Urlaub an Dänemarks Nordseeküste

Große Reisen in die Ferne, das Entdecken anderer Länder und Kontinente sind uns in diesem Jahr zum größten Teil verwehrt geblieben.

Die Coronakrise hat vielen Urlaubern einen Strich durch die Reiseplanungen gemacht. Ab wann Fernreisen wieder ohne Einschränkungen möglich sein werden, ist noch unklar. Allerdings ist es doch gar nicht immer notwendig große Strecken für einen erholsamen Urlaub zurückzulegen. Oft können wir auch in Deutschland oder bei unseren direkten Nachbarn Entspannung finden. Bestes Beispiel sind unsere nördlichen Anrainer in Dänemark. Mit den wunderschönen Landschaften entlang der Nordseeküste bekommen Urlauber alles, was das Herz begehrt.

Dänemark als Urlaubsdestination

Unsere nördlichsten Nachbarn gelten als eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Kein Wunder, denn der große Vorteil dabei ist, dass man nicht weit reisen muss. Das spart Zeit, Geld und man leistet zudem noch seinen Beitrag für die Umwelt. Denn während Fernreisen eher belastend für die Natur sind, stehen kurze Wege für Nachhaltigkeit, da hier weniger CO2 ausgestoßen wird.

Die Anreise kann dabei mit dem Auto oder auch mit dem Zug sowie dem Bus erfolgen. Im Land angekommen, bemerkt man erst, wie vielseitig es ist. Neben der Hauptstadt Kopenhagen ist die Natur der eigentliche Star des Landes. Die fünf Nationalparks laden zum ausgiebigen Wandern und Entdecken ein. Die herrlichen Strände bieten Raum für Entspannung oder sogar für Sport.

Nicht umsonst gilt Dänemark und insbesondere die Nordseeküste als Paradies für Surfer. Vor allem die Gegend um den Ringkøbing Fjord ist bei Windsurfern besonders beliebt. Aber neben dem Wellenreiten lässt sich dort, in Westjütland, eine ganze Menge unternehmen, was es zum idealen Urlaubsziel macht.

Unterkunft am Strand

ill man direkt in Meeresnähe unterkommen, führt wohl kein Weg an einem Ferienhaus vorbei. Die liegen in Westjütland häufig direkt an der Küste und werden durch die Dünen geschützt. Auf diese Weise kann man die Artenvielfalt und die Natur hautnah erleben, da die Dünen selbst weitestgehend naturbelassen sind. Entsprechende Ferienhäuser werden meist über Portale von Anbietern wie etwa DanWest angeboten.

  • Man ist nicht abhängig von vorgegebenen Zeiten (Sperrstunden, Essenszeiten, etc.).
  • Meist ist viel mehr Platz als in einem Hotelzimmer.
  • Man kann sich selbst versorgen.

Vor allem der letzte Punkt macht den Urlaub um einiges nachhaltiger: Während Hotels meist viel mehr Essen wegwerfen, können Urlauber im Ferienhaus selbst darauf achten, dass man weniger Müll produziert. Da man selbst für die Ordnung zuständig ist, gibt es auch keinen Zimmerservice, der täglich frisch die Betten bezieht oder täglich unnötigerweise neue Handtücher bringt. Das macht die Reise ökologisch gesehen weniger belastend.

Westjütland - Natur und Kultur

Wenn die Unterkunft gesichert ist, kann man sich nun an die Planung der Ausflüge und Aktivitäten machen. Wie bereits erwähnt, bietet das Westjütland eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Von Natur bis zur Kultur wird ein breites Spektrum an Möglichkeiten geboten. Manche Aktivitäten sind jedoch vom Wetter und der Jahreszeit abhängig und können nicht immer wahrgenommen werden.

  • Sandskulpturenfestival: Wenn es die Witterung zulässt, sollten Sie einen Abstecher nach Søndervig machen. Dabei handelt es sich um eine der ältesten Badestädte ganz Dänemarks. Das ist aber noch nicht alles: Jedes Jahr versammelt sich eine Vielzahl an Künstler in dem Ort, um aus Sand beeindruckende Skulpturen zu formen. Das Ergebnis ist eine 200 Meter lange und 7 Meter hohe Mauer, die eine ganze Geschichte erzählt. Das Sandskulpturenfestival ist wirklich jedes Jahr ein einmaliges Erlebnis.
  • Carl-Henning Pedersen og Else Alfelts Museum: Schon wenn man auf das Gebäude zugeht, überkommt einen etwas Magisches. Die Architektur und die Farbgebung des Museums ist nämlich schon eine Kunst für sich. Hier wird dem dänischen Architekten- und Künstler-Paar Tribut gezollt. Neben dem Gebäudekomplex erwarten einen im Inneren rund 4000 Exponate, die einen auf eine märchenhafte Reise durch das Leben der beiden Kunstschaffenden führt.
  • Husby Klitplantage: Wald, Dünen und Meer - eigentlich braucht es nicht mehr, um eine Wanderung perfekt zu machen. Der Wald wurde ab dem Jahr 1858 künstlich angelegt, um die Gemeinde Husby vor dem wandernden Sand zu schützen. Heute zieht das Gebiet jährlich eine Vielzahl von Wanderern an. Die Husby Klitplantage Ruten, so heißt der Weg, bietet 15 Kilometer. Davon sind knapp 70 Prozent Naturweg und nur weniger als ein Drittel sind gefestigt. Die Route führt durch Dünen, die Wälder und neben der Nordsee auch an einem See entlang, der von Bäumen umgeben ist.
  • Ringkøbing: Neben diesen ganzen Unternehmungen sollte man sich einen Tag Zeit nehmen, um ein wenig von der dänischen Kultur kennenzulernen. Das geht zum Beispiel in Ringkøbing. Die Kleinstadt hat kulturell und gastronomisch eine Menge zu bieten, weshalb sie sich für einen Tagestrip geradezu anbietet.

Dänemark - Definitiv eine Reise wert

Das war selbstverständlich nur ein kurzer Auszug, von dem was die dänische Westküste zu bieten hat. Egal, was man sich für die nächste Reise wünscht, ob Entspannung, Natur, Kultur und Sport, in Westjütland wird man auf jeden Fall fündig werden. Am besten ist es jedoch, wenn man sich selbst vor Ort ein Bild davon macht, denn man muss es einfach erlebt haben.

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