Wenn man kein Sexleben mehr hat – die 7 Ausreden

Partnerschaft, Probleme, Babyboomer
Ob sie auf seine Absichten reagieren wird? ein (Bild: Fotolia)
Alle kennen die Ausreden: Wer hat schon die Zeit dazu? Nach der Arbeit bin ich immer so ausgelaugt. Machen wir es nächste Woche.

Dabei sprechen wir nicht vom Fitnesszentrum. Wir sprechen über das Sexleben.

Obwohl die sexuelle Aktivität in der Mitte des Lebens tatsächlich nachlässt, weil Krankheiten und kleine Gebrechen das Leben beeinträchtigen, zeigt eine Studie des New England Journal of Medicine von 2007, dass 73 Prozent aller Befragten zwischen 57 und 64 Jahren noch immer intim aktiv sind. Mehr als die Hälfte der 65- bis 74-Jährigen und 26 Prozent der 75- bis 85-Jährigen hatten eine intime Beziehung im Jahr vor der Befragung.

"Die Generation der Babyboomer nimmt es nicht mehr einfach so hin, dass ihr Sexleben abstirbt", erklärt D. Janice Epp vom Institut für weiterführende Studien der menschlichen Sexualität. Auch über 50 sind Paare interessiert an aktiver Liebe. Was aber sind die Faktoren, die das Liebesleben trotzdem zum Stillstand bringen können und was kann man dagegen tun?

  1. Mit 20 hat man auch abends um 23 Uhr noch eine Menge Energie. Mit 70 ist das nicht mehr unbedingt der Fall.
  2. Aus sozialen und kulturellen Gründen hat man das Gefühl, dass die intimenAktivität nach einem bestimmten Alter nicht mehr angebracht ist. Vor allem Frauen denken so. Ausserdem fühlen sie sich in ihrem Körper manchmal zu wenig attraktiv, wollen nicht mehr nackt gesehen werden, auch nicht von ihrem Mann.
  3. Medikamente gegen Herzinfarkt oder Hirnschlag können das Liebesleben lahmlegen. Forscher haben herausgefunden, dass eine Gruppe von Antidepressiva wie etwa Prozac negative Auswirkungen auf die Standfestigkeit des Mannes haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Vielleicht muss er Ihnen nur ein anderes Medikament verschreiben, und der verhasste Effekt bleibt aus.
  4. Schmerz vertreibt die Lust. Rücken- oder Kopfweh ist ein grosser Feind der Libido.
  5. Eine falsche Annahme, was erfüllende Intimität bedeutet. Nämlich nicht nur Penetration. Streicheln, Liebkosen und gegenseitige Masturbation kann sehr erfüllend sein.
  6. Ein Killer ist der Mangel an Schlaf. Sieben bis acht Stunden ist die ärztliche Empfehlung. Ist es weniger, schläft auch die Lust ein. Die wenigen Stunden, die bleiben, braucht man bei allem Stress und allen Sorgen für den Schlaf. Es gibt Stimmen, die behaupten, Sex müsse spontan sein. Das stimmt nicht. Vieles andere im Leben plant man doch auch.

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