualität achten
Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

4. Vielfalt nutzen
Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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      Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem

      Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
      Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
      Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

      Was bedeutet Fermentation?

      Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

      Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

      Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

      Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

      Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

      Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

      Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

      Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

      Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

      Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

      Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

      Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

      Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

      • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
      • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
      • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
      • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
        • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
      • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
        • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
      • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
        • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

      Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

      Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

      Lassen Sie es sich schmecken

      Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

      1. Langsam beginnen
      Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

      2. Auf den eigenen Körper hören
      Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

      3. Auf Qualität achten
      Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

      4. Vielfalt nutzen
      Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

      Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

      Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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          Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
          Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
          Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

          Was bedeutet Fermentation?

          Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

          Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

          Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

          Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

          Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

          Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

          Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

          Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

          Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

          Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

          Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

          Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

          Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

          • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
          • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
          • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
          • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
            • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
          • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
            • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
          • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
            • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

          Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

          Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

          Lassen Sie es sich schmecken

          Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

          1. Langsam beginnen
          Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

          2. Auf den eigenen Körper hören
          Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

          3. Auf Qualität achten
          Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

          4. Vielfalt nutzen
          Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

          Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

          Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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              Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

              Was bedeutet Fermentation?

              Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

              Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

              Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

              Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

              Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

              Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

              Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

              Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

              Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

              Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

              Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

              Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

              Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

              • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
              • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
              • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
              • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
                • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
              • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
                • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
              • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
                • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

              Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

              Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

              Lassen Sie es sich schmecken

              Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

              1. Langsam beginnen
              Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

              2. Auf den eigenen Körper hören
              Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

              3. Auf Qualität achten
              Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

              4. Vielfalt nutzen
              Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

              Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

              Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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                  Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
                  Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
                  Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

                  Was bedeutet Fermentation?

                  Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

                  Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

                  Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

                  Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

                  Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

                  Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

                  Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

                  Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

                  Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

                  Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

                  Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

                  Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

                  Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

                  • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
                  • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
                  • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
                  • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
                    • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
                  • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
                    • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
                  • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
                    • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

                  Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

                  Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

                  Lassen Sie es sich schmecken

                  Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

                  1. Langsam beginnen
                  Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

                  2. Auf den eigenen Körper hören
                  Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

                  3. Auf Qualität achten
                  Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

                  4. Vielfalt nutzen
                  Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

                  Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

                  Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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                      Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem

                      Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
                      Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
                      Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

                      Was bedeutet Fermentation?

                      Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

                      Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

                      Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

                      Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

                      Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

                      Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

                      Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

                      Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

                      Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

                      Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

                      Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

                      Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

                      Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

                      • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
                      • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
                      • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
                      • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
                        • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
                      • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
                        • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
                      • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
                        • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

                      Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

                      Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

                      Lassen Sie es sich schmecken

                      Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

                      1. Langsam beginnen
                      Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

                      2. Auf den eigenen Körper hören
                      Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

                      3. Auf Qualität achten
                      Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

                      4. Vielfalt nutzen
                      Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

                      Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

                      Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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                          Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem

                          Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
                          Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
                          Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

                          Was bedeutet Fermentation?

                          Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

                          Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

                          Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

                          Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

                          Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

                          Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

                          Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

                          Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

                          Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

                          Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

                          Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

                          Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

                          Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

                          • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
                          • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
                          • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
                          • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
                            • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
                          • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
                            • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
                          • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
                            • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

                          Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

                          Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

                          Lassen Sie es sich schmecken

                          Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

                          1. Langsam beginnen
                          Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

                          2. Auf den eigenen Körper hören
                          Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

                          3. Auf Qualität achten
                          Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

                          4. Vielfalt nutzen
                          Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

                          Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

                          Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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                              Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem

                              Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
                              Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
                              Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

                              Was bedeutet Fermentation?

                              Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

                              Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

                              Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

                              Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

                              Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

                              Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

                              Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

                              Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

                              Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

                              Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

                              Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

                              Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

                              Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

                              • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
                              • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
                              • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
                              • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
                                • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
                              • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
                                • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
                              • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
                                • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

                              Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

                              Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

                              Lassen Sie es sich schmecken

                              Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

                              1. Langsam beginnen
                              Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

                              2. Auf den eigenen Körper hören
                              Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

                              3. Auf Qualität achten
                              Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

                              4. Vielfalt nutzen
                              Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

                              Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

                              Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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                                  Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem

                                  Fermentierte Getränke sind ein Genuss und helfen nachweislich Darmflora und Abwehrkräften. Sie fördern Ihr Wohlbefinden und steigern die Vitalität.
                                  Fermentierte Getränke – gut für Darm und Immunsystem
                                  Fermentierte Getränke wie Kefir stärken das Immunsystem (Bild: iStock)

                                  Was bedeutet Fermentation?

                                  Unsere Darmflora verliert über die Lebensjahre oft an Vielfalt, und damit auch einen Teil ihrer Schutzkraft. Fermentierte Getränke bringen diese Vielfalt ein Stück weit zurück. Wie? Mit Millionen lebendiger Mikroorganismen, die im Zusammenspiel mit unserem Körper arbeiten.

                                  Fermentierte Getränke sind daher alles andere als ein kurzer Trend, der belächelt werden darf. Sie sind eine neu entdeckte, doch bewährte Handwerkskunst, die Vitalität und Genuss verbindet. Die Zubereitung und der Konsum erleben seit einigen Jahren weltweit eine Renaissance - und das aus gutem Grund: Die Getränke sind nicht nur erfrischend und geschmacklich vielseitig, sondern unterstützen gezielt die Darmgesundheit und das Immunsystem. Besonders für Menschen ab 50 können sie ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

                                  Gesunde Küche entscheidet wesentlich über unser tägliches Energielevel. In unserem Beitrag Gesunde Küche neu denken: Rezepte für Energie finden Sie Tipps zum Genuss und Steigerung der Lebenskraft.

