Velofahren im Alter: Eine Wohltat für die Gesundheit

Sport ist nur etwas für jüngere Generationen? Unsinn, denn Bewegung ist auch im Alter ein Garant für eine bessere Gesundheit und ein fröhlicheres Gemüt. Insbesondere das Velofahren gilt als optimale Sportart für Senioren.

Es ist effektiv, schont die Gelenke und bringt einen raus an die frische Luft. Welche Vorteile das Fahren mit dem Bike noch bietet, haben wir nachfolgend für Sie zusammengetragen.

Vorteile für Körper, Geist und Seele

Grundsätzlich ist Bewegung an der frischen Luft in jeglicher Form gesund. Egal, ob Sie spazieren gehen, walken oder das Velo nutzen – Sie tun dabei immer etwas Gutes für Ihre Gesundheit, wobei insbesondere das Velofahren Abhilfe gegen zahlreiche Beschwerden schaffen kann, die oft im Alter auftreten.

Angefangen bei muskulären Problemen: Wenn Sie merken, dass sie schwächer werden und nicht mehr so schwungvoll wie früher aus dem Bett aufstehen können, kann regelmässiges Biken helfen. Dabei wird nämlich sowohl die Bein- als auch die Rumpfmuskulatur gestärkt, wodurch sich auch Rückenschmerzen lindern lassen. Ähnlich sieht es bei Gelenkschmerzen aus: Velofahren gehört zu den gelenkschonendsten Sportarten, da Ihr Körpergewicht nicht so stark wie etwa beim Joggen auf Ihren Gelenken lastet, sondern vom Fahrrad abgefedert wird. Zudem fördern Sie durch die Tretbewegung die Bildung von Gelenkschmiere, die für eine bessere Funktion der einzelnen Gelenke sorgt.

Velofahren schult auch Ihren Gleichgewichtssinn und stärkt das Immunsystem. Ausserdem haben Sie nach einer längeren Radtour garantiert eine bessere Nachtruhe – gerade für Senioren, die unter Einschlafproblemen und nächtlicher Unruhe leiden, ist das eine frohlockende Aussicht.

Welches Fahrrad ist für ältere Generationen geeignet?

Damit die Velotour nicht zur einer Tortur wird, sollten Sie auf ein seniorentaugliches Fahrrad zurückgreifen, das beispielsweise über einen tiefen Einstieg verfügt. So müssen Sie Ihr Bein nicht mühsam über die Mittelstange hieven, sondern können bequem auf- und absteigen.

Es ist auch empfehlenswert, ein leichtes Fahrradmodell auszuwählen, damit Sie Ihr Velo sicher und ohne grossen Aufwand in den Fahrradkeller bringen können. Möchten Sie mit Ihrem Velo weite Strecken zurücklegen oder es in den Bergen nutzen, kommt auch ein Bike mit zusätzlichem Motor infrage. Bei den sogenannten E-Bikes wird der Tritt in die Pedale durch einen Motor unterstützt. Dadurch können selbst weite Distanzen und Strecken bergauf leicht zurückgelegt werden. Doch Vorsicht: Mit einem E-Bike sind Sie wesentlich schneller unterwegs und können daher auch schwerer verunfallen. Einer Statistik zufolge sind Senioren zwar nicht die am häufigsten verunfallten Personen mit Elektrovelos, jedoch verletzten sie sich dabei häufig schwerer als jüngere Verkehrsteilnehmer.

Wenn Sie Ihr Velo mit in den Urlaub nehmen wollen, bietet sich der Transport mit dem Auto an. Dazu müssen Sie das Velo nicht mühsam in den Kofferraum hieven oder gar auseinanderbauen, sondern nutzen am besten einen Fahrradträger, den Sie auch problemlos nachrüsten können. Bei spezialisierten Anbietern wie Rameder finden Sie eine grosse Auswahl an Nachrüstvarianten, mit denen beispielsweise auch der bequeme Transport auf der Anhängerkupplung möglich ist.

Und zu guter Letzt: Vergessen Sie Ihren Helm nicht. Auch erfahrenen Velofahrern kann es immer mal passieren, dass sie die Balance verlieren und stürzen. Mit dem richtigen Velo und einem Helm auf dem Kopf können Sie der gesunden Sportart mit ruhigem Gewissen nachgehen.

Bildrechte: Flickr Biker David Hudson CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 



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