Wenn die Tochter Mutter wird: Das sollten Sie für die Schwangerschaft wissen – inkl. Checkliste

Oma und Opa können Ihre Tochter schon vor der Geburt des Enkelkindes unterstützen.

„Mama, ich bin schwanger!“ – ein Satz, der wohl jeder Mutter vor Freude die Tränen in die Augen treibt. Vor allem dann, wenn es sich um das erste Enkelkind handelt.

Doch wie geht man als zukünftige Oma richtig mit der neuen Situation um? Jetzt ist eine Mischung aus Hilfestellung und Zurückhaltung gefordert. Außerdem kann es nicht schaden, sich eine Checkliste für die Schwangerschaft anzuschauen.

Wie viel Einmischen ist erlaubt?

Werdenden Omas stellt sich die Frage, wie viele Ratschläge während der Schwangerschaft in Ordnung sind. Andere wiederum sehen es als selbstverständlich an, der schwangeren Tochter vor der Geburt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Hier gilt insbesondere das Mutter-Tochter-Verhältnis vor der Schwangerschaftsverkündung als ausschlaggebend. Waren Sie schon immer eine wichtige Ansprechpartnerin für die Tochter, wird sie Sie bei diesem spannenden Lebensabschnitt weiterhin um Ihr Elternwissen bitten. Sie selbst können das Wissen auf einem Ratgeber für (werdende) Mütter auffrischen, mit den eigenen Erfahrungswerten abgleichen oder in Checklisten für die Schwangerschaft stöbern.

War die Beziehung bisher allerdings allgemein eher schwierig, können werdende Omis nicht erwarten, dass sich jetzt plötzlich alles ändert. Einige Töchter möchten weiterhin ihren eigenen Weg gehen, doch vielleicht fragen auch sie in der einen oder anderen Situation nach Ihrer Meinung. Andere Frauen erkennen dagegen erst in der Schwangerschaft, wie besonders diese Mutter-Kind-Beziehung sein kann und öffnen sich den eigenen Eltern wieder etwas mehr.

Checkliste für die Schwangerschaft: Was braucht die werdende Mama?

Vor allem Erstlingsmütter sind mit dem Angebot an Schwangerschaftsprodukten schnell überfordert. Deswegen ist es besonders hilfreich, wenn die eigene Mutter ein paar Tipps parat hält – besonders, wenn es darum geht, was wirklich sinnvoll und welcher Kauf vor der Geburt nicht zwingend nötig ist. Doch was kommt eigentlich auf die Checkliste für die Schwangerschaft?

Sinnvolle Dinge für werdende Mamas:

  • Stillkissen: Auch schon vor der Geburt macht der Kauf eines Stillkissens Sinn. Es kann die Schlafposition unterstützen und so manche unruhige Nacht erleichtern.
  • Pflegeöl für den Babybauch: Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, greifen viele Frauen zu speziellen Ölen.
  • Naturkosmetik: Häufig greifen werdende Mütter in der Schwangerschaft zu Naturkosmetik, um das Baby nicht mit gefährlichen Inhaltsstoffen zu gefährden.
  • Schwangerschaftskleidung: Ein Shopping-Tag mit der Tochter ist für beide Seiten ein schönes Erlebnis.
  • Wellness: Verschenken Sie einen Massage -oder Friseurgutschein. Die Schwangerschaft ist auch eine gute Gelegenheit, um noch einmal mit der Tochter ein entspanntes Wellnesswochenende zu verbringen.

Neben der Checkliste für die Schwangerschaft lassen sich online auch zahlreiche Sammlungen von Must-haves für die Babyausstattung finden. Wenn Großeltern lieber etwas für den Nachwuchs kaufen wollen, sollten sie das allerdings zunächst mit den Eltern abklären, um doppelte Käufe zu vermeiden.

Wie kann die Unterstützung vor der Geburt durch Oma und Opa aussehen?

Wenn Großeltern die Tochter in der Schwangerschaft unterstützen möchten, haben sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Ratschläge: Egal, ob Hausmittel gegen die typischen Schwangerschaftsbeschwerden oder Tipps für die Einrichtung des Kinderzimmers – vor der Geburt tauchen zahlreiche Fragen auf. Neben dem Gynäkologen und der Hebamme kann vor allem die Oma mit ihrem Elternwissen glänzen. Aber Vorsicht: Sätze wie „Das hat man früher halt so gemacht“ kommen nicht in jeder Situation gut an.
  • Geschenke: Ein Punkt, den sich viele werdende Großeltern nicht nehmen lassen möchten, ist die Unterstützung der eigenen Tochter in Form von kleinen oder auch größeren Präsenten. Es muss nicht immer gleich der gesponserte Kinderwagen sein. Die Tochter freut sich mit Sicherheit genauso über eine hübsche Spieluhr oder einen Teddybären aus Ihrer eigenen Kindheit. Schauen Sie sich einfach verschiedene Checklisten für die Zeit nach der Schwangerschaft an. Dort lässt sich mit Sicherheit die ein oder andere Kleinigkeit für den Enkel finden.
  • Alltagshilfe: Wenn der Bauch immer größer und die Bewegungen immer anstrengender werden, bleibt der Haushalt oft auf der Strecke. Hier kann es der zukünftigen Mutter eine Freude bereiten, wenn Oma einen Korb Bügelwäsche oder den Fensterputz übernimmt. Es sind meist die kleinen Dinge, die die größte Freude vor der Geburt auslösen.
  • Babysitting: Gibt es bereits einen kleinen Sprössling, um den sich die Tochter kümmern muss, könnten Sie ihr vorschlagen, den Kleinen einen Nachmittag lang zu sich zu nehmen. So eine kinderfreie Zeit tut mit Sicherheit gut – auch, um noch einmal etwas Zweisamkeit mit dem Papa zu genießen.

Bei allem, was Großeltern tun oder der Tochter anbieten, sollten sie auch ein „Nein, danke“ akzeptieren. Außerdem wichtig: In erster Linie müssen sie selbst sich wohl fühlen. Oma und Opa sollten nichts machen, nur weil „es sich so gehört“.