Indigene Gesichter im UN-Büro

Ausstellung im Genfer UN-Büro im Palais des Nations
Ausstellung im Genfer UN-Büro im Palais des Nations
"Die Welt in Gesichtern" - Fotografien des bekannten russischen Fotografen Alexander Khimushin werden in Genf ausgestellt.

Am 24. November wurde im Genfer UN-Büro im Palais des Nations mit Unterstützung von Nornickel die Ausstellung "Die Welt in Gesichtern" des bekannten russischen Fotografen Alexander Khimushin eröffnet. Der Autor präsentierte persönlich eine Sammlung von künstlerischen Fotoarbeiten aus aller Welt, die indigene Völker in authentischen Trachten darstellt. 170 großformatige fotografische Porträts von Vertretern von mehr als 100 indigenen Völkern aus aller Welt sind in der UN-Haupthalle in Genf ausgestellt. Ein großer Teil der Ausstellung ist den Völkern Sibiriens und des Fernen Ostens gewidmet.

An der Eröffnungszeremonie nahmen Tatiana Valovaya, Generaldirektorin der Vereinten Nationen in Genf, Gennady Gatilov, Ständiger Vertreter der RF bei der Vereinten Nationen in Genf, und andere amtliche Personen teil. An der Einweihung nahmen auch die indigenen Völker des Taymir teil (darunter die Helden der Werke von Khimushin). Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Auftritt des Taimyrer Gesangs- und Tanzensembles der Völker des Nordens „Heyro“, eines anerkannten Volkskunstkollektivs der RF.

Die Idee für das Projekt „Welt in Gesichtern“ wurde 2014 geboren. Die Sammlung des Fotoprojekts von Alexander Khimushin umfasst inzwischen Porträts von mehr als 100 Völkern. Alexander hat in den letzten Jahren an dem Projekt in Sibirien gearbeitet. Sein Projekt trägt wesentlich dazu bei, das Interesse an den indigenen Völkern der sibirischen Region in der ganzen Welt zu steigern.

Im Jahre 2018 besuchte Alexander Khimushin mit Unterstützung von Nornickel Taimyr, wo er eine Reihe von Fotoporträts der indigenen Völker der Region - Dolganen, Nganasanen, Enetsen, Nenetsen und Evenken - aufnahm. 2018 wurde Alexander Khimushin eingeladen, mit der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen (UN) zusammenzuarbeiten, um das 70-jährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vorzubereiten. Im Jahre 2019, das offiziell zum Jahr der indigenen Sprachen der Welt erklärt wurde, wurde Alexander Khimushin eingeladen, eine Ausstellung des Projekts "Welt in Gesichtern" im UN-Hauptquartier in New York durchzuführen. Die Ausstellung fand zeitgleich mit dem Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten (UNPFII) statt, an dem Vertreter vieler Völker der Welt sowie amtliche Personen und Vertreter verschiedener Staaten teilnahmen. In diesem Jahr wurde das Projekt mit Unterstützung von Nornickel im UNESCO-Hauptquartier in Paris ausgestellt, zeitgleich mit dem Beginn der Dekade der indigenen Sprachen.

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die Unterstützung von Nornickel, die das Ziel des Projekts "Welt in Gesichtern" teilt, nämlich der Welt über indigene Minderheiten, ihren Alltag, ihre Bräuche und ihre traditionelle Lebensweise zu erzählen. Viele der fotografischen Porträts in der Ausstellung wurden mit Unterstützung des Unternehmens in Taimyr aufgenommen, wo die Dolganen, Enetsen, Nenetsen, Evenken und Nganasanen leben.

"Es ist erfreulich, dass die diesjährige Ausstellung bei der UNO anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte stattfindet. Es ist eine große Ehre und ein großer Stolz für mich, mein Fotoprojekt bei der UNO zu vertreten, vor allem an diesem bedeutenden Tag", so der Fotokünstler Aleksander Khimushin.

"Nornickel beteiligt sich regelmäßig an Projekten, die der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der einheimischen Bevölkerung von Taimyr dienen. Im Jahre 2020 hat Nornickel eine Kooperationsvereinbarung mit Organisationen geschlossen, die die Interessen der indigenen Minderheiten des Nordens vertreten. Gemeinsam mit ihnen und auf der Grundlage von Vorschlägen der Leiter der indigenen Gemeinschaften wurde ein umfassender Plan zur Förderung der Entwicklung der Völker mit einem Gesamtvolumen von 2 Milliarden Rubel ausgearbeitet. Der Plan ist auf fünf Jahre ausgelegt. Das Programm läuft bis 2024 und umfasst die Förderung traditioneller Aktivitäten, den Schutz des angestammten Lebensraums sowie die Finanzierung von Projekten in den Bereichen Wohnungsbau, Gesundheitswesen, Infrastruktur, Tourismus und Soziokultur.

Nornickel hat immer mit den indigenen Völkern Nordrusslands in einer Atmosphäre der Freundschaft und gegenseitigen Unterstützung zusammengearbeitet. In diesem Jahr haben die Beziehungen des Unternehmens zu den indigenen Völkern eine neue Ebene erreicht. Auf der Grundlage der UN-Grundsätze und -Ziele für die nachhaltige Entwicklung untersuchen wir unter Einbeziehung führender internationaler Experten und der wissenschaftlichen Gemeinschaft die soziokulturellen Besonderheiten des indigenen Lebens in Taymir sowie die Traditionen und das historische Gedächtnis der in der Region lebenden Völker. Dies hilft uns, unsere Unterstützung für indigene Völker gezielter und wirksamer zu gestalten. Kulturelle Projekte und die Förderung von traditioneller Folklore und Kunsthandwerk sind einer der wichtigsten Bestandteile unserer Projekte", sagte Mikhail Kuznetsov, Direktor der Abteilung für föderale und regionale Programme bei Nornickel.

Die Fotoausstellung ist bis zum 10. Dezember 2021 zu sehen.

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