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Häufig gestellte Fragen

Wer hat Mahjong erfunden?

Eine beliebte Geschichte besagt, dass Konfuzius Mahjong erfunden hat, das ist jedoch eher unwahrscheinlich. In Wahrheit hat sich dieses populäre Spiel wohl aus anderen Spielen entwickelt. Auf alle Fälle stammt es aus China, wo es bereits vor 2.500 Jahren ähnliche Spiele gab. Vermutlich entstand das Spiel, wie es heute gespielt wird und von dem es auch Computer Spiele gibt, Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts. 

Was für eine Art von Spiel ist Mahjong?

Ähnlich wie das westliche Kartenspiel Rommé handelt es sich bei Mahjong um ein Geschicklichkeits- und Strategiespiel, bei dem auch der Zufall eine Rolle spielt. Das Spiel wird mit 144 Spielsteinen gespielt, Computer Spiele gibt es aber auch in Varianten mit weniger Steinen.

Wie spielt man Mahjong am Computer?

Am Computer wird Mahjong meist alleine, als Solitaire- oder Patience-Version gespielt. Das grundlegende Prinzip besteht darin, Paare von gleichen Steinen zu entfernen. Obwohl die Computer Spiele je nach Version variieren, gilt dies für alle Solitaire-Versionen. Da es für jede mögliche Paarung mehr als zwei Steine gibt, ist eine Strategie erforderlich. 

Gibt es für Mahjong am Computer eine Hilfe?

Mahjong hat meist eine Hilfefunktion. Auf Wunsch kann man sich dabei vom Computer anzeigen lassen, welcher Zug noch möglich ist. Das ist besonders für Anfänger hilfreich und wenn keine Steine mehr gefunden werden, das Spiel aber noch nicht zu Ende ist.

Ist Mahjong immer lösbar?

Bei der online-Version von Mahjong gibt immer mindestens eine Lösung, aber bestimmte Bilder sind schwieriger als andere, da man die Steine in einer bestimmten Reihenfolge zusammenfügen muss. Deshalb sollten immer die zwei nächsten Schritte vorausgeplant werden.

Mahjong

Mahjong, auch Mahjongg oder Mah-Jongg (aus dem Chinesischen als Sperlingsspiel zu übersetzen) ist ein altes chinesisches Spiel für vier Personen. Joseph Park Babcock (1893-1949), ein amerikanischer Reisender in Republik China, verfasste in den 1920er Jahren ein Regelwerk basierend auf unterschiedlichen Varianten, die er kennengelernt hatte, und brachte das Spiel in die USA. Babcock gab ihm den Namen MAH-JONGG (in dieser Schreibweise) - den er als Marke eintragen ließ. Um den Markenschutz nicht zu verletzen, wurde diese Schreibung vielfältig variiert. Dieser im Westen gebräuchliche Name bezeichnet im engeren Sinn den Hanfsperling, der auf dem Spielstein Bambus-Eins abgebildet ist. Babcock bezeichnet Mah-Jongg im Vorwort zu seinem Red Book als eine eigene Entwicklung, basierend auf dem alten chinesischen Spiel, das seinerseits - zumindest sein Ursprung - Jahrhunderte alt sei ("The Chinese game itself was a gradual development of centuries of play in China"). Als Entstehungsort nennt er an anderer Stelle die Stadt Ningpo oder die Provinz Fukien. Möglicherweise irrte sich Babcock bezüglich des tatsächlichen Alters; der Vermarktung war es sicher zuträglich, Mah-Jongg als sehr altes Spiel auszugeben (dazu H. F. Müllers Spiel Glocke und Hammer). Es wurde behauptet, es habe das Spiel schon vor 4000 Jahren zur Zeit der Shang-Dynastie gegeben oder Mah-Jongg sei lange Zeit dem einfachen Volk verboten und nur der Oberschicht vorbehalten gewesen.  (Wikipedia).

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