50PLUS – MOBILITÄT

Sind Senioren am Steuer ungeheuer?

Soll man Senioren wirklich das Autofahren verbieten?

Rentner die mit ihrem Auto in einem Teich landen oder wortwörtlich an die Wand fahren. Autounfälle mit Senioren häufen sich. Aus der Politik werden nun Forderungen nach einer oberen Altersgrenze für das Autofahren laut.

Die Zahl der Autounfälle, die durch über 70 jährige verursacht wurden, ist im vergangenen Jahr um 13 Prozent gestiegen. Immer wieder kommt es zu kuriosen Unfällen - wie Autos im Ententeich oder senkrecht auf einem Trottoir stehend.

Auf politischer Ebene gibt es nun die Forderung, dass es mit 80 Jahren vorbei sein soll mit dem Autofahren. Autofahrer auf der Raststätte in Würenlos reagieren unterschiedlich. Der eine sagt: "Da bin ich dagegen." Ein anderer findet: "Keine schlechte Idee." Ein Anhalter meint zum Thema "Senioren am Steuer": "Im Alter von 80 Jahren gibt es ganz unterschiedliche Gesundheitszustände. So kann man nicht generell sagen, ab wann mit dem Autofahren Schluss sein soll."

Einige der Autfahrer sind überzeugt, dass mit 80 Jahren besser nicht mehr am Steuer gesessen werden soll. Wieder andere meinen, dass man die Senioren gut und gerne bis nach 90 auf die Strasse lassen kann.

Laut VCS ist das Unfallrisiko bei über 80-Jährigen rund 14 Mal höher als bei einem 60-Jährigen. Aber viele der Befragten sind der Meinung, dass die Verantwortung dafür bei den Hausärzten und Senioren selber liegt, ihre Fahrtüchtigkeit richtig einzuschätzen.