                                  Aber machen wir einen Schritt zurück: Was genau bedeutet Fermentation eigentlich?

                                  Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Hefen vorhandenen Zucker in andere Stoffe umwandeln - beispielsweise in Milchsäure, Kohlensäure oder in geringe Mengen Alkohol. Dieser Prozess verändert den Geschmack und macht Lebensmittel insgesamt länger haltbar. Vor allen Dingen aber reichert die Fermentation sowohl Getränke als auch Speisen mit probiotischen Kulturen an und die sind für die Darmflora ein Segen!

                                  Warum sind fermentierte Getränke für Best Ager besonders interessant?

                                  Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich viele Stoffwechselprozesse. Auch die Zusammensetzung der Darmflora verändert sich, was wiederum die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen kann. Das ist jedoch kein Grund für Verdruss. Über gesunde Ernährung können Sie ganz leicht Ihrer Gesundheit etwas unter die Arme greifen. Und gut schmecken darf es dabei auch.

                                  Fermentierte Getränke wie Kombucha, Wasserkefir oder Buttermilch wirken an mehreren Stellen unterstützend:

                                  Förderung einer gesunden Darmflora: Die enthaltenen Milchsäurebakterien und Hefen helfen, das Gleichgewicht der Darmmikroben zu stabilisieren. Eine gesunde Verdauung wird unterstützt und Beschwerden wie Blähbauch (Meteorismus) werden gelindert. Vertiefte Infos, wie die Darmflora unsere Gesundheit beeinflusst, finden Sie im Beitrag von der Hirslanden Klinik.

                                  Bessere Nährstoffaufnahme: Probiotische Kulturen können dazu beitragen, Vitamine und Mineralstoffe effizienter aufzunehmen. Das gibt der Gesundheit einen natürlichen Schub.

                                  Unterstützung des Immunsystems: Mehr als die Hälfte der Immunzellen befindet sich im Darmtrakt. Daher wirkt sich eine gesunde Darmflora direkt auf die Abwehrkräfte aus. Testen Sie es!

                                  Durst bekommen? Ideen für den nächsten Einkauf

                                  Vielfalt statt Einheitsgeschmack lautet die Devise. Fermentierte Getränke sind aromatisch und sehr vielseitig im Geschmack. Gefällt Ihnen der Gedanke, neben fertigen Produkten ein Getränk selbst zusammenzustellen, haben wir einige Inspirationen zusammengestellt:

                                  • Sauerkrautsaft aus Weisskohl mit Wasser und naturbelassenem Salz
                                  • Buttermilch mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Zitronensaft oder Essig
                                  • Neben diesen beiden Klassikern sind auch internationale Alternativen beliebt:
                                  • Gärgetränk Kombucha mit Teepilz-Kultur, Ansatzflüssigkeit, Wasser, Tee (Grün- oder Schwarztee) und Zucker
                                    • Tipp: Kombiniert mit Minze oder Zitronenmelisse entsteht eine frische Note!
                                  • Milchkefir: Milchkefir-Kristalle in Milch auflösen
                                    • Tipp: Statt klassischer Kuhmilch goldene Kurkuma-Milch verwenden.
                                  • Wasserkefir: Wasserkefir-Kristalle mit Zucker und einer Zitronenscheibe in Wasser geben und nach Geschmack mit Trockenfrüchten (z. B. Rosinen oder Datteln) verfeinern
                                    • Tipp: Mit Ingwer wird das fermentierte Getränk leicht wärmend und damit ideal für kühlere Tage.

                                  Fermentierte Getränke wirken am besten, wenn sie regelmässig und in kleinen Mengen konsumiert werden. Ein halbes Glas am Morgen kann die Verdauung anregen, während ein Glas am Abend den Darm nach einer Mahlzeit entlastet. Wenn Sie verschiedene Sorten über die Woche verteilen, versorgen Sie Ihren Körper mit einer grösseren Vielfalt an Mikroorganismen.

                                  Wichtig ist, auf unpasteurisierte Produkte zu achten, da nur sie die ganze Bandbreite der gewünschten Kulturen enthalten.

                                  Lassen Sie es sich schmecken

                                  Die wenigsten Menschen haben fermentierte Getränke auf ihrer täglichen Speisekarte stehen. Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit den Gesundheitshelfern, orientieren Sie sich für den sanften Genuss an folgenden Punkten:

                                  1. Langsam beginnen
                                  Wer bislang kaum fermentierte Produkte konsumiert hat, sollte mit 150 Milliliter pro Tag starten und kann die Menge langsam steigern.

                                  2. Auf den eigenen Körper hören
                                  Jede Darmflora ist individuell und nicht jedes Getränk wird von jedem gleich gut vertragen. Erzwingen Sie nichts und sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit Ihrem Hausarzt ab.

                                  3. Auf Qualität achten
                                  Am besten unpasteurisierte Produkte wählen, da hier die wertvollen Bakterienkulturen lebendig bleiben.

                                  4. Vielfalt nutzen
                                  Abwechslung sorgt dafür, dass verschiedene probiotische Stämme aufgenommen werden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass Ihren Geschmacksnerven nicht langweilig wird.

                                  Fermentierte Getränke sind keine "Wundermittel" aber sie können ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils sein. Kombinieren Sie die gesunden Getränke mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamem Schlaf.

                                  Für Menschen ab 50 bieten sie in jedem Fall eine unkomplizierte Möglichkeit, die Verdauung zu unterstützen, das Immunsystem zu stärken und zugleich den Speiseplan geschmacklich zu bereichern.


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