Befindlichkeit

So verscheuchen Sie die Frühjahrsmüdigkeit 

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Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit? (Bild Mike Cummings on Unsplash)

Während wenige Menschen bei Frühlingsbeginn so richtig lebenslustig und aktiv werden, verfallen die meisten anderen in Frühjahrsmüdigkeit. Doch warum ist das so?  

Lange war die Ursache dafür ungeklärt. Ärzte vermuteten eine falsche oder mangelhafte Ernährung während der Wintermonate. Doch diese Theorie ist inzwischen widerlegt.

Vielmehr vermutet man, dass Hormone zur Frühjahrsmüdigkeit beitragen, weil die innere Uhr noch auf Winter eingestellt und der Mensch sich erst auf höhere Temperaturen und längere Tage einstellen muss.

Besonders wetterfühlige Menschen haben ab März oder April schon am Morgen mit starker Müdigkeit, Leistungsabfall und Antriebslosigkeit zu kämpfen. 

Was geschieht im Körper beim Jahreszeitenwechsel?
Das Tageslicht, von dem der Körper im Frühling wieder mehr mitbekommt, aktiviert den Neurotransmitter Serotonin, der den Körper wach macht und die Stimmung aufhellt, während das im Winter vermehrt produzierte Melatonin dafür sorgt, dass er nachts zur Ruhe kommt.

Der Melatoninspiegel wird nur langsam heruntergefahren und so sind im Frühling beide in einer Art Wechselspiel aktiv. Steigende Temperaturen öffnen dazu die Blutgefässe und senken den Blutdruck. 

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?
Es gibt einige Möglichkeiten, die Symptome etwas abzumildern. 

1. Gehen Sie täglich 30 Minuten in die Sonne. 

2. Trinken Sie ausreichend Wasser, um eine optimale Durchblutung zu gewährleisten. 

3. Ernähren Sie sich ausgewogen, um alle wichtigen Nährstoffe zu sich zu nehmen. 

4. Bringen Sie Ihren Kreislauf durch Saunabesuche oder Wechselduschen in Schwung. 

5. Treiben Sie Sport. 

Welche Fitness Übungen können helfen?
Am besten ist Sport an der frischen Luft. Auf diese Weise können Sie die Massnahme direkt damit verbinden, auch in die Sonne zu gehen. Ausdauersport ist besonders effektiv, um den Stoffwechsel anzukurbeln und Serotonin zu tanken.

Je nach Fitness-Level können Sie joggen, Fahrrad fahren oder auch einfach nur einen Spaziergang machen. Sportliche Betätigung kann der Frühjahrsmüdigkeit sogar vorbeugen und trägt langfristig zur Gesundheit bei. 

Wie ernährt man sich am besten?
Die beste Ernährung ist eine ausgewogene Ernährung. Allerdings gibt es viele verschiedene Ernährungsstile wie die des Vegetariers, Veganers, von Menschen mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten oder Intervall-Fasten und Low Carb.

Frisches Obst und Gemüse sollte aber in allen gesunden Ernährungsformen vorkommen und ist auch während der Frühjahrsmüdigkeit zu empfehlen.

Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate sind normalerweise nur bei Mangelernährung notwendig und müssten während des Frühlings nicht zusätzlich eingenommen werden. 

Was hilft sonst noch?
Achten Sie gut darauf, ausreichend Schlaf zu bekommen. Wenn Sie einen Vollzeitjob im Büro haben, dann machen Sie ausreichend Pausen, in denen Sie sich kurz bewegen können, um den Kreislauf anzukurbeln.

Es kann passieren, dass die Müdigkeit bei wechselhaftem Wetter immer wieder auftreten kann, da der Körper sich ständig anzupassen versucht. Das wird vorbeigehen, sobald die Temperaturen sich eingependelt haben. 

Was sollte man vermeiden?
Auch wenn es allzu verlockend ist: Widerstehen Sie dem Mittagsschlaf. Bei einem Schläfchen verbraucht der Körper Serotonin und produziert Melatonin. Melatonin gilt es ja aber gerade zu drosseln.

Auch von alkoholischen Getränken sollte man in Müdigkeitsphasen die Finger lassen, denn Alkohol verstärkt die Müdigkeit. 

 

 



